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Vorsorge, Diagnostik und Therapie bei Erkrankungsbildern der Brust

Die Brust ist ein zentrales Thema der Gynäkologie – von Vorsorge und organisiertem Screening über gutartige und bösartige Veränderungen, entzündliche Erkrankungen und Stillprobleme. Auf dieser Themenseite finden Sie kompakt aufbereitete Inhalte zu Erkrankungsbildern der Brust.

Neuste Artikel

Hirnmetastasen radiologische Aufnahme
Metastasen

Wenn Brustkrebs ins Gehirn streut

Brustkrebs kann im fortgeschrittenen Stadium auch andere Organe befallen. Besonders belastend sind Metastasen im Gehirn, die den Krankheitsverlauf und die Behandlung vor besondere Herausforderungen stellen. Eine aktuelle Studie hat deshalb untersucht, wie häufig Hirnmetastasen auftreten und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.
Frau tastet rot leuchtende Brust ab
Bislang unauffällige Gene als Risikogene eingestuft

Der Genetik des Mammakarzinoms auf der Spur

Die Frage, ob eine Brustkrebserkrankung auf einer erblichen genetischen Prädisposition beruht, ist von immenser Bedeutung. Denn wenn ein erhöhtes genetisches Risiko bekannt ist, können gezielte Vorsorge- und Präventionsmaßnahmen getroffen werden.
Drei Frauen unterschiedlichen Alters im Profil nebeneinander
Genetische Risikoanalyse

Familiärer Brustkrebs: Jeder fünfte Verwandte trägt Risikogen

Fast 20% der gesunden Verwandten von Brust- und Eierstockkrebspatientinnen tragen pathogene Genvarianten – bei Männern sogar mehr als ein Drittel. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Tumorsuppressorgene BRCA1 und BRCA2 – doch auch Varianten in weiteren Genen können das Krebsrisiko in betroffenen Familien erheblich erhöhen.
Transgender-Symbol vor rosa-blauem Hintergrund
Ungleiche Krebsprävention

Queere Menschen seltener bei gynäkologischer Krebsvorsorge

Wer als Frau geboren wurde, sich aber nicht als solche identifiziert, geht seltener zur Vorsorge. Gleich gilt für homo- und bisexuelle Frauen. Wissenschaftler machen Barrieren im Gesundheitssystem dafür verantwortlich.
Ein übergewichtiges junges Paar steht eng zusammen und ist mit einem Maßband umwickelt.
Übergewicht

GLP-1-Agonisten und Brustkrebsrisiko

Übergewicht gilt mit Blick auf Brustkrebs als wichtiger Risikofaktor. Doch wie sind GLP-1-Präparate mit dem Brustkrebsrisiko assoziiert?
Frau mit entfernter Brust
Mammakarzinom

Wie KI die Früherkennung von Brustkrebs vorantreiben könnte

Eine aktuelle Analyse mit über 88.000 Mammographie-Untersuchungen zeigt, dass KI-CAD-Systeme bereits bis zu zehn Jahre vor der Diagnose ansteigende Risiko-Scores liefern. Welche Chancen ergeben sich daraus für ein individualisiertes Screening und die ergänzende Bildgebung?
Medizinisches Personal untersucht mit einer Mammografie die Brust einer Frau auf Brustkrebs.
Patientenmanagement

Metastasierter Brustkrebs: App „ida care“ verbessert Lebensqualität

Die App „ida care" aus dem Charité-Projekt PRO B reduziert Fatigue und steigert die Lebensqualität der Patientinnen signifikant. Eine Patientin beschreibt sie als „Ärztin in der Handtasche". Nun soll das Konzept in die Regelversorgung überführt werden.
Knoten in einer Brust grafische Darstellung
Cholesterinmedikation

Mammakarzinom: Besseres Überleben durch Statine?

Brustkrebspatientinnen können von Statinen profitieren, wie Studien zeigen. Aber gilt das pauschal für alle Tumorsubtypen?
Eine erhobene Hand hält eine rosafarbene Schleife, das internationale Symbol für Brustkrebsbewusstsei.
Die Erstlinie ist entscheidend

Therapiesequenz beim metastasierten Mammakarzinom: Wirksamste Optionen zuerst

Neue Subtypen, neue Wirkstoffe, neue Regeln: Beim metastasierten Mammakarzinom entscheidet die frühe Wahl der wirksamsten Substanz maßgeblich über den Therapieerfolg. Biomarkergesteuerte Konzepte – von der Dreierkombination mit Inavolisib bei PIK3CA-Mutation bis zur frühen Intervention bei ESR1-Mutation – erweitern das Spektrum deutlich. Antikörper-Drug-Konjugate lösen die klassische Chemotherapie in immer mehr Linien ab und verschieben sie weit nach hinten.
Fachwissen in – präzise, klar und praxisnah

B3-Läsionen der Mamma

Aufgrund des flächendeckenden Mammografiescreenings und des häufigeren Einsatzes von Stanz- und Vakuumbiopsien bekommen benigne und präinvasive Läsionen der Mamma eine zunehmend größere Bedeutung. Für das weitere diagnostische und therapeutische Procedere wurde hier die B-Klassifikation für die Beurteilung mittels invasiver Diagnostik gewonnener Biopsate von der European Working Group in Breast Screening Pathology (EWGBSP) und der National…
Ein medizinischer Monitor zeigt zwei Mammografieaufnahmen der Brust; im Hintergrund ist eine Person während einer Untersuchung in einer radiologischen Umgebung zu sehen.
Schnellere Diagnose, schnelle Krebsresektion

KI verkürzt Wartezeit bis zur Brustkrebsdiagnose drastisch

Könnte wochenlanges Warten auf die Brustkrebsdiagnose bald der Vergangenheit angehören? Das KI-Modell Mirai identifiziert Hochrisikopatientinnen direkt nach der Mammografie und ermöglicht eine Abklärung noch am selben Tag. In einer US-Studie sank die Zeit bis zur Biopsie von über 2 Monaten auf weniger als 10 Tage – bei einer Krebsdetektionsrate von 60/1.000.
Abstrakte Darstellung der Strahlentherapie bei Brustkrebs
Therapiestandards

Brustkrebs-Bestrahlung in einer Woche: 26 Gy als neuer Standard

Eine randomisierte Studie mit über 4.100 Patientinnen belegt nach zehn Jahren, dass ein einwöchiges Bestrahlungsschema mit 26 Gy in fünf Fraktionen dem klassischen dreiwöchigen 40-Gy-Regime in Effektivität und Verträglichkeit nicht unterlegen ist. Was das für die adjuvante Brustkrebstherapie bedeutet.

Brust: Häufige Fragen zu Vorsorge, Diagnostik und Therapie

Der Themenbereich bündelt praxisrelevante Beiträge zu Vorsorge, Früherkennung, Diagnostik und Therapie von Brusterkrankungen. Dazu gehören Informationen zu gutartigen Veränderungen, entzündlichen Erkrankungen, Stillproblemen sowie zum Mammakarzinom – kompakt aufbereitet für die tägliche Versorgung von Patientinnen.