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Gynäkologie

Aktuelle Studien, Onkologie-Updates und Praxiswissen

Der Themenbereich Gynäkologie bietet Ihnen einen verlässlichen Überblick über aktuelle klinische Entwicklungen, praxisrelevante Studien und gesundheitspolitische Debatten. Von Fortschritten in der gynäkologischen Onkologie über präventive Schwerpunkte wie die HPV-Impfung bis hin zu geburtshilflichen Fragestellungen: Wir bereiten komplexe Evidenz und leitliniengerechtes Fachwissen komprimiert für Ihren ärztlichen Alltag auf.

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Neuste Artikel

Medizinisches Personal untersucht mit einer Mammografie die Brust einer Frau auf Brustkrebs.
Krebsfrüherkennung

Mammografie-Screening: Ärztliche Beratungsaspekte zur niedrigen Teilnahmequote

In Nordrhein-Westfalen nimmt nur gut jede zweite anspruchsberechtigte Frau zwischen 50 und 75 Jahren teil. Dabei wird statistisch bei 6 von 1.000 Teilnehmerinnen Brustkrebs entdeckt. Fachverbände und Kassenärztliche Vereinigungen warnen vor den Folgen und appellieren an Praxen, Patientinnen gezielt zur Vorsorge zu motivieren.
Frau in mittleren Jahren hält Verhütungsmittel in der Hand
Menopausale Hormontherapie und Thromboserisiko

Orale Östradioltherapie in der Menopause: Ab wann Thrombose und Infarkt zur realen Gefahr werden

Venöse Thromboembolien, ischämischer Schlaganfall, Myokardinfarkt – das thrombotische Risikoprofil einer menopausalen Hormontherapie (MHT) hängt entscheidend von Applikationsform, Dosis und Therapiedauer ab. Eine landesweite dänische Fall-Kontroll-Studie mit über 40.000 Ereignissen liefert nun differenzierte Zahlen zu oralen und transdermalen Präparaten mit Östradiol – und zeigt, wo die klinisch relevanten Grenzen zwischen niedrig- und hochdosierter Therapie tatsächlich verlaufen. Ein begleitendes Editorial mahnt zur Zurückhaltung bei pauschalen Entwarnungen.
Brust wird abgetastet
Brustkrebsmonat Oktober

Brustkrebs-Früherkennung: So beraten Sie Patientinnen in der Praxis

Brustkrebs-Früherkennung in der Sprechstunde: Welche Untersuchungen Gynäkologinnen und Gynäkologen aktiv anbieten sollten, wie Sie Patientinnen zur monatlichen Selbstuntersuchung anleiten und wann eine humangenetische Beratung bei familiärem Risiko sinnvoll ist – ein kompakter Praxisleitfaden rund um Tastuntersuchung, Mammografie-Screening und BRCA-Mutationen.
Babyfüße
Säuglingssterblichkeit

Perinatale Depression als möglicher Risikofaktor

Perinatale Depressionen beeinflussen den familiären Alltag sowie die Mutter-Kind-Bindung massiv. Eine aktuelle Studie hat nun untersucht, ob depressive Symptome nach der Geburt auch mit einem erhöhten Risiko für Säuglingssterblichkeit verbunden sind.
KBV - Neuerungen ab 01.07.2025
Regeländerungen und neue Vorgaben für Arztpraxen

KBV-Änderungen ab Oktober 2026: Das müssen Praxen wissen

Das letzte Quartal des Jahres beginnt und damit treten wieder wichtige Änderungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in Kraft. Sie betreffen unter anderem Abrechnung, Vergütung und digitale Prozesse. Erfahren Sie, welche Neuerungen für das vierte Quartal 2026 gelten und wie Sie Ihre Praxis optimal darauf vorbereiten. Lassen Sie uns auch gern über die integrierte Umfrage im Artikel wissen, was Sie zum Quartalsende umgetrieben hat – wir freuen uns auf Ihre Meinung!
Impfampulle vor Impfheft
Schwangerschaft

RSV-Impfung der Mütter schützt Babys

In den ersten Lebensmonaten kann RSV Atemwegsinfektionen verursachen. Eine Impfung während der Schwangerschaft soll vor schweren Krankheitsverläufen schützen. Wissenschaftler haben hier nun genau hingeschaut.
Holzwaage mit Würfeln
Nutzenbewertungen

G-BA-Nutzenbewertungen aus dem September 2026

Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie besteht.
Baby wird an Brust der Mutter gestillt
Stillen und frühkindliche Gesundheit

Weltstillwoche 2026 rückt Potenzial von Muttermilch in den Fokus

Stillen schützt Mutter und Kind, fördert die Bindung und ist weit mehr als optimale Säuglingsernährung. Zur Weltstillwoche vom 28. September bis 4. Oktober 2026 wirbt das Netzwerk Gesund ins Leben unter dem Motto „Stillen. Deine Superkraft.“ für bessere Rahmenbedingungen und eine selbstbestimmte Stillentscheidung. Fachkräfte spielen dabei eine zentrale Rolle.
Hirnmetastasen radiologische Aufnahme
Metastasen

Wenn Brustkrebs ins Gehirn streut

Brustkrebs kann im fortgeschrittenen Stadium auch andere Organe befallen. Besonders belastend sind Metastasen im Gehirn, die den Krankheitsverlauf und die Behandlung vor besondere Herausforderungen stellen. Eine aktuelle Studie hat deshalb untersucht, wie häufig Hirnmetastasen auftreten und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.
Frühchen im Inkubator mit Messsonde am Fuß
Frühgeburten

Schwanger und Long COVID – was heißt das für Mutter und Kind?

Eine Schwangerschaft ist schon alleine aufregend – doch was, wenn die werdende Mutter zusätzlich von Long COVID betroffen ist? Eine Studie hat nun untersucht, ob die Erkrankung das Risiko für Frühgeburten und andere Schwangerschaftskomplikationen erhöht. Das Ergebnis ist zunächst beruhigend, zeigt aber auch ein mögliches Warnsignal.
Gerichtssaal
Prozess

Tod bei Hausgeburt: Hebamme erneut vor Gericht

Hausgeburt mit tödlichem Ausgang: Eine 64-jährige Hebamme muss sich erneut vor dem Landgericht Verden verantworten, nachdem ihr Baby während der Geburt an Sauerstoffmangel starb. Der BGH bestätigte den Schuldspruch wegen Körperverletzung mit Todesfolge – nun wird neu über das Strafmaß verhandelt. Die Zulassung der Hebamme war zum Tatzeitpunkt bereits widerrufen.
Schwangere bei der Blutdruckmessung
Nephrologie und Schwangerschaft

Präeklampsie macht Nierenkontrollen auf Lebenszeit notwendig

Eine Präeklampsie endet nicht mit der Entbindung: Die Schwangerschaftskomplikation kann bleibende Nierenschäden hinterlassen und erhöht langfristig das Risiko für chronische Nierenerkrankung und Bluthochdruck. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie fordert eine strukturierte Nachsorge nach klarem Schema und macht darauf aufmerksam, dass Nierenfunktionskontrollen auch Jahre nach der Schwangerschaft Teil der medizinischen Vorgeschichte bleiben müssen.

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