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Die Seite "Solide Tumoren" bündelt relevante Inhalte zu häufigen und seltenen Entitäten, modernen Systemtherapien und begleitenden Versorgungskonzepten. Sie erhalten komprimierte, fachlich fundierte Informationen für Ihren Überblick im dynamischen onkologischen Umfeld.

Neuste Artikel

Steam salmon and vegetables, Paleo, keto, fodmap diet on old rustic wooden table
Ernährung und Krebsrisiko

Mehr Antioxidantien, weniger Zervixkarzinome?

Antioxidantien gelten als wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Eine Studie hat nun untersucht, ob eine höhere Aufnahme mit einer geringeren Prävalenz von Zervixkarzinomen verbunden ist. Die Ergebnisse weisen genau darauf hin.
Illustration des menschlichen Verdauungstrakts mit Darm und Leber vor einem blauen Hintergrund. Daneben ist eine vergrößerte DNA-Doppelhelix dargestellt
Familienanamnese neu bewertet

Darmkrebsrisiko bei CED: Zahl erkrankter Verwandter wichtiger als Erkrankungsalter

Menschen mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa haben bereits ein erhöhtes Darmkrebsrisiko. Doch welchen Einfluss auf ihr Darmkrebsrisiko hat es, wenn Familienmitglieder 1. Grades an Darmkrebs erkrankt sind? Für die Risikoeinschätzung scheint die Zahl der Darmkrebsfälle in der Familie von besonderer Bedeutung zu sein; das Erkrankungsalter dagegen spielt offenbar keine große Rolle. Das gilt aktuellen Studiendaten zufolge für Menschen mit und ohne chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.
Medizinisches Personal untersucht mit einer Mammografie die Brust einer Frau auf Brustkrebs.
Krebsfrüherkennung

Mammografie-Screening: Ärztliche Beratungsaspekte zur niedrigen Teilnahmequote

In Nordrhein-Westfalen nimmt nur gut jede zweite anspruchsberechtigte Frau zwischen 50 und 75 Jahren teil. Dabei wird statistisch bei 6 von 1.000 Teilnehmerinnen Brustkrebs entdeckt. Fachverbände und Kassenärztliche Vereinigungen warnen vor den Folgen und appellieren an Praxen, Patientinnen gezielt zur Vorsorge zu motivieren.
Bluttest
Screening neu gedacht

Bluttest erkennt Darmkrebs und fortgeschrittene Adenome mit hoher Trefferquote

Ein neuer miRNA-basierter Bluttest detektiert nicht nur das kolorektale Karzinom, sondern auch prämaligne Vorstufen mit hoher Sensitivität. In der internationalen DENEB-Studie erreichte der Assay eine Sensitivität von 91% für Darmkrebs jeglichen Stadiums und 81% für fortgeschrittene Adenome bei einer Spezifität von 85% für fortgeschrittene Neoplasien. Damit könnte das Verfahren eine akzeptanzstarke Ergänzung zu Koloskopie und Stuhltest werden und die Inzidenz des kolorektalen Karzinoms senken.
Gläserner menschlicher Kopf im Profil mit sichtbarem Gehirn und rot markiertem Areal
Pankreaskarzinom mit Abstand an der Spitze

Höchste Schlaganfall-Gefahr in den ersten Monaten nach Krebsdiagnose

Krebs und Schlaganfall treten häufiger gemeinsam auf als lange angenommen. Bereits kurz nach einer invasiven Krebsdiagnose steigt das Risiko für einen ischämischen Schlaganfall deutlich an. Besonders gefährdet sind Patienten mit Pankreas-, Lungen- oder Ösophaguskarzinom, jüngere Betroffene sowie Menschen mit metastasierter Erkrankung. Kritisch ist vor allem das erste Vierteljahr nach Diagnosestellung.
Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC); Illustration
Neuer Hoffnungsträger

Tambotatug Pelitecan halbiert Sterberisiko in der SCLC-Zweitlinientherapie

Für Patienten mit rezidiviertem kleinzelligem Lungenkarzinom sind wirksame Therapieoptionen bislang rar. Auf dem WCLC 2026 sorgte das gegen B7-H3 gerichtete Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Tambotatug Pelitecan jetzt für Aufsehen: In der Phase-III-Studie TAISHAN-302 verlängerte die Substanz das Gesamtüberleben bei schwer vorbehandlten SCLC-Patienten signifikant, steigerte die Ansprechrate auf mehr als das 6-Fache von Topotecan und zeigte selbst bei Hirnmetastasen bemerkenswerte Aktivität.
Hirnmetastasen radiologische Aufnahme
Metastasen

Wenn Brustkrebs ins Gehirn streut

Brustkrebs kann im fortgeschrittenen Stadium auch andere Organe befallen. Besonders belastend sind Metastasen im Gehirn, die den Krankheitsverlauf und die Behandlung vor besondere Herausforderungen stellen. Eine aktuelle Studie hat deshalb untersucht, wie häufig Hirnmetastasen auftreten und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.
3D-Illustration eines Antikörper-Drug-Konjugats, das an eine Tumorzelle bindet und seine zytotoxische Payload freisetzt
Kongressnachlese

