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Arzt in Kittel und Stethoskop spricht mit unkenntlichem Patienten
(© siro46/stock.adobe.com)

Brustkrebs

Fehlinformationen treffen 76% der Patientinnen

Viele Frauen mit Brustkrebs fühlen sich durch Fehlinformationen verunsichert: 76 % der 997 Befragten berichteten darüber – etwa zu Impfungen, Deos oder Handystrahlung; 54 % nannten falsche Tipps zu Biolebensmitteln oder Nahrungsergänzungen.

Empfehlungen

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    Menopausale Hormontherapie: Kein Hinweis auf Demenzrisiko

    Viele Frauen nutzen in den Wechseljahren eine menopausale Hormontherapie gegen Symptome wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen. Die Auswertung von zehn Studien mit mehr als einer Million Teilnehmerinnen fand keinen Zusammenhang zur Entstehung von Demenz oder leichten kognitiven Beeinträchtigungen. Offen bleiben jedoch Fragen zu Dosis, Art der Hormone und Verabreichung — hier ist weitere Forschung nötig.
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  • Anzeige – In Kooperation mit Daiichi Sankyo und AstraZeneca

    Metastasiertes HER2-positives Mammakarzinom: DB03-Studie zeigt erstmals längeres medianes Überleben

    Trastuzumab deruxtecan (T-DXd) wurde auf Basis der Studie DESTINY-Breast 03 (DB03) für die Zweitlinientherapie des HER2-positiven (HER2+) metastasierten Brustkrebs (mBC) zugelassen [1, 2]. In einer 2024 vorgestellten Analyse der Studie wurde erstmals das mediane Gesamtüberleben (mOS) erreicht [3].

Studien

  • Wechseljahre und kognitive Gesundheit

    Menopausale Hormontherapie: Kein Hinweis auf Demenzrisiko

    Viele Frauen nutzen in den Wechseljahren eine menopausale Hormontherapie gegen Symptome wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen. Die Auswertung von zehn Studien mit mehr als einer Million Teilnehmerinnen fand keinen Zusammenhang zur Entstehung von Demenz oder leichten kognitiven Beeinträchtigungen. Offen bleiben jedoch Fragen zu Dosis, Art der Hormone und Verabreichung — hier ist weitere Forschung nötig.
  • Patientenaufklärung bei Krebs

    Brustkrebs: Fehlinformationen treffen 76% der Patientinnen

    Viele Frauen mit Brustkrebs fühlen sich durch Fehlinformationen verunsichert: 76 % der 997 Befragten berichteten darüber – etwa zu Impfungen, Deos oder Handystrahlung; 54 % nannten falsche Tipps zu Biolebensmitteln oder Nahrungsergänzungen. Trotz Verunsicherung blieb die Therapietreue bei 76 %. Verlässliche Beratung ist daher wichtig.
  • Schwangerschaftsrisiken im Fokus

    Präeklampsie‑Risiko senken: Geplante Geburt schützt

    Eine geplante Geburt kann das Risiko für eine Präeklampsie – eine in der Schwangerschaft besonders gefürchtete Komplikation – deutlich senken. Neue Daten aus Großbritannien zeigen, dass bei Frauen mit erhöhtem Präeklampsie‑Risiko eine terminierte Entbindung die Erkrankungsrate um 30 Prozent reduzieren kann, ohne zusätzliche Gefahren für Mutter oder Kind.
  • Innovative Therapien

    Injizierbare Paste zur Brustrekonstruktion nach Brustkrebs

    Eine neu entwickelte Paste aus azellulärer dermaler Matrix (ADM) könnte die Brustrekonstruktion nach Brustkrebs deutlich vereinfachen. Da sie als formbare Paste injiziert wird, sind zusätzliche Eingriffe wie bei Kunststoffimplantaten oft nicht nötig. Die Methode verspricht weniger Narben, kürzere Heilungszeiten und eine natürliche Wiederherstellung des Brustvolumens.
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Fortbildung

  • Closeup white round pill in hand of young pregnant woman , daily vitamins for hair and skin, top view. Concept healthy pregnancy.

    Themenschwerpunkt

    Paracetamol in der Schwangerschaft: Gefährlicher Therapiestandard?

