Startseite Gynäkologie Mammakarzinom: Risikobasiertes Screening senkt Rate
Früherkennung und Präzisions‑Screening beim Brustkrebs

Mammakarzinom: Risikobasiertes Screening senkt Rate

|von Daniela Lukaßen-Held

Beim Mammakarzinom kann ein risikobasiertes Screening helfen, weniger fortgeschrittene Tumoren zu finden: Frauen wurden per Risiko­rechner und polygener Score in vier Gruppen eingeteilt – von sechsmonatiger Kontrolle bis kein Screening. 89 % wählten das risikobasierte Vorgehen; die Rate von Stadium‑IIB‑Tumoren sank, Biopsien blieben gleich.

Ärztin betrachtet Mammografie-Aufnahme einer Brust, Patientin im Mammografie-Gerät im Hintergrund
Die WISDOM-Studie verglich individuelles, risikobasiertes Screening mit jährlicher Mammografie und zeigte eine Verringerung fortgeschrittener Mammakarzinome. (© Gorodenkoff/stock.adobe.com)

Anders als beim herkömmlichen Brustkrebsscreening berücksichtigt das risikobasierte Brustkrebsscreening das individuelle Risiko der jeweiligen Patientin. Es findet in angepassten Intervallen statt und bereits seit einiger Zeit wird die Frage diskutiert, ob es eine Alternative zum jährlichen Screening sein kann. Genau diese Frage stand jetzt im Fokus der sogenannten WISDOM-Studie.

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