Startseite Innere Medizin MATTERHORN-Studie zeigt Vorteil im Gesamtüberleben bei Magenkarzinom
Hoffnungsträger Immuntherapie

MATTERHORN-Studie zeigt Vorteil im Gesamtüberleben bei Magenkarzinom

|von Friederike Klein

Laut der finalen Analyse der MATTERHORN-Studie senkt die Kombination aus Durvalumab und perioperativer FLOT-Chemotherapie das Sterberisiko um 22 % und steigert das 3-Jahres-Überleben signifikant. Damit etabliert sich die Immuntherapie als neuer Standard für Patient*innen mit resektablem Karznomen des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs. 

Grafische Darstellung eines Magens mit Tumor, umgeben von Immunzellen
MATTERHORN-Studie: Durvalumab plus FLOT senkt Sterberisiko um 22% und erhöht 3-Jahres-Überleben auf 68,6%.

Ein Highlight auf dem ESMO 2025, dem diesjährigen Kongress der European Society of Medical Oncology, in Berlin war die MATTERHORN-Studie. An dieser Phase-III-Studie nahmen Patient*innen mit einem resektablen, nicht vorbehandelten Karzinom des Magens oder gastroösophagealem Übergangs (GEJ) teil. Alle erhielten neoadjuvant und adjuvant je 2 Zyklen FLOT, dazu randomisiert Durvalumab (1.500 mg alle 4  Wochen, n=474) oder Placebo (n=474), ergänzt um weitere 10 Zyklen Durvalumab oder Placebo nach Beendigung der FLOT-Therapie (FLOT: 5-Fluorouracil, Folinsäure, Oxaliplatin und Docetaxel). Primärer Endpunkt der Studie war das ereignisfreie Überleben (EFS).

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