Startseite Alle Beiträge Gynäkologie Brustkrebs weltweit: Zunahme der Erkrankungen durch vermeidbare Risiken
Globale Krebsrisiken

Brustkrebs weltweit: Zunahme der Erkrankungen durch vermeidbare Risiken

|von Daniela Lukaßen-Held

Brustkrebs bleibt weltweit die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen – und vermeidbare Risikofaktoren wie ungesunde Ernährung, Tabakkonsum und metabolische Veränderungen treiben die Krankheitslast weiter an. Neue globale Daten zeigen: Bis 2050 könnte die Zahl der Neuerkrankungen dramatisch steigen.

Ungesunde Ernährung zählt weltweit zu den stärksten vermeidbaren Risikofaktoren für verlorene Lebensjahre durch Brustkrebs. (© beats_/stock.adobe.com)

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Zu den Risikofaktoren zählen etwa die Brustdichte, hormonelle Aspekte, familiäre Faktoren, aber auch Übergewicht und der Lebensstil. So handelt es sich neben solchen, die nicht beeinflussbar sind, also auch um vermeidbare Risikofaktoren.

Globale Daten zeigen deutlichen Anstieg der Brustkrebsfälle

Lebensstilfaktoren prägen die Krankheitslast stärker als erwartet

Im Jahr 2023 gab es weltweit rund 2,3 Millionen Brustkrebs-Neuerkrankungen sowie 764.000 Todesfälle durch Brustkrebs. Die höchste altersstandardisierte Mortalitätsrate schätzten sie für Länder mit niedrigem Einkommen.

Zudem konnten Risikofaktoren identifiziert werden, die im Jahr 2023 zu einem großen Teil der verlorenen Lebensjahre infolge von Brustkrebs beitrugen.

Dazu zählten:

Artikel kostenlos freischalten und weiterlesen

Erhalten Sie unbeschränkten Zugang zu exklusiven Artikeln auf Thieme Praxis. Registrieren Sie sich jetzt kostenlos mit wenigen Klicks – oder nutzen Sie Ihren bestehenden Thieme Account.


Mehr zum Thema