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Brust

Vorsorge, Diagnostik und Therapie bei Erkrankungsbildern der Brust

Die Brust ist ein zentrales Thema der Gynäkologie – von Vorsorge und organisiertem Screening über gutartige und bösartige Veränderungen, entzündliche Erkrankungen und Stillprobleme. Auf dieser Themenseite finden Sie kompakt aufbereitete Inhalte zu Erkrankungsbildern der Brust.

Neuste Artikel

Laufschuhe auf Asphalt
Brustkrebs Nachsorge

Mammakarzinom und Bewegung: Individualisiertes Training senkt 10-Jahres-Mortalität

Eine US-amerikanische Modellanalyse auf Basis der CHALLENGE- und Pathways-Studie zeigt, dass individualisierte Bewegungsstrategien die 10-Jahres-Mortalität bei Brustkrebs-Überlebenden messbar senken. Entscheidend ist die Steigerung auf 60 Minuten intensives oder 120 Minuten moderates Training pro Woche.
Knoten in einer Brust grafische Darstellung
Inflammatorischer Brustkrebs

Inflammatorischer Brustkrebs: Trimodale Therapie rückläufig, Überleben stagniert

Eine Analyse mit knapp 48.000 Patientinnen zeigt, dass sich das Brustkrebs-spezifische Überleben bei dieser aggressiven Tumorform zwischen 2010 und 2020 nicht verbessert hat – im Gegensatz zum nicht-inflammatorischen Brustkrebs. Gleichzeitig ging der Einsatz der trimodalen Therapie deutlich zurück. Was hinter den Daten steckt.
Buchstaben legen das Wort Hormone aus, umgeben von Tablettenblistern und einem Stethoskop
Foko Kongressbericht

Brustkrebs und Hormonentzug: Fertilität, Menopause und Osteoporose managen

Aktuelle Daten zeigen, dass eine zeitweise Unterbrechung der endokrinen Therapie die Prognose vieler Patientinnen nicht verschlechtert. Gleichzeitig stellen postmenopausale Beschwerden und Osteoporose unter Hormonentzug relevante Herausforderungen dar. Ein Überblick über Fertilitätserhalt, Hormonersatztherapie (HRT) und Knochenschutz – praxisnah zusammengefasst vom FOKO 2026.
Papier-Silhouette eines Embryos mit rotem Herz vor rosa Hintergrund: Symbolbild für Abtreibung
Mammakarzinom Risikofaktoren

Brustkrebsrisiko nach Abtreibung und Fehlgeburt: Registerdaten geben Entwarnung

Brustkrebsrisiko und Schwangerschaftsabbruch: Eine bevölkerungsbasierte Registeranalyse aus Finnland mit über 31.000 Brustkrebspatientinnen liefert klare Ergebnisse – weder induzierte Abtreibungen noch Fehlgeburten sind mit einem erhöhten Risiko für prä- oder postmenopausales Mammakarzinom assoziiert. Auch Anzahl und Zeitpunkt spielen keine Rolle.
Fuß eines asiatischen Mannes: Zwei Hände massieren die Fußsohle eines nackten Fußes, der auf einem Holzboden aufliegt.
Einfaches Tool erleichtert Therapieplanung

Fünf klinische Risikofaktoren ermöglichen TIPN-Vorhersage vor Therapiebeginn

Bis zu 70% der mit Taxanen behandelten Patientinnen entwickeln eine periphere Neuropathie – wirksame Präventionsstrategien existieren bislang kaum. Ein neues, prospektiv validiertes Risikomodell auf Basis von 5 klinischen Parametern ermöglicht es, besonders gefährdete Patientinnen bereits vor Chemotherapiebeginn zu identifizieren. Zwischen der niedrigsten und der höchsten Risikogruppe lag die Neuropathierate um fast 37 Prozentpunkte auseinander.
Globale Krebsrisiken

Brustkrebs weltweit: Zunahme der Erkrankungen durch vermeidbare Risiken

Brustkrebs bleibt weltweit die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen – und vermeidbare Risikofaktoren wie ungesunde Ernährung, Tabakkonsum und metabolische Veränderungen treiben die Krankheitslast weiter an. Neue globale Daten zeigen: Bis 2050 könnte die Zahl der Neuerkrankungen dramatisch steigen.
29:36 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen

