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Vorsorge, Diagnostik und Therapie bei Erkrankungsbildern der Brust

Die Brust ist ein zentrales Thema der Gynäkologie – von Vorsorge und organisiertem Screening über gutartige und bösartige Veränderungen, entzündliche Erkrankungen und Stillprobleme. Auf dieser Themenseite finden Sie kompakt aufbereitete Inhalte zu Erkrankungsbildern der Brust.

Neuste Artikel

Frau mit entfernter Brust
Mammakarzinom

Wie KI die Früherkennung von Brustkrebs vorantreiben könnte

Eine aktuelle Analyse mit über 88.000 Mammographie-Untersuchungen zeigt, dass KI-CAD-Systeme bereits bis zu zehn Jahre vor der Diagnose ansteigende Risiko-Scores liefern. Welche Chancen ergeben sich daraus für ein individualisiertes Screening und die ergänzende Bildgebung?
Medizinisches Personal untersucht mit einer Mammografie die Brust einer Frau auf Brustkrebs.
Patientenmanagement

Metastasierter Brustkrebs: App „ida care“ verbessert Lebensqualität

Die App „ida care" aus dem Charité-Projekt PRO B reduziert Fatigue und steigert die Lebensqualität der Patientinnen signifikant. Eine Patientin beschreibt sie als „Ärztin in der Handtasche". Nun soll das Konzept in die Regelversorgung überführt werden.
Knoten in einer Brust grafische Darstellung
Cholesterinmedikation

Mammakarzinom: Besseres Überleben durch Statine?

Brustkrebspatientinnen können von Statinen profitieren, wie Studien zeigen. Aber gilt das pauschal für alle Tumorsubtypen?
Eine erhobene Hand hält eine rosafarbene Schleife, das internationale Symbol für Brustkrebsbewusstsei.
Die Erstlinie ist entscheidend

Therapiesequenz beim metastasierten Mammakarzinom: Wirksamste Optionen zuerst

Neue Subtypen, neue Wirkstoffe, neue Regeln: Beim metastasierten Mammakarzinom entscheidet die frühe Wahl der wirksamsten Substanz maßgeblich über den Therapieerfolg. Biomarkergesteuerte Konzepte – von der Dreierkombination mit Inavolisib bei PIK3CA-Mutation bis zur frühen Intervention bei ESR1-Mutation – erweitern das Spektrum deutlich. Antikörper-Drug-Konjugate lösen die klassische Chemotherapie in immer mehr Linien ab und verschieben sie weit nach hinten.
Fachwissen in – präzise, klar und praxisnah

B3-Läsionen der Mamma

Aufgrund des flächendeckenden Mammografiescreenings und des häufigeren Einsatzes von Stanz- und Vakuumbiopsien bekommen benigne und präinvasive Läsionen der Mamma eine zunehmend größere Bedeutung. Für das weitere diagnostische und therapeutische Procedere wurde hier die B-Klassifikation für die Beurteilung mittels invasiver Diagnostik gewonnener Biopsate von der European Working Group in Breast Screening Pathology (EWGBSP) und der National…
Ein medizinischer Monitor zeigt zwei Mammografieaufnahmen der Brust; im Hintergrund ist eine Person während einer Untersuchung in einer radiologischen Umgebung zu sehen.
Schnellere Diagnose, schnelle Krebsresektion

KI verkürzt Wartezeit bis zur Brustkrebsdiagnose drastisch

Könnte wochenlanges Warten auf die Brustkrebsdiagnose bald der Vergangenheit angehören? Das KI-Modell Mirai identifiziert Hochrisikopatientinnen direkt nach der Mammografie und ermöglicht eine Abklärung noch am selben Tag. In einer US-Studie sank die Zeit bis zur Biopsie von über 2 Monaten auf weniger als 10 Tage – bei einer Krebsdetektionsrate von 60/1.000.
Abstrakte Darstellung der Strahlentherapie bei Brustkrebs
Therapiestandards

