Das Mini-Krankenhaus im Regionalen Gesundheitszentrum Bad Gandersheim schließt Ende März wegen zu geringer Patientenzahlen und fehlender rechtlicher Grundlagen für Kostenerstattung.
Ende für Mini-Klinik in Bad Gandersheim: Stationäre Versorgung wird eingestellt
Das Medizinische Versorgungsangebot in Bad Gandersheim schrumpft weiter. Die Mini-Klinik im Regionalen Gesundheitszentrum wird Ende März geschlossen, wie der Betreiber, die Universitätsmedizin Göttingen mitteilte. Ambulante Angebote wie eine hausärztliche Praxis und eine psychiatrische Tagesklinik würden erhalten bleiben.
Stationärer Bereich wird Ende März eingestellt
Das kleine Krankenhaus für Allgemeinmedizin mit 25 Betten wurde Anfang 2024 eröffnet. Zuvor hatte das bisherige Krankenhaus der Stadt den Betrieb aufgegeben. In dem Mini-Krankenhaus, das Teil des sogenannten Bürgergesundheitsparks ist, werden Patienten versorgt, die nur kurz stationär aufgenommen werden müssen.
Stationärer Bereich wird Ende März eingestellt
Für einen wirtschaftlichen Betrieb der Einrichtung gebe es aber zu wenig Patienten, hieß es von der Universitätsmedizin. Das liege auch an fehlenden rechtlichen Regelungen für eine faire Kostenerstattung bei der Verlegung von Patienten zwischen großen Maximalversorger-Kliniken und dem Mini-Krankenhaus. Die ambulanten Angebote würden hingegen gut funktionieren.
Wegen der Schließung örtlicher Krankenhäuser wurden in den vergangenen Jahren auch an anderen Orten Regionale Gesundheitszentren (RGZ) eröffnet, zuerst etwa in Osnabrück. Eigentlich sollen die RGZ Teil eines neugestalteten Krankenhaussystems in Niedersachsen sein.