Beim Mammakarzinom kann ein risikobasiertes Screening helfen, weniger fortgeschrittene Tumoren zu finden: Frauen wurden per Risikorechner und polygener Score in vier Gruppen eingeteilt – von sechsmonatiger Kontrolle bis kein Screening. 89 % wählten das risikobasierte Vorgehen; die Rate von Stadium‑IIB‑Tumoren sank, Biopsien blieben gleich.
Mammakarzinom: Risikobasiertes Screening senkt Rate
Anders als beim herkömmlichen Brustkrebsscreening berücksichtigt das risikobasierte Brustkrebsscreening das individuelle Risiko der jeweiligen Patientin. Es findet in angepassten Intervallen statt und bereits seit einiger Zeit wird die Frage diskutiert, ob es eine Alternative zum jährlichen Screening sein kann. Genau diese Frage stand jetzt im Fokus der sogenannten WISDOM-Studie.
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