Startseite Gynäkologie Eineiige Drillinge in Bielefeld geboren: Seltenes Wunder im Evangelischen Krankenhaus Bethel
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Eineiige Drillinge in Bielefeld geboren: Seltenes Wunder im Evangelischen Krankenhaus Bethel

|von dpa

Im Evangelischen Krankenhaus Bethel in Bielefeld sind drei eineiige Mädchen zur Welt gekommen — ein extrem seltener Fall, der laut Chefärztin nur bei etwa einer von 100.000 bis einer Million Geburten vorkommt. Romy, Klara und Jette wurden im Abstand von Minuten geboren, jeweils rund 2.000 Gramm schwer und sieben Wochen zu früh. Nach der Geburt mussten sie nicht beatmet werden und wurden bereits von der Intensivstation auf die Normalstation verlegt; die Familie, die zuhause eine dreijährige Tochter erwartet, bereitet sich nun auf den neuen Alltag vor.

Die Eltern Mara (v.r.) und Max Deboer (v.l.) halten die Drillingsschwestern Klara, Romy und Jette (vorne l-r) auf dem Arm. Mit der Familie freuen sich aus dem Perinatalzentrum: Silke Beuse (Fachkinderkrankenschwester), Volkmar Kunde (Oberarzt auf der Frühgeborenenintensivstation), Hebamme Eliftara Camli, Susanne Auster (Pflegerische Leitung der Frauenklinik), Constanze Banz-Jansen (Chefärztin der Frauenklinik), Eckard Hamelmann (Ärztlicher Direktor des Kinderzentrums) und Michael Mülligans (Leitende Hebamme). Eineiige Drillinge sind ein extrem seltenes Ereignis.
Im Evangelischen Krankenhaus Bethel begrüßten Ärztinnen und Ärzte drei eineiige Mädchen, die sieben Wochen zu früh geboren wurden und jeweils etwa 2.000 Gramm wiegen. (© Mario Haase/Evangelisches Klinikum Bethel/dpa)

Das Evangelische Krankenhaus Bethel spricht in einer Pressemitteilung von einem seltenen Glück und einer Sensation.

«Dass sich eine einzige befruchtete Eizelle gleich mehrfach teilt, ist extrem selten», erklärt Constanze Banz-Jansen, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im EvKB.

Die Wahrscheinlichkeit bei spontanen Schwangerschaften lässt sich laut Mitteilung nur schätzen: Ein Fall komme auf Hunderttausend bis eine Million Geburten.

Familie, Alltag und konkrete Folgen nach der Sensation

Um 10.43, 10.44 und 10.47 Uhr kamen Romy, Klara und Jette zur Welt. Die Drillingsschwestern kamen sieben Wochen zu früh und wiegen jeweils rund 2000 Gramm. Ohne Beatmung wurden die drei von der Intensivstation auf die Normalstation verlegt. Mutter Mara Deboer (33) hatte in der 9. Schwangerschaftswoche beim Ultraschall nicht mit mehreren Kindern gerechnet. «Dann hat der Frauenarzt am Monitor durchgezählt», erinnert sich das Paar. «Wir haben uns spontan sehr gefreut», erinnern sich beide. «Davor hatten wir nicht einmal mit Zwillingen gerechnet.»

Zuhause wartet eine dreijährige Tochter auf die Schwestern. Vater Max kündigte einen Bulli als neues Familienauto an.


Quellen

dpa

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