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Die Brust ist ein zentrales Thema der Gynäkologie – von Vorsorge und organisiertem Screening über gutartige und bösartige Veränderungen, entzündliche Erkrankungen und Stillprobleme. Auf dieser Themenseite finden Sie kompakt aufbereitete Inhalte zu Erkrankungsbildern der Brust.

Sie erhalten alle für Sie wichtigen, evidenzbasierten und studiengesicherten Informationen zur schnellen Orientierung für Ihre tägliche Arbeit. Tragen Sie mit uns informiert zur qualitätsgesicherten, patientenzentrierten Versorgung von Brustpatientinnen bei.

Neuste Artikel

Gebärmutter mit Eierstöcken vor blauem Hintergrund
Langzeitprognose

Mammakarzinom: Ovarialfunktionssuppression senkt Rezidivrisiko um 18 Prozent

Eine neue Meta-Analyse der EBCTCG mit fast 19.000 prämenopausalen Patientinnen zeigt eine um 18 Prozent reduzierte Rezidivrate und 14 Prozent niedrigere Mortalität – besonders ausgeprägt bei Frauen unter 45 Jahren und in Kombination mit Tamoxifen.
Schmetterlingsförmige Schilddrüse im anatomischen Modell.
Schilddrüse Onkologie

Brustkrebsrisiko nach Radiojodtherapie: 2,2-fach erhöht bei Hyperthyreose

Eine aktuelle Kohortenstudie mit über 6.400 Hyperthyreose-Patientinnen zeigt ein 2,2-fach erhöhtes Mammakarzinomrisiko nach Radiojodbehandlung – besonders bei postmenopausalen Frauen. Warum die Daten eine langfristige Nachsorge nahelegen und was das für die gynäkologische Praxis bedeutet.
Abstrakte Darstellung eines weiblichen Oberkörpers mit blau leuchtenden, digitalen Linien und hervorgehobener Brustregion vor dunklem Hintergrund, ergänzt durch grafische Lichteffekte.
Weniger ist mehr

Frühes Mammakarzinom: PAM50-Test ermöglicht einen Verzicht auf Chemotherapie

Beim frühen ER+/HER2-negativen Mammakarzinom liefert die auf dem dem diesjährigen Kongress der American Society of Clinical Oncology, dem ASCO 2026, vorgestellte OPTIMA-Studie überzeugende Evidenz für eine personalisierte Therapiesteuerung: Bei Patient*innen ab 40 Jahren mit bis zu 9 befallenen Lymphknoten kann anhand des PAM50-Tests (ROR ≤60) in vielen Fällen sicher auf eine Chemotherapie verzichtet werden – ohne Einbußen beim krankheitsfreien Überleben.
Frau tastet rot leuchtende Brust ab
Metastasiertes Mammakarzinom

Mehr metastasierte Brustkrebsdiagnosen – aber bessere Überlebenschancen

Seit über einem Jahrzehnt nimmt die Zahl primär metastasierter Mammakarzinome in den USA kontinuierlich zu – bei Frauen wie bei Männern, in allen Altersgruppen und über sämtliche Tumorsubtypen hinweg. Eine populationsbasierte Auswertung von mehr als 760 000 Brustkrebsdiagnosen liefert nun aktuelle Zahlen zu Inzidenz, Stadienverteilung und Gesamtüberleben – und wirft Fragen zu Screening, Tumorbiologie und Versorgungsrealität auf.
Zusätzlicher Schutzmechanismus?

GLP-1-Agonisten bei Brustkrebs: Bessere Überlebensraten bei Adipositas und Diabetes

Brustkrebspatientinnen können mit einer Therpaie mit GLP-1-Rezeptorantagonisten ihr Rezidiv- und Mortalitätsraten reduzieren – sofern sie gleichzeitig stark übergewichtig oder an einen Typ-2-Diabetes erkrankt sind. Damit wird die Substanzklasse durchaus onkologisch interessant, auch wenn die aktuelle Studienlage noch keine Aussagen darüber zulässt, ob der Effekt rein auf die metabolische Kontrolle durch die „Abnehmspritze" zurückzuführen ist, oder ob eventuell auch darüber hinausgehende Schutzeffekte eine Rolle spielen.
Hirnmetastasen
Mammakarzinom Forschung