Brustkrebs-Bestrahlung in einer Woche: 26 Gy als neuer Standard

Eine randomisierte Studie mit über 4.100 Patientinnen belegt nach zehn Jahren, dass ein einwöchiges Bestrahlungsschema mit 26 Gy in fünf Fraktionen dem klassischen dreiwöchigen 40-Gy-Regime in Effektivität und Verträglichkeit nicht unterlegen ist. Was das für die adjuvante Brustkrebstherapie bedeutet.
Infusionsflasche im Behandlungsraum
Personalisierte Therapie

Prosigna-Test bei Brustkrebs: Chemotherapie gezielt vermeiden

Die OPTIMA-Studie mit 4.429 Teilnehmenden zeigt, dass der Genexpressionstest auch bei nodal-positivem Mammakarzinom zuverlässig identifiziert, welche Patientinnen sicher auf eine adjuvante Chemotherapie verzichten können – ohne Einbußen beim krankheitsfreien Überleben.
Frau bei der Krebsfrüherkennung
Krebsvorsorge Screening

Krebsfrüherkennung bei Frauen: Warum die Teilnahmequoten zu niedrig bleiben

Eine US-Studie mit über 68.000 Frauen zeigt erhebliche Lücken bei Brust-, Gebärmutterhals- und Darmkrebs-Screenings. Besonders die Darmkrebsvorsorge wird gemieden. Welche zwei Risikogruppen die Studie identifiziert und welche Strategien die Screeningquoten verbessern könnten.
Nahaufnahme eines Messinstruments mit Zeiger, der zwischen den Bereichen „Low Risk“ und „High Risk“ steht,
Im Härtetest der Evidenz

Familiäres Brustkrebsrisiko: Prognosemodelle bleiben zu ungenau

Etablierte Risikomodelle wie BOADICEA, Gail, Tyrer-Cuzick und BRCAPRO liefern bei familiärer Brustkrebsbelastung brauchbare Orientierungswerte, taugen aber nicht zur sicheren individuellen Risikostratifizierung. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Cochrane-Review. In der Beratung sollten die Ergebnisse daher stets gemeinsam mit klinischen Befunden, genetischer Diagnostik und persönlichen Präferenzen gewichtet werden – insbesondere vor weitreichenden Entscheidungen wie einer prophylaktischen Mastektomie.
Gebärmutter mit Eierstöcken vor blauem Hintergrund
Langzeitprognose

Mammakarzinom: Ovarialfunktionssuppression senkt Rezidivrisiko um 18 Prozent

Eine neue Meta-Analyse der EBCTCG mit fast 19.000 prämenopausalen Patientinnen zeigt eine um 18 Prozent reduzierte Rezidivrate und 14 Prozent niedrigere Mortalität – besonders ausgeprägt bei Frauen unter 45 Jahren und in Kombination mit Tamoxifen.
Schmetterlingsförmige Schilddrüse im anatomischen Modell.
Schilddrüse Onkologie

Brustkrebsrisiko nach Radiojodtherapie: 2,2-fach erhöht bei Hyperthyreose

Eine aktuelle Kohortenstudie mit über 6.400 Hyperthyreose-Patientinnen zeigt ein 2,2-fach erhöhtes Mammakarzinomrisiko nach Radiojodbehandlung – besonders bei postmenopausalen Frauen. Warum die Daten eine langfristige Nachsorge nahelegen und was das für die gynäkologische Praxis bedeutet.

Brust: Häufige Fragen zu Vorsorge, Diagnostik und Therapie

Der Themenbereich bündelt praxisrelevante Beiträge zu Vorsorge, Früherkennung, Diagnostik und Therapie von Brusterkrankungen. Dazu gehören Informationen zu gutartigen Veränderungen, entzündlichen Erkrankungen, Stillproblemen sowie zum Mammakarzinom – kompakt aufbereitet für die tägliche Versorgung von Patientinnen.