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Aktuelle Studien, Lernangebote und Expertenimpulse für die Praxis

Die Fortbildungsrubrik von Thieme Praxis bietet Ärzt:innen einen schnellen, fundierten Zugang zu topaktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen, klinisch relevanten Studiendaten und praxisnahen Lernangeboten.

Neuste Artikel

Kongressbesucher hören einem Vortrag zu - Aufnahme von hinten
Vom Behandeln zum Verhindern

Prävention und KI in der Gastroenterologie: Viszeralmedizin 2026 setzt neue Maßstäbe

Prävention, Präzisionsmedizin und Künstliche Intelligenz: Auf der Viszeralmedizin 2026 diskutieren Fachleute, wie Krebs früher verhindert, Leber- und Stoffwechselerkrankungen rechtzeitig erkannt und Therapien individueller gesteuert werden. Auch Endoskopie-Innovationen und Robotik prägen den größten deutschsprachigen Fachkongress.
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04:31 min
Podcast: Study Snacks – Pneumologie

Osimertinib plus Chemotherapie bei fortgeschrittenem NSCLC mit EGFR-Mutation | Study Snacks – Pneumologie #034

Eine Kombinationstherapie aus Osimertinib und platinbasierter Chemotherapie verlängert das Gesamtüberleben bei Patient*innen mit fortgeschrittenem NSCLC und EGFR-Mutation deutlich – allerdings um den Preis häufigerer schwerer Nebenwirkungen. Was bedeutet das für die klinische Praxis?
Aus Reiskörnern gestreute Silhouette eines menschlichen Kopfes im Profil auf dunklem Holz. Der Gehirnbereich ist mit einer bunten Auswahl an Lebensmitteln wie Kiwi, Beeren, Tomaten und Nüssen ausgelegt.
Weniger Kalorien, mehr Kontrolle

Semaglutid senkt Kalorienaufnahme langfistig – trotz nachlassendem Sättigungsgefühl

Semaglutid reduziert die Kalorienaufnahme bei Menschen mit Adipositas nachhaltig. Das gilt auch dann, wenn die anfangs stark ausgeprägten subjektiven Effekte auf Hunger und Sättigung nach einigen Monaten nachlassen. Diese anhaltend niedrigere Energiezufuhr erklärt, warum der Gewichtsverlust langfristig stabil bleibt. Der nachlassende Appetit-Effekt ist also nicht als Wirkungsverlust zu werten – eine wichtige Information auch für Ihre Patienten.
Mann hält Tafel mit Weiterbildung darauf und zeigt darauf.
Veranstaltung

27.-28.11.2026: Doppler-Abschlusskurs

Zwischen dem Grund- und Abschlusskurs müssen mindestens neun Monate  liegen. Nach erfolgreicher Absolvierung des Grund-, Aufbau- und  Abschlusskurses und der Erfüllung aller zusätzlichen Anforderungen der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung (KV), ist die Anmeldung zum Kolloquium und damit die Zulassung zur Abrechnung der „Fetomaternalen  Dopplersonografie“ bei der KV möglich. Weitere Informationen entnehmen  Sie bitte der Ultraschallvereinbarung der KBV.
Mann hält Tafel mit Weiterbildung darauf und zeigt darauf.
Veranstaltung

26.09.2026: Sportgyn-Track im Rahmen des German Congress of Science in Sports Medicine

Wie beeinflusst intensive sportliche Betätigung Schwangerschaft, Geburt und den weiblichen Zyklus? Welche Rolle spielt REDs in der gynäkologischen Betreuung von Sportlerinnen?
Amputationsraten senken, Extremitäten erhalten

GLP-1-Rezeptoragonisten senken Amputations- und Sterberisiko bei Typ-2-Diabetes mit pAVK

Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und peripherer arterieller Verschlusskrankheit waren GLP-1-Rezeptoragonisten im 5-Jahres-Verlauf mit einer signifikant niedrigeren Mortalität, weniger Major- und Minor-Amputationen sowie selteneren Revaskularisationen und Hospitalisierungen assoziiert als eine Metformintherapie. Besonders ausgeprägt fiel der Nutzen bei Betroffenen mit chronisch extremitätenbedrohender Ischämie und Adipositas aus – ein Argument für den frühen Einsatz dieser Substanzklasse in der diabetologischen Versorgung.
Gesichtshälften im Vergleich: deutlich sichtbare Hyperpigmentierung der Haut als typisches klinisches Zeichen der primären Nebenniereninsuffizienz (Morbus Addison; links).
Selten, aber lebensbedrohlich

Erschöpfung und Hyperpigmentierung? An Morbus Addison denken!

