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Die Seite "Solide Tumoren" bündelt relevante Inhalte zu häufigen und seltenen Entitäten, modernen Systemtherapien und begleitenden Versorgungskonzepten. Sie erhalten komprimierte, fachlich fundierte Informationen für Ihren Überblick im dynamischen onkologischen Umfeld.

Neuste Artikel

Transgender-Symbol vor rosa-blauem Hintergrund
Ungleiche Krebsprävention

Queere Menschen seltener bei gynäkologischer Krebsvorsorge

Wer als Frau geboren wurde, sich aber nicht als solche identifiziert, geht seltener zur Vorsorge. Gleich gilt für homo- und bisexuelle Frauen. Wissenschaftler machen Barrieren im Gesundheitssystem dafür verantwortlich.
Hand platziert Würfel mit Ungleichheitszeichen zwischen rosa und blauer Spielfigur
Umbenennung könnte viele Leben retten

Niedriggradiges Prostatakarzinom – schon Krebs oder nur präkanzerös?

Eine Umbenennung des niedriggradigen Prostatakarzinoms (Grade Group 1) in eine Krebsvorstufe könnte mehr Todesfälle verhindern als verursachen. Der Grund: Mehr Männer würden an der PSA-Früherkennung teilnehmen, wenn die Angst vor Überdiagnose und Übertherapie sinkt. Ein Modell aus Los Angeles liefert die Daten.
Ein übergewichtiges junges Paar steht eng zusammen und ist mit einem Maßband umwickelt.
Übergewicht

GLP-1-Agonisten und Brustkrebsrisiko

Übergewicht gilt mit Blick auf Brustkrebs als wichtiger Risikofaktor. Doch wie sind GLP-1-Präparate mit dem Brustkrebsrisiko assoziiert?
USA, Cambridge: Der Schriftzug «moderna» ist am Eingang eines Gebäudes des US-Unternehmens zu sehen
Krebstherapie nach Maß

Individualisierte mRNA-Therapie gegen Melanom besteht Phase-III-Studie

Moderna und Merck & Co melden erstmals den erfolgreichen Abschluss einer Phase-III-Studie mit der personalisierten Neoantigen-Therapie Intismeran Autogene in Kombination mit Keytruda gegen schwarzen Hautkrebs. Das Rückfallrisiko bei fortgeschrittenem Melanom sinkt deutlich – Analysten sprechen von einem Meilenstein für die gesamte mRNA-Onkologie.
Weit geöffneter Mund mit Blick auf Zunge und Mundschleimhaut
Zuverlässig – auch ohne Skalpell

Bürstentest ersetzt schmerzhafte Biopsie zur Diagnostik von Mundhöhlenkarzinomen

Ein neuer Multigen-mRNA-Bürstentest aus England erkennt Mundhöhlenkarzinome zuverlässig und ohne Skalpell. Mit einer Falsch-Positiv-Rate von 4,9% und einer Falsch-Negativ-Rate von 4,3% erlaubt er eine präzise Risikostratifizierung. Damit rückt eine schmerzfreie, wiederholbare Alternative sowohl zur Früherkennung als auch zur Überwachung von Mundhöhlen-Plattenepithelkarzinomen zur Gewebebiopsie in greifbare Nähe – zuerst muss jedoch ein geeigneter Industriepartner gefunden werden.
Eine Besprechungsrunde am Tisch von oben gesehen
Mehr Krebs, höhere Mortalität

Lange Sitzphasen sind ein eigenständiger Krebs-Risikofaktor – Bewegung schützt

Nicht die Gesamtdauer, sondern die Länge einzelner Sitzphasen beeinflusst das Krebsrisiko. Aber auch die Krebsmortalität erhöht sich durch langes, ununterbrochenes Sitzen – und zwar um 9% pro zusätzlicher Stunde. Es lässt sich aber auch mit einfachen Mitteln gegensteuern: Kurze Bewegungspausen senken das Risiko messbar und sind damit ein neuer Ansatz für die Krebsprävention.
Zwei Gläser zuckerhaltiges Erfrischungsgetränk
Softdrinks im Fokus

