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Ovarialkarzinom: Radon im Wohnraum erhöht Inzidenz und Mortalität

|von Redaktion Thieme Praxis

Radon und Ovarialkarzinom: Eine prospektive US-Kohortenstudie mit über 127.000 postmenopausalen Frauen zeigt erstmals einen signifikanten Zusammenhang zwischen hoher häuslicher Radonexposition und einem erhöhten Risiko für Inzidenz sowie Mortalität des Ovarialkarzinoms – besonders ausgeprägt beim serösen Subtyp. Die Daten im Überblick.

Heller Wohnbereich mit weißen Wänden und Holzboden
Häusliches Umfeld als Risikofaktor: Eine hohe Radonbelastung im Wohnraum ist mit einem signifikant erhöhten Risiko für Ovarialkarzinome assoziiert. (© Pixel-Shot/stock.adobe.com)

Ionisierende Strahlung gilt als gesicherter Risikofaktor für verschiedene Malignome, doch für das Ovarialkarzinom sind umweltbedingte Einflüsse bislang kaum belegt. Eine aktuell in JAMA Network Open publizierte prospektive Kohortenstudie untersucht erstmals den Zusammenhang zwischen der Radonbelastung im Wohnraum und der Inzidenz sowie Mortalität des Ovarialkarzinoms bei postmenopausalen Frauen. Die Ergebnisse weisen auf ein signifikant erhöhtes Erkrankungs- und Sterberisiko bei hoher Radonexposition hin.

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