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Ovarialkarzinom

Risikofaktor Adipositas? Auf das Stoffwechselprofil kommt es an

|von Daniela Lukaßen-Held

Eine aktuelle Metaanalyse mit 230 untersuchten Expositionen belegt einen klaren Zusammenhang zwischen Endometriose, spätem Menopausenalter, Adipositasparametern und einem erhöhten Ovarialkarzinomrisiko. Welche Faktoren zudem protektiv wirken und was das für die gynäkologische Praxis bedeutet.

Frauenfüße auf einer Waage
Die Auswirkungen von Adipositas auf das Risiko für ein Ovarialkarzinom können abhängig vom Stoffwechselprofil sein. (©viperagp/stock.adobe.com)

Rund 7.200 Frauen erkranken jährlich in Deutschland an Eierstockkrebs. Die Prognose hängt davon ab, wann die Erkrankung entdeckt wird. Ein massives Problem: Oft ist sie schon weit fortgeschritten, wenn die Diagnose gestellt wird. Denn zunächst verursacht ein Ovarialkarzinom kaum Beschwerden. Und selbst in einem fortgeschrittenen Stadium sind die Beschwerden häufig unspezifisch. Schmerzen im unteren Bauch und Magen-Darm-Probleme treten auch bei anderen, harmlosen Erkrankungen auf und lassen zunächst nicht auf die Turmorerkrankung schließen. Oftmals handelt es sich darum um Zufallsbefunde. Immer wieder werden Studien zur Identifikation von Risikofaktoren durchgeführt, um eine frühe Erkennung zu ermöglichen.

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