Mehr als nur ein Entzündungsmarker
Erhöhtes CRP bei PsA-Diagnose markiert Patienten mit ungünstiger Langzeitprognose
Das C-reaktive Protein (CRP) gilt in der Psoriasis-Arthritis als unzuverlässiger Aktivitätsmarker – nur bei etwa der Hälfte aktiver Fälle ist es erhöht. Offenbar kann der Entzündungsmaker aber doch mehr als gedacht: Ein erhöhter CRP-Wert zum Diagnosezeitpunkt ist unabhängig mit Enthesitis, neuer Knochenformation an den Händen, Hypertonie und einem persistierenden Krankheitsverlauf verknüpft. Damit rückt der etablierte Laborparameter als prognostisches Werkzeug zur Risikostratifizierung bei Psoriasis-Arthritis in ein neues Licht.