Brustkrebs bleibt weltweit die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen – und vermeidbare Risikofaktoren wie ungesunde Ernährung, Tabakkonsum und metabolische Veränderungen treiben die Krankheitslast weiter an. Neue globale Daten zeigen: Bis 2050 könnte die Zahl der Neuerkrankungen dramatisch steigen.
Brustkrebs weltweit: Zunahme der Erkrankungen durch vermeidbare Risiken
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Zu den Risikofaktoren zählen etwa die Brustdichte, hormonelle Aspekte, familiäre Faktoren, aber auch Übergewicht und der Lebensstil. So handelt es sich neben solchen, die nicht beeinflussbar sind, also auch um vermeidbare Risikofaktoren.
Globale Daten zeigen deutlichen Anstieg der Brustkrebsfälle
Vor dem Hintergrund der „Global Burden of Diseases, Injuries, and Risk Factors Study (GBD) 2023“ haben Wissenschaftler nun epidemiologische Trends, Krankheitslast und Risikofaktoren bewertet. Dazu schätzten sie etwa Inzidenz, Mortalität sowie verlorene Lebensjahre nach Alter und Geschlecht. Insgesamt erfolgte diese Schätzung für 204 Länder und Regionen im Zeitraum von 1990 bis 2023. Zur Schätzung der Mortalität wurden Daten aus bevölkerungsbezogenen Krebsregistern und Standesamtsregistern berücksichtigt.
Lebensstilfaktoren prägen die Krankheitslast stärker als erwartet
Im Jahr 2023 gab es weltweit rund 2,3 Millionen Brustkrebs-Neuerkrankungen sowie 764.000 Todesfälle durch Brustkrebs. Die höchste altersstandardisierte Mortalitätsrate schätzten sie für Länder mit niedrigem Einkommen.
Zudem konnten Risikofaktoren identifiziert werden, die im Jahr 2023 zu einem großen Teil der verlorenen Lebensjahre infolge von Brustkrebs beitrugen.
Dazu zählten:
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