Eine groß angelegte nordische Kohortenanalyse mit 3.869.586 Geburten aus Dänemark, Island, Norwegen und Schweden untersuchte topische Retinoide in der Schwangerschaft. Ein klar erhöhtes Risiko ließ sich zwar nicht nachweisen. Wegen methodischer Einschränkungen raten die Forscher aber weiter zu Vorsicht.
Retinoide in der Schwangerschaft: Kein eindeutiges erhöhtes Risiko für schwere Fehlbildungen
Topische Retinoide werden vielfach zur Behandlung von leichter bis mittelschwerer Akne genutzt. In Dänemark, Island, Norwegen und Schweden hat sich die Nutzung topischer Retinoide in den vergangenen 18 Jahren bei Frauen im Reproduktionsalter verdreifacht. Von einem Konsum in der Schwangerschaft wird mit Blick auf die teratogene Wirkung oft abgeraten.
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