    Donald Trump ist dafür bekannt, nicht nur politische Schlagzeilen zu machen. So sorgten Aussagen von ihm und seinem Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. für Aufruhr, dass das Autismusrisiko bei Kindern in Zusammenhang mit der Einnahme von Paracetamol in der Schwangerschaft stehe. Schon 2021 hatte eine amerikanische Forschergruppe[1] in der Zeitschrift Nature einen dringenden Appell an Gesundheitsbehörden gerichtet, den potenziell schädlichen Zusammenhang zwischen Paracetamol und neurodegenerativen Störungen genauer zu untersuchen.
  • Interview

    Drei Fragen an… Prof. Dr. med. Andreas Hartkopf

    Wie effektiv ist Ribociclib bei hormonrezeptorpositivem Brustkrebs? Prof. Hartkopf liefert neue Erkenntnisse für die Praxis – in unserer Interviewreihe 3 Fragen an.
  • Interview

    Drei Fragen an… Prof. Dr. med. Rachel Würstlein

    Prof. Dr. Rachel Würstlein vom LMU Klinikum München spricht über neue Ansätze in der Brustkrebstherapie. Im Fokus stehen zielgerichtete Medikamente, digitale Unterstützung und die enge Betreuung der Patientinnen. Jetzt mehr erfahren!

Kongress

  • Klinikflur mit medizinischem Personal

    ESMO-Kongressbericht

    Neue neoadjuvante Option für HER2+ Brustkrebs

    Erste Daten der DESTINY-Breast11-Studie zeigen: T-DXd plus THP erreicht hohe pCR-Raten bei frühem HER2+ Brustkrebs. Die Kombination könnte Anthrazykline ersetzen. Was bedeutet das für die Praxis?
  • Closeup of female hand with IV drip infusion in treatment session at hospital

    ESMO-Kongressbericht

    Pembrolizumab verbessert Überleben bei Ovarialkarzinom

    Nach Jahren ohne Fortschritt gibt es Hoffnung für Patientinnen mit platinrefraktärem Ovarialkarzinom. Die Kombination aus Pembrolizumab und metronomer Chemotherapie verlängert das Überleben. Ein Durchbruch in der gynäkologischen Onkologie.
  • Coronavirus mit Erdkarte

    Geimpfte Frauen sind besser geschützt

    COVID-19 in Schwangerschaft: Thromboserisiko verzehnfacht

    Eine SARS-CoV-2-Infektion während der Schwangerschaft oder im Wochenbett kann gefährlich werden: Das Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) steigt laut einer schwedischen Studie um das Zehnfache – besonders in den ersten 21 Tagen nach der Infektion. Geimpfte Frauen sind deutlich besser geschützt. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Prävention und Impfung.

Panorama

  • Wenn Schönheitsideale krank machen

    Essstörungen bei Mädchen nehmen stark zu – Social Media im Fokus

    Immer mehr Mädchen erkranken an Essstörungen. Experten warnen vor dem Einfluss sozialer Medien und unrealistischer Körperbilder.
  • Handel und Gesundheit im Wandel

    Rossmann plant Online‑Apotheke: Medikamente künftig digital

    Nach dm kündigt auch Rossmann den Einstieg ins digitale Apothekengeschäft an. Der Drogeriekonzern aus Niedersachsen plant ein Online‑Angebot für Arzneimittel und apothekenexklusive Produkte. Getrieben wird der Markt durch E‑Rezept, bequemere Bestellprozesse und eine wachsende Nachfrage nach Beratung und Lieferung per Klick.
  • Mögliche Benachteiligung

    Wechseljahre im Job: Ataman fordert mehr Unterstützung

    Millionen Frauen in Deutschland erleben Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen oder Müdigkeit – doch im Berufsleben fehlt oft Verständnis. Die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, Ferda Ataman, fordert deshalb bessere Strukturen und mehr Sensibilität. Ein Expertengremium soll nun konkrete Empfehlungen erarbeiten.
  • Digitale Arzttermine

    Doctolib‑Urteil: Irreführende Terminfilter beanstandet

    Das Landgericht Berlin hat entschieden, dass das Buchungsportal Doctolib gesetzlich Versicherten eine unzutreffende Terminauswahl zeigt. Trotz entsprechender Filter erscheinen Termine, die ausschließlich privat Versicherten oder Selbstzahlern offenstehen. Die Verbraucherzentrale setzte sich mit ihrer Klage durch, Doctolib legte jedoch Berufung ein.
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Arzneimittel & Abrechnung

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    Metastasiertes HER2-positives Mammakarzinom: DB03-Studie zeigt erstmals längeres medianes Überleben

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    Nach dm kündigt auch Rossmann den Einstieg ins digitale Apothekengeschäft an. Der Drogeriekonzern aus Niedersachsen plant ein Online‑Angebot für Arzneimittel und apothekenexklusive Produkte. Getrieben wird der Markt durch E‑Rezept, bequemere Bestellprozesse und eine wachsende Nachfrage nach Beratung und Lieferung per Klick.
  • Anzeige – In Kooperation mit Daiichi Sankyo und AstraZeneca

    HER2-low – wichtiger Biomarker beim metastasierten Mammakarzinom

    HER2-low tritt bei etwa 50 % der Tumoren von Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom (mBC) auf [1–6]. Gemäß eines Expert*innen-Panels der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) gelten Tumoren als HER2-low, sobald diese einen HER2-IHC-Score von 1+ oder 2+/ISH− aufweisen [7].