Startseite Gastroenterologie

Gastroenterologie

Aktuelle Entwicklungen, Leitlinien und Studien zu Magen-Darm, Leber und Pankreas

Was gibt es Neues in der Gastroenterologie? Unter diesem Themenbereich finden Sie aktuelle Entwicklungen aus einem der dynamischsten Fachgebiete der Inneren Medizin. Gebündelt werden News, Studien, Leitlinien-Updates und praxisrelevante Einordnungen zu Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Leber, des Pankreas und der Gallenwege – verständlich, kompakt und auf den Punkt gebracht.

Der Fokus liegt auf dem konkreten Nutzen für den ärztlichen Alltag: Welche neuen Therapieoptionen zeichnen sich ab? Was ändern aktualisierte Empfehlungen für Diagnostik, Screening oder Verlaufskontrolle? Von CED über Hepatologie bis hin zu gastrointestinalen Tumoren greift der Themenbereich relevante Fragestellungen auf und ordnet sie klinisch ein.

Meine News: Perfekt auf meinen Informationsbedarf abgestimmt.

Legen Sie Ihre persönlichen Interessen fest und erhalten Sie eine individuelle News-Auswahl.


Jetzt mit Thieme Account anmelden oder kostenlos registrieren.

Neuste Artikel

Arzt und Patientin sitzen sich gegenüber, Ärztin hält ein Tablet in der Hand
Studie zu metastasiertem Darmkrebs bei unter 50-Jährigen

Early-onset-Darmkrebs: Was ihn von der Erkrankung Älterer unterscheidet

Darmkrebs ist nicht gleich Darmkrebs – hier spielt auch das Alter eine Rolle. Eine Studie zeigt, dass sich Darmkrebs bei Jüngeren in bestimmten Merkmalen von dem bei Älteren unterscheiden kann – zum Beispiel, was die Tumorlage und die molekularen Eigenschaften betrifft. Aber was heißt das konkret?
Mikroplastik trifft Fresszellen

Mikroplastik löst Fettleber aus – Kupfferzellen verstopfen

Mikroplastik beeinträchtigt die Funktion hepatischer Fresszellen erheblich und führt bei Mäusen zu einer Fettleber. Eine deutsch-österreichische Studie unter Federführung der Universität Bonn zeigt, wie verstopfte Kupfferzellen über Apolipoproteine als Stress-Signal den Leberstoffwechsel umprogrammieren und Nanopartikel zusätzlich das braune Fettgewebe aktivieren.
Adhäsionsprophylaxe

Postoperative Verwachsungen nach Rektumresektion: Pulverförmige Adhäsionsbarriere SI-449 im Test

Adhäsionen sind eine häufige Folge größerer Operationen im Bauchraum. Eine Studie hat nun untersucht, ob ein neuartiges, pulverförmiges Barrieresystem die Entstehung solcher Verwachsungen nach einer offenen Rektumresektion reduzieren kann.
Support healthy liver.
Stille Volkskrankheit

Fettleber-Erkrankung: Fachgesellschaften fordern bessere Früherkennung mit FIB-4-Score

Mehr als 20 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Fettleber – meist unentdeckt bis zu Zirrhose oder Leberversagen. Ein gemeinsames Strategiepapier von Gastroenterologie, Diabetologie und Kardiologie fordert nun strukturierte Früherkennung per FIB-4-Score, breiteren Zugang zur Leberelastografie und die Verankerung der Lebergesundheit in der nationalen Präventionsstrategie.
Doctor measuring obese man waist body fat. Obesity and weight loss.
Darmkrebs

Bessere Überlebenschancen durch höheres Gewicht?

Über Gewicht wird im Zusammenhang mit Darmkrebs häufig gesprochen. Aber stimmt es, dass Übergewicht mit einem verbesserten Überleben einhergeht, wie einige Untersuchungen zeigen? Eine aktuelle Studie hat hier Licht ins Dunkel gebracht.
Eine Person im weißen Kittel zeigt auf eine halbtransparente Darstellung von Leber und Bauchspeicheldrüse. Um die Organe sind digitale Netzwerkstrukturen und medizinische Symbole eingeblendet, die Stoffwechsel- und Gesundheitsprozesse symbolisieren.
GLP-1 trifft Glukagon

Survodutid senkt Gewicht und HbA1c bei Typ-2-Diabetes mit Adipositas deutlich

Tirzepatid hat die Messlatte für moderne Adipositastherapien hochgelegt. Mit Survodutid rückt aktuell ein neuer Dualagonist in den Fokus, der GLP-1- und Glukagon-Rezeptoren gleichzeitig aktiviert. In der Phase-III-Studie SYNCHRONIZE-2 – präsentiert auf dem Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD) in Mailand – der verloren Menschen mit Typ-2-Diabetes und Adipositas bis zu 13% ihres Körpergewichts. Das besondere Plus: Der Wirkmechanismus könnte auch bei MASH therapeutische Vorteile bieten.
llustration des menschlichen Darms mit hervorgehobenem Tumor im Dickdarm
Darmkrebs-Forschung

