Startseite Brust Seite 3

Brust

Vorsorge, Diagnostik und Therapie bei Erkrankungsbildern der Brust

Die Brust ist ein zentrales Thema der Gynäkologie – von Vorsorge und organisiertem Screening über gutartige und bösartige Veränderungen, entzündliche Erkrankungen und Stillprobleme. Auf dieser Themenseite finden Sie kompakt aufbereitete Inhalte zu Erkrankungsbildern der Brust.

Neuste Artikel

29:36 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen

Wechsel eines VAC-Systems im Bereich der Mamma (26.03.2026)

Die Vakuumtherapie hat sich als wichtiger Bestandteil der modernen Wundbehandlung etabliert und kommt auch in der Brustchirurgie bei komplexen Wundsituationen zum Einsatz. Diese Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen zeigt den Wechsel eines VAC-Systems im Bereich der Mamma. Das OP-Team erläutert die Prinzipien der Unterdruck-Wundtherapie, demonstriert die einzelnen Schritte des Verbandswechsels und geht auf praktische Aspekte des Wundmanagements ein. Die Aufzeichnung vermittelt wertvolle Einblicke in die postoperative Versorgung und die Behandlung anspruchsvoller Wundverhältnisse in der Senologie.
Nackte Frau tastet Achseln auf Knoten ab
Brustkrebstherapie

Komplementär- und Alternativmedizin bei Brustkrebs: Verringertes Überleben trotz Kombination mit Standardtherapie

Patientinnen, die KAM zusätzlich zur Standardtherapie nutzen, haben eine niedrigere 5-Jahres-Überlebensrate als Frauen mit ausschließlich konventioneller Behandlung. Eine Analyse von über zwei Millionen Brustkrebspatientinnen zeigt zudem, dass KAM-Nutzerinnen seltener endokrine Therapie und Bestrahlung erhalten – mit messbaren Folgen für die Prognose.
Innovative Brustkrebstherapie

Megestrol bei ER‑positivem Brustkrebs: Neuer Therapieimpuls

Niedrig dosiertes Megestrol, ein synthetisches Gestagen, zeigt in Kombination mit der Antiöstrogentherapie Letrozol einen deutlichen antiproliferativen Effekt bei östrogenrezeptorpositivem Brustkrebs. Die aktuellen Studiendaten deuten darauf hin, dass bereits geringe Mengen das Tumorwachstum wirksam bremsen können – mit potenziell weniger Nebenwirkungen.
Eine Frau raucht eine Zigarette.
Neue Analyse

Welche Alltagsfaktoren Brustkrebs besonders begünstigen

Eine neue Untersuchung zeigt, dass mehr als ein Viertel der durch Brustkrebs verlorenen gesunden Lebensjahre auf Faktoren wie Ernährung, Rauchen oder Bewegungsmangel zurückgeht – und wie groß das Präventionspotenzial tatsächlich ist.
Spaziergang im Wald: regelmäßiges Laufen reduziert Mortalitätsrisiko bei Brustkrebspatientinnen
Brustkrebs & Lebensstilfaktoren

Brustkrebs: Höheres Sterberisiko bei höherem BMI

Eine große Kohortenstudie zeigt: Ein hoher Body-Mass-Index (BMI) erhöht das Gesamtsterblichkeitsrisiko bei Frauen nach einer Brustkrebsdiagnose deutlich. Gleichzeitig weist die Analyse darauf hin, dass regelmäßiges Gehen das Risiko spürbar senken kann – abhängig davon, wie hoch der BMI der Betroffenen ist.
Ärztin betrachtet Mammografie-Aufnahme einer Brust, Patientin im Mammografie-Gerät im Hintergrund
Früherkennung und Präzisions‑Screening beim Brustkrebs

Mammakarzinom: Risikobasiertes Screening senkt Rate

Beim Mammakarzinom kann ein risikobasiertes Screening helfen, weniger fortgeschrittene Tumoren zu finden: Frauen wurden per Risiko­rechner und polygener Score in vier Gruppen eingeteilt – von sechsmonatiger Kontrolle bis kein Screening. 89 % wählten das risikobasierte Vorgehen; die Rate von Stadium‑IIB‑Tumoren sank, Biopsien blieben gleich.
Anzeige – In Kooperation mit Daiichi Sankyo und AstraZeneca