Süßgetränke und Leberkrebsrisiko: Deutlich mehr HCC- und ICC-Fälle bei täglichem Konsum

Zuckergesüßte Getränke stehen seit Langem im Verdacht, metabolische Erkrankungen zu fördern – doch wie sieht es mit dem Risiko für hepatozelluläre Karzinome und intrahepatische Cholangiokarzinome aus? Und was ist mit den vermeintlich harmloseren Light-Varianten mit künstlichen Süßstoffen? Eine gepoolte Analyse von über 1,5 Millionen Erwachsenen aus 11 prospektiven Kohortenstudien liefert nun differenzierte Antworten.
Frau mit entfernter Brust
Mammakarzinom

Wie KI die Früherkennung von Brustkrebs vorantreiben könnte

Eine aktuelle Analyse mit über 88.000 Mammographie-Untersuchungen zeigt, dass KI-CAD-Systeme bereits bis zu zehn Jahre vor der Diagnose ansteigende Risiko-Scores liefern. Welche Chancen ergeben sich daraus für ein individualisiertes Screening und die ergänzende Bildgebung?
Eine Ärztin oder ein Arzt zeit auf ein MRT-Bild mit einer Hirnmetastase.
Nach Bestrahlung von Hirnmetastasen

Neurokognitive Störungen oft reversibel

Patienten mit Hirnmetastasen leiden nach einer Strahlentherapie nicht selten an kognitiven Defiziten. Nach einer neuen Studie erholt sich ein Großteil der Betroffene davon wieder.
Papier-Silhouetten von Mann und Frau auf einer Korkwand.
Geschlechtssensible Krebsdiagnostik

Krebs wird bei Männern meist erst später entdeckt als bei Frauen

Bei einer Krebsdiagnose ist das Erkrankungsstadium entscheidend. Männliche Patienten scheinen hier insgesamt schlechtere Karten zu haben als weibliche. Besonders groß ist der Geschlechterunterschied bei Zungen-, Speicheldrüsen-, Schilddrüsen- und Magenkrebs. Die späte Diagnose erklärt einen Teil der schlechteren Prognose männlicher Patienten.
Kampf gegen Krebs

Prostatakrebs bei Joe Biden: Metastasen in den Knochen und darüber hinaus

Prostatakrebs bei Joe Biden schreitet fort: Der Krebs des 83-jährigen ehemaligen US-Präsidenten hat sich laut seinem Sohn Hunter Biden in die Knochen ausgebreitet und weitere Metastasen gebildet. Die aggressive Form des Prostatakarzinoms verursacht starke Schmerzen und zehrt an den Kräften – trotz laufender Strahlen- und Hormontherapie seit Herbst vergangenen Jahres.
Frauenfüße auf einer Waage
Ovarialkarzinom

Risikofaktor Adipositas? Auf das Stoffwechselprofil kommt es an

Eine aktuelle Metaanalyse mit 230 untersuchten Expositionen belegt einen klaren Zusammenhang zwischen Endometriose, spätem Menopausenalter, Adipositasparametern und einem erhöhten Ovarialkarzinomrisiko. Welche Faktoren zudem protektiv wirken und was das für die gynäkologische Praxis bedeutet.

Solide Tumoren: Häufige Fragen zum Themenbereich bei Thieme Praxis

Der Themenbereich bündelt aktuelle und praxisrelevante Beiträge zu häufigen sowie seltenen soliden Tumorerkrankungen. Im Fokus stehen moderne Systemtherapien, diagnostische Entwicklungen, supportive Maßnahmen, Nachsorge und interdisziplinäre Versorgungskonzepte – von der Erstdiagnose bis zur Behandlung fortgeschrittener Erkrankungen.