Wechsel eines VAC-Systems im Bereich der Mamma (26.03.2026)

Die Vakuumtherapie hat sich als wichtiger Bestandteil der modernen Wundbehandlung etabliert und kommt auch in der Brustchirurgie bei komplexen Wundsituationen zum Einsatz. Diese Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen zeigt den Wechsel eines VAC-Systems im Bereich der Mamma. Das OP-Team erläutert die Prinzipien der Unterdruck-Wundtherapie, demonstriert die einzelnen Schritte des Verbandswechsels und geht auf praktische Aspekte des Wundmanagements ein. Die Aufzeichnung vermittelt wertvolle Einblicke in die postoperative Versorgung und die Behandlung anspruchsvoller Wundverhältnisse in der Senologie.
Nackte Frau tastet Achseln auf Knoten ab
Brustkrebstherapie

Komplementär- und Alternativmedizin bei Brustkrebs: Verringertes Überleben trotz Kombination mit Standardtherapie

Patientinnen, die KAM zusätzlich zur Standardtherapie nutzen, haben eine niedrigere 5-Jahres-Überlebensrate als Frauen mit ausschließlich konventioneller Behandlung. Eine Analyse von über zwei Millionen Brustkrebspatientinnen zeigt zudem, dass KAM-Nutzerinnen seltener endokrine Therapie und Bestrahlung erhalten – mit messbaren Folgen für die Prognose.
Innovative Brustkrebstherapie

Megestrol bei ER‑positivem Brustkrebs: Neuer Therapieimpuls

Niedrig dosiertes Megestrol, ein synthetisches Gestagen, zeigt in Kombination mit der Antiöstrogentherapie Letrozol einen deutlichen antiproliferativen Effekt bei östrogenrezeptorpositivem Brustkrebs. Die aktuellen Studiendaten deuten darauf hin, dass bereits geringe Mengen das Tumorwachstum wirksam bremsen können – mit potenziell weniger Nebenwirkungen.
Eine Frau raucht eine Zigarette.
Neue Analyse

Welche Alltagsfaktoren Brustkrebs besonders begünstigen

Eine neue Untersuchung zeigt, dass mehr als ein Viertel der durch Brustkrebs verlorenen gesunden Lebensjahre auf Faktoren wie Ernährung, Rauchen oder Bewegungsmangel zurückgeht – und wie groß das Präventionspotenzial tatsächlich ist.
Spaziergang im Wald: regelmäßiges Laufen reduziert Mortalitätsrisiko bei Brustkrebspatientinnen
Brustkrebs & Lebensstilfaktoren

Brustkrebs: Höheres Sterberisiko bei höherem BMI

Eine große Kohortenstudie zeigt: Ein hoher Body-Mass-Index (BMI) erhöht das Gesamtsterblichkeitsrisiko bei Frauen nach einer Brustkrebsdiagnose deutlich. Gleichzeitig weist die Analyse darauf hin, dass regelmäßiges Gehen das Risiko spürbar senken kann – abhängig davon, wie hoch der BMI der Betroffenen ist.
Ärztin betrachtet Mammografie-Aufnahme einer Brust, Patientin im Mammografie-Gerät im Hintergrund
Früherkennung und Präzisions‑Screening beim Brustkrebs

Mammakarzinom: Risikobasiertes Screening senkt Rate

Beim Mammakarzinom kann ein risikobasiertes Screening helfen, weniger fortgeschrittene Tumoren zu finden: Frauen wurden per Risiko­rechner und polygener Score in vier Gruppen eingeteilt – von sechsmonatiger Kontrolle bis kein Screening. 89 % wählten das risikobasierte Vorgehen; die Rate von Stadium‑IIB‑Tumoren sank, Biopsien blieben gleich.

Brust: Häufige Fragen zu Vorsorge, Diagnostik und Therapie

Der Themenbereich bündelt praxisrelevante Beiträge zu Vorsorge, Früherkennung, Diagnostik und Therapie von Brusterkrankungen. Dazu gehören Informationen zu gutartigen Veränderungen, entzündlichen Erkrankungen, Stillproblemen sowie zum Mammakarzinom – kompakt aufbereitet für die tägliche Versorgung von Patientinnen.