Metastasiertes HER2-positives Mammakarzinom: DB03-Studie zeigt erstmals längeres medianes Überleben

Trastuzumab deruxtecan (T-DXd) wurde auf Basis der Studie DESTINY-Breast 03 (DB03) für die Zweitlinientherapie des HER2-positiven (HER2+) metastasierten Brustkrebs (mBC) zugelassen [1, 2]. In einer 2024 vorgestellten Analyse der Studie wurde erstmals das mediane Gesamtüberleben (mOS) erreicht [3].
Das Wort Leitlinie steht in einer Blase, die von einer Person in Kittel und Stethoskop abgehört wird
Fortschritte in Diagnose und Therapie des Mammakarzinoms

Überarbeitete S3‑Leitlinie zum Mammakarzinom: evidenzbasierte Deeskalation und molekular zielgerichtete Behandlungsoptionen

Die S3‑Leitlinie wurde aktualisiert, um Diagnostik und Therapie stärker am molekularen Tumorprofil auszurichten, unnötige operative Maßnahmen zu reduzieren und neue Wirkstoffe für definierte Subgruppen zu etablieren.
Chirurg im OP-Saal zieht Spritze mit Lipofilling auf
Innovative Therapien

Injizierbare Paste zur Brustrekonstruktion nach Brustkrebs

Eine neu entwickelte Paste aus azellulärer dermaler Matrix (ADM) könnte die Brustrekonstruktion nach Brustkrebs deutlich vereinfachen. Da sie als formbare Paste injiziert wird, sind zusätzliche Eingriffe wie bei Kunststoffimplantaten oft nicht nötig. Die Methode verspricht weniger Narben, kürzere Heilungszeiten und eine natürliche Wiederherstellung des Brustvolumens.
Anzeige – In Kooperation mit Daiichi Sankyo und AstraZeneca

HER2-low – wichtiger Biomarker beim metastasierten Mammakarzinom

HER2-low tritt bei etwa 50 % der Tumoren von Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom (mBC) auf [1–6]. Gemäß eines Expert*innen-Panels der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) gelten Tumoren als HER2-low, sobald diese einen HER2-IHC-Score von 1+ oder 2+/ISH− aufweisen [7].
Frau tastet rot leuchtende Brust ab
Gesamtüberleben

Operation bei metastasiertem Brustkrebs: Geringer Nutzen

Bei metastasiertem Brustkrebs steht meist die systemische Therapie im Mittelpunkt. Neue Analysen zeigen jedoch, dass eine zusätzliche Operation das Gesamtüberleben in der Regel nicht verbessert. Einzelne Untergruppen profitieren geringfügig, während der lokale Krankheitsverlauf durch den Eingriff deutlicher beeinflusst wird.
Woman with insomnia lying on bed next to alarm clock at night in apartment
Krebspatientinnen

Kognitive Verhaltenstherapie: Geringe Wirkung bei Schlaflosigkeit

Die kognitive Verhaltenstherapie zeigt bei Schlaflosigkeit oft nur subtile Veränderungen im Erleben der Betroffenen. Viele Studien stufen die zugrunde liegende Evidenz zudem als gering bis sehr gering ein. Damit entsteht das Bild einer Methode, die zwar etabliert ist, in diesem Bereich aber nur verhaltene Effekte entfaltet.

Brust: Häufige Fragen zu Vorsorge, Diagnostik und Therapie

Der Themenbereich bündelt praxisrelevante Beiträge zu Vorsorge, Früherkennung, Diagnostik und Therapie von Brusterkrankungen. Dazu gehören Informationen zu gutartigen Veränderungen, entzündlichen Erkrankungen, Stillproblemen sowie zum Mammakarzinom – kompakt aufbereitet für die tägliche Versorgung von Patientinnen.