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Schwangerschaftsrisiken im Fokus

Präeklampsie‑Risiko senken: Geplante Geburt schützt

|von Daniela Lukaßen-Held

Eine geplante Geburt kann das Risiko für eine Präeklampsie – eine in der Schwangerschaft besonders gefürchtete Komplikation – deutlich senken. Neue Daten aus Großbritannien zeigen, dass bei Frauen mit erhöhtem Präeklampsie‑Risiko eine terminierte Entbindung die Erkrankungsrate um 30 Prozent reduzieren kann, ohne zusätzliche Gefahren für Mutter oder Kind.

Schwangere beim Blutdruckmessen
Frühe Risikobestimmung und terminierte Entbindung schützen Schwangere wirksam vor Präeklampsie. (© Svitlana/stock.adobe.com)

Kommt es im Schwangerschaftsverlauf zu einer Präeklampsie, geht dies für Mütter und Kinder mit massiven Risiken einher. So kann es bei der Mutter zu Hirnblutungen, Nierenversagen und anderen schwerwiegenden Komplikationen kommen. Für die Kinder ist etwa das Risiko für Wachstumsverzögerungen erhöht und auch die Wahrscheinlichkeit für eine Frühgeburt steigt.

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Quellen

Goadsby J et al. Lancet. 2026 Jan 3;407(10523):67-77. doi: 10.1016/S0140-6736(25)01207-3. Epub 2025 Dec 4. PMID: 41354041.

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