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Die medizinische Forschung entwickelt sich rasant: Täglich erscheinen neue Studien, Analysen und wissenschaftliche Bewertungen. Doch nicht jede Veröffentlichung hat unmittelbare Auswirkungen auf die Versorgung oder den klinischen Alltag.

Im Themenbereich „Studien“ finden Sie deshalb eine redaktionell kuratierte Auswahl wissenschaftlicher Arbeiten mit besonderer klinischer Relevanz. Unsere Redaktion sichtet und bewertet kontinuierlich die aktuelle Studienlage und fokussiert auf Erkenntnisse, die Diagnostik, Therapie, Prävention, Patientenmanagement oder Leitlinien beeinflussen können.

Berücksichtigt werden unter anderem große Kohorten- und Registerstudien, randomisierte kontrollierte Studien, Metaanalysen sowie wichtige Versorgungs- und Gesundheitsforschungsdaten. Neue Entwicklungen aus Bereichen wie Präzisionsmedizin, Risikostratifizierung und patientenzentrierter Versorgung werden ebenso eingeordnet wie relevante Erkenntnisse aus der klinischen Forschung.

Durch die gezielte Auswahl und fachliche Einordnung erhalten Ärztinnen und Ärzte einen schnellen Überblick über die