Niedriger Blutdruck, Salzhunger, ungeklärte Müdigkeit und eine braungebrannte Haut ohne Sonne: Die Symptome der primären Nebenniereninsuffizienz sind unspezifisch – und die korrekte Diagnose lässt oft Jahre auf sich warten. Jeder 13. Betroffene erleidet jährlich eine potenziell letale Addison-Krise. Zwei retardierte Hydrocortison-Präparate bilden die zirkadiane Rhythmik unterschiedlich gut nach – mit spürbaren Effekten auf Lebensqualität, Fatigue und Immunprofil.
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04:58 min
Podcast: Study Snacks – Pneumologie

Bisoprolol bei COPD ungeeignet zur Prävention kardiovaskulärer Ereignisse | Study Snacks – Pneumologie #033

Kardiovaskuläre Erkrankungen treten bei COPD-Patient*innen häufig auf – doch schützt ein kardioselektiver Betablocker wie Bisoprolol tatsächlich vor kardialen Ereignissen? Eine aktuelle Phase-III-Studie liefert ernüchternde Antworten.
Grafische Darstellung mit zahlreichen ineinander liegenden Symbolen für weiblich und männlich in Blau und Rosa auf unscharfem Hintergrund.
Organschutz ungleich verteilt

Gender Health Gap in der Diabetologie: Systemisches Defizit, kein Einzelfall

Frauen mit Typ-2-Diabetes erhalten lebensverlängernde, organschützende Therapien deutlich seltener als Männer – trotz häufig sogar größerem Nutzen. Real-World-Daten zeigen ein systematisches Versorgungsdefizit. Gleichzeitig belegt ein datenbasiertes Modell: Geschlechtersensible Präzisionsmedizin kann Therapieversagen um 38% reduzieren und Komplikationen wirksam senken.
Eine junge Frau sitzt auf einer Parkbank im Freien, trägt einen kontinuierlichen Glukosesensor am Oberarm und blickt auf ein aufgeklapptes Laptop auf dem Schoß.
Unterschätzter Einfluss der Hormone auf den Diabetes

Monatszyklus und Menopause erfordern therapeutisches Fingerspitzengefühl

Diabetes verläuft bei Frauen anders – und Hormone spielen dabei eine zentrale Rolle. so steigt der Insulinbedarf in der Lutealphase um bis zu 15% – moderne AID-Systeme bilden das nicht ab. In den Wechseljahren lösen sich vertraute Muster auf: Rund zwei Drittel der Frauen mit Typ-1-Diabetes berichten nach der Menopause über instabilere Glukoseverläufe. Eine zyklus- und lebensphasenadaptierte Diabetestherapie daher wäre dringend angeraten, in der Praxis bleibt dies jedoch in der Regel außen vor. Dies gilt es zu ändern.
Mehrere kleine rote Fähnchen auf dünnen Stäben sind auf einer weißen Fläche verteilt und stehen in unterschiedliche Richtungen.
Frühe Fenster für Prävention

PMOS und Gestationsdiabetes: Präventionspotenzial bleibt ungenutzt

Bis zu 15% der Frauen im fertilen Alter sind vom polyendokrinen metabolischen Ovarialsyndrom (PMOS) betroffen, bis zu 70% davon undiagnostiziert. Rund 7% der Schwangeren entwickeln einen Gestationsdiabetes – mit 7- bis 10-fach erhöhtem späterem Typ-2-Diabetes-Risiko und verdoppeltem kardiovaskulärem Risiko. Beide Konstellationen sind klar erkennbare Frühwarnsignale, deren strukturierte Nachsorge in Deutschland jedoch bislang fehlt – und das hat weitreichende Folgen für die langfristige kardiometabolische Gesundheit von Frauen.
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04:30 min
Podcast: Study Snacks – Pneumologie

Pirfenidon bei Bronchiolitis-obliterans-Syndrom nach Lungentransplantation | Study Snacks – Pneumologie #032

Das Bronchiolitis-obliterans-Syndrom (BOS) ist eine der häufigsten und gefürchtetsten Komplikationen nach einer Lungentransplantation. Charakteristisch ist ein fortschreitender Abfall der Lungenfunktion, gemessen am FEV1-Wert – mit gravierenden Folgen für die Betroffenen und einer deutlichen Einschränkung der Langzeitprognose des Transplantats. Bislang fehlen wirksame Therapieoptionen, um diesen chronischen Funktionsverlust aufzuhalten. Könnte das antifibrotisch wirkende Pirfenidon, das bereits bei der idiopathischen Lungenfibrose etablierten Stellenwert hat, hier neue Perspektiven eröffnen?

Häufige Fragen:

Die Rubrik bündelt topaktuelle wissenschaftliche Entwicklungen, klinisch relevante Studiendaten und praxisnahe Lernangebote für Ärztinnen und Ärzte. Im Mittelpunkt stehen Themen, die den ärztlichen Alltag unmittelbar betreffen – von komplexen onkologischen Fragestellungen bis hin zu typischen Herausforderungen der täglichen Versorgung.