Neue Strategien bei SCLC und NSCLC: Wichtige Therapieerfolge mit Designer-Molekülen

Antikörper-Drug-Konjugate und neue KRAS-Inhibitoren verändern die Behandlung des Lungenkarzinoms: Auf der European Lung Cancer Conference in Kopenhagen wurden kürzlich zahlreiche neue Studiendaten zu Antikörper-Drug-Konjugaten und KRAS-Inhibitoren beim Lungenkrebs vorgestellt. Die Daten unterstreichen das Potenzial zielgerichteter Designer-Moleküle beim Lungenkarzinom: Antikörper-Drug-Konjugate wie Iza-Bren und Sac-TMT sowie neue KRAS-Inhibitoren und -Degrader erweitern das therapeutische Spektrum sowohl beim kleinzelligen als auch beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom substanziell.
Weltkarte in blau
Die Weltkarte des Risikos

Je höher der Lebensstandard, desto höher das Darmkrebsrisiko!

Wie stark hängt das Risiko für Darmkrebs vom Wohnort ab? Während Menschen in Ländern mit niedrigem Entwicklungsstand nur selten erkranken, ist das Risiko in wohlhabenden Regionen bis zu 9-mal höher. Deutschland liegt deutlich über dem globalen Durchschnitt. Prävention, Früherkennung und ein gesunder Lebensstil können entscheidend dazu beitragen, Erkrankungen und Todesfälle zu verhindern.
Butterröllchen auf Marmor
Pflanzliche Fette statt Butter & Co.

Kann eine Ernährungsumstellung das Überleben nach Prostatakrebs verbessern?

Könnte eine Nahrungsumstellung dazu beitragen, die Prognose von Prostatakarzinompatienten zu verbessern? Würe es zum Beispiel helfen, weniger Butter, Wurst und Käse zu essen und stattdessen auf Olivenöl, Nüsse oder Hülsenfrüchte zu setzen? In der Allgemeinbevölkerung senkt eine solche Reduktion der gesättigten Fettsäuren nachweislich das Mortalitätsrisiko. Die ernüchternde Nachricht für Ihren Patienten: Einen direkten Einfluss auf den Verlauf des Prostatakarzinoms selbst scheint die Fettzusammensetzung der Nahrung nicht zu haben. Die gute Nachricht: Trotzdem senkt der Patient dadurch sein Risiko zu versterben – weil er damit sein Herz schützt und das Risiko anderer Krebserkrankungen reduziert.
Nahaufnahme von weißen Würfeln mit dem Schriftzug „GENDER“. Eine Hand berührt den letzten Würfel mit einem Sternsymbol.
ICI-Therapie in kurativer Intention

Geschlecht hat keinen Einfluss, der richtige Zeitpunkt schon

Immuncheckpoint-Inhibitoren haben die kurative Therapie zahlreicher Tumorarten grundlegend verändert. Doch wann ist ihr Einsatz bei nicht metastasierten Tumoren am wirksamsten? Dass neoadjuvante und perioperative Konzepte mit besseren Überlebensergebnissen einhergehen als rein adjuvante Strategien, war nicht ganz unerwartet. Geschlechtsspezifische Unterschiede im Therapieansprechen konnten dagegen – anders als bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen – nicht nachgewiesen werden.
llustration des menschlichen Darms mit hervorgehobenem Tumor im Dickdarm
Neuer Marker für das Krebsrisiko

Bakterielle Botenstoffe als neue Mitspieler bei Colitis assoziiertem Darmkrebs

Bei Colitis ulcerosa steigt das Risiko für ein kolitisassoziiertes Karzinom mit Krankheitsdauer und Entzündungsaktivität. Eine aktuelle Arbeit rückt nun bakterielle Quorum-Sensing-Moleküle in den Fokus. Kurzkettige N-Acyl-Homoserinlactone und Autoinducer-2 waren im Serum von Patienten mit langjähriger, aktiver Colitis deutlich erhöht. Im Mausmodell trieb das Molekül C6-scAHL Tumorentwicklung, Dysplasien und proinflammatorische Zytokinantworten – selbst bei keimfreien Tieren. Ein möglicher Baustein für eine bessere Risikostratifizierung und neue Präventionsansätze.

Solide Tumoren: Häufige Fragen zum Themenbereich bei Thieme Praxis

Der Themenbereich bündelt aktuelle und praxisrelevante Beiträge zu häufigen sowie seltenen soliden Tumorerkrankungen. Im Fokus stehen moderne Systemtherapien, diagnostische Entwicklungen, supportive Maßnahmen, Nachsorge und interdisziplinäre Versorgungskonzepte – von der Erstdiagnose bis zur Behandlung fortgeschrittener Erkrankungen.