
Menopausale Hormontherapie und Thromboserisiko
Orale Östradioltherapie in der Menopause: Ab wann Thrombose und Infarkt zur realen Gefahr werden
Venöse Thromboembolien, ischämischer Schlaganfall, Myokardinfarkt – das thrombotische Risikoprofil einer menopausalen Hormontherapie (MHT) hängt entscheidend von Applikationsform, Dosis und Therapiedauer ab. Eine landesweite dänische Fall-Kontroll-Studie mit über 40.000 Ereignissen liefert nun differenzierte Zahlen zu oralen und transdermalen Präparaten mit Östradiol – und zeigt, wo die klinisch relevanten Grenzen zwischen niedrig- und hochdosierter Therapie tatsächlich verlaufen. Ein begleitendes Editorial mahnt zur Zurückhaltung bei pauschalen Entwarnungen.