Startseite Innere Medizin Krebstherapie mit Nebenwirkungen: Wenn Hornhaut und Sehvermögen leiden
Onkologie trifft Augenheilkunde

Krebstherapie mit Nebenwirkungen: Wenn Hornhaut und Sehvermögen leiden

Moderne Krebstherapien wie Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) zeigen starke Effekte gegen Tumoren – doch sie können das Auge massiv schädigen. Hornhautveränderungen, Sehverlust und Therapieabbrüche sind möglich. Augenärztliche Kontrollen sind entscheidend, doch flächendeckende Versorgungsstrukturen fehlen bislang.

Auge - Überwachung
Bis zu 1200 Patienten pro Jahr entwickeln nach einer Knochenmarktransplantation schwere Augennebenwirkungen – doch nur wenige erhalten spezialisierte Versorgung.

„Die Fortschritte in der Onkologie sind beeindruckend, aber sie haben aus augenärztlicher Perspektive mitunter einen Preis“, stellte Prof. Philipp Steven vom Centrum für Integrierte Onkologie der Uniklinik Köln im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) fest. Vor allem neuartige Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) zeigen zwar vielversprechende Effekte gegen Tumoren, können jedoch auch toxische Veränderungen an der Hornhaut hervorrufen.

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