Aggressiver Darmkrebs: BRAF-Tumoren überlisten das Immunsystem

Warum BRAF-mutierte Darmtumoren so schlecht auf Therapien ansprechen, war lange unklar. DKFZ-Forschende haben nun einen molekularen Mechanismus entschlüsselt, mit dem diese aggressive Krebsform der Immunabwehr entkommt. Der WNT-Signalweg drosselt den Botenstoff CCL20 und hält Immunzellen vom Tumor fern – ein möglicher Ansatzpunkt für neue Kombinationstherapien.
Eine medizinische Fachperson hält eine transparente, digital dargestellte Bauchspeicheldrüse in den Händen; darunter liegen holografische Symbole und Daten
Replikationsstress als Waffe gegen den Krebs

Neue Therapiestrategie beim duktalen Pankreas-Adenokarzinom

Das duktale Pankreas-Adenokarzinom zählt zu den aggressivsten Tumorerkrankungen. Forschende setzen nun genau dort an, wo die Krebszellen besonders verwundbar sind: bei ihrem ausgeprägten Replikationsstress. Der PCNA-Hemmer AOH1996 verstärkt DNA-Konflikte gezielt und bringt Tumorzellen zum Absterben. Präklinische Daten sowie erste klinische Erfahrungen deuten auf ein vielversprechendes Potenzial bei chemotherapierefraktären Tumoren hin.
Platte mit fettreichen Fast Food
Fettleber aus der Tüte

66% mehr MASLD-Risiko: Wenn Takeaway zur Leberfalle wird

Pizza, Burger, Döner zum Mitnehmen – für viele längst Alltag. Doch der häufige Griff danach hinterlässt Spuren in der Leber. Eine internationale Analyse mit mehr als 103.000 Erwachsenen und bioptisch gesicherten Daten zeigt: Männer, die regelmäßig Takeaway-Food essen, haben ein um 66% erhöhtes Risiko für eine metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) – und je öfter, desto schwerer die Verläufe.
Weiße Spielsteine mit blauen Pfeilen bilden auf gelbem Hintergrund einen geschwungenen Weg. Ein abzweigender Pfad aus roten Spielsteinen endet in einem roten Stein mit weißem Kreuz und symbolisiert das gezielte Blockieren eines Signalwegs.
Entzündungstreiber mit zwei Gesichtern

Selektive IL-6-Hemmung: Ein Paradigmenwechsel in der Entzündungsmedizin?

Interleukin-6 gilt seit Jahrzehnten als zentraler Treiber chronischer Entzündungen. Doch der Botenstoff besitzt 2 Gesichter: Während ein Signalweg Gewebereparatur und Infektabwehr unterstützt, fördert ein anderer Erkrankungen wie die rheumatoide Arthritis oder Colitis ulcerosa. Bisherige Therapien blockieren beide Funktionen gleichzeitig. Sie vermitteln daher einerseits schützende Effekte, befeuern aber andereseits die chronische Entzündung. Mit dem Wirkstoff Olamkicept könnte jetzt erstmals gezielt der krankmachende Signalweg gehemmt und so Nebenwirkungen klassischer IL-6-Antikörper vermeiden werden .
Ein älterer Herr in Sportkleidung steht am Strand und führt eine seitliche Dehnübung aus, mit Meer und hellem Himmel im Hintergrund.
Training gegen den Krebs

Mehr Sport – geringeres Sterberisiko?

Der positive Nutzen von Bewegung und Sport im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung wird immer wieder diskutiert. Eine aktuelle Studie hat sich nun mit den möglichen Auswirkungen strukturierter Bewegungsprogramme auf das Überleben befasst.
Männchen
Endpunkt entscheidet über NNT

Number Needed to Treat beim Reizdarmsyndrom – warum Vergleiche zwischen Substanzen in die Irre führen

Die Number Needed to Treat (NNT) gilt als handliches Maß zur Bewertung von Pharmakotherapien beim Reizdarmsyndrom. Eine systematische Übersichtsarbeit aus dem Cedars-Sinai Medical Center zeigt jedoch, dass die NNT allein durch den gewählten Studienendpunkt um durchschnittlich 2 Einheiten schwankt. Der in Leitlinien ausgewiesene Vorsprung der Trizyklika gegenüber neueren Substanzen relativiert sich damit deutlich – mit direkten Folgen für die Interpretation vermeintlicher Effizienzunterschiede.

Thieme Praxis App jetzt kostenlos installieren und nichts mehr verpassen

Im App Store laden
Logo Google Play
Bei Google Play laden
Im App Store laden
Logo Google Play
Bei Google Play laden