Hirnmetastasen bei Brustkrebs: Immunlandschaften sagen längeres Überleben voraus

Eine aktuelle Analyse des Tumormikromilieus identifiziert zwei Immunlandschaften, die mit einem verlängerten Überleben bei Brustkrebs assoziiert sind. Geweberesistente Gedächtnis-T-Zellen und geordnete Immunzellansammlungen rücken als prognostische Marker in den Fokus – mit Potenzial für personalisierte Therapien.
Vitamin-D-Kapseln auf Holzuntergrund
Mammakarzinom Therapie

Mammakarzinom: Vitamin-D-Spiegel verbessert Prognose und Überleben

Eine Kohortenanalyse mit fast 4.000 Patientinnen zeigt, dass ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel mit besserem Gesamtüberleben, längerem krankheitsfreien Überleben und einem geringeren kardiometabolischen Risiko einhergeht. Warum die routinemäßige Bestimmung sinnvoll ist und welche Fragen zur Supplementierung offenbleiben.
Ärztin oder Radiologin betrachtet ein Mammografie-Bild am Befundungsmonitor
4 Jahrzehnte Nachbeobachtung

Mammografie-Screening verschiebt Stadienverteilung – Brustkrebsmortalität sinkt europaweit

Seit Ende der 1970er-Jahre wurden in Europa flächendeckend Mammografie-Screeningprogramme etabliert – mit messbaren Folgen für Inzidenz und Mortalität des Mammakarzinoms. Eine populationsbasierte Auswertung aus 21 Ländern zeigt nun, wie sich Stadienverteilung und Sterblichkeit über vier Jahrzehnte entwickelt haben. Während in-situ- und Stadium-I-Karzinome deutlich häufiger entdeckt werden, gehen fortgeschrittene Tumoren und Brustkrebstodesfälle zurück – allerdings mit erheblichen Unterschieden zwischen den Ländern.
Laufschuhe auf Asphalt
Brustkrebs Nachsorge

Mammakarzinom und Bewegung: Individualisiertes Training senkt 10-Jahres-Mortalität

Eine US-amerikanische Modellanalyse auf Basis der CHALLENGE- und Pathways-Studie zeigt, dass individualisierte Bewegungsstrategien die 10-Jahres-Mortalität bei Brustkrebs-Überlebenden messbar senken. Entscheidend ist die Steigerung auf 60 Minuten intensives oder 120 Minuten moderates Training pro Woche.
Knoten in einer Brust grafische Darstellung
Inflammatorischer Brustkrebs

Inflammatorischer Brustkrebs: Trimodale Therapie rückläufig, Überleben stagniert

Eine Analyse mit knapp 48.000 Patientinnen zeigt, dass sich das Brustkrebs-spezifische Überleben bei dieser aggressiven Tumorform zwischen 2010 und 2020 nicht verbessert hat – im Gegensatz zum nicht-inflammatorischen Brustkrebs. Gleichzeitig ging der Einsatz der trimodalen Therapie deutlich zurück. Was hinter den Daten steckt.
Buchstaben legen das Wort Hormone aus, umgeben von Tablettenblistern und einem Stethoskop
Foko Kongressbericht

Brustkrebs und Hormonentzug: Fertilität, Menopause und Osteoporose managen

Aktuelle Daten zeigen, dass eine zeitweise Unterbrechung der endokrinen Therapie die Prognose vieler Patientinnen nicht verschlechtert. Gleichzeitig stellen postmenopausale Beschwerden und Osteoporose unter Hormonentzug relevante Herausforderungen dar. Ein Überblick über Fertilitätserhalt, Hormonersatztherapie (HRT) und Knochenschutz – praxisnah zusammengefasst vom FOKO 2026.
Papier-Silhouette eines Embryos mit rotem Herz vor rosa Hintergrund: Symbolbild für Abtreibung
Mammakarzinom Risikofaktoren

Brustkrebsrisiko nach Abtreibung und Fehlgeburt: Registerdaten geben Entwarnung

Brustkrebsrisiko und Schwangerschaftsabbruch: Eine bevölkerungsbasierte Registeranalyse aus Finnland mit über 31.000 Brustkrebspatientinnen liefert klare Ergebnisse – weder induzierte Abtreibungen noch Fehlgeburten sind mit einem erhöhten Risiko für prä- oder postmenopausales Mammakarzinom assoziiert. Auch Anzahl und Zeitpunkt spielen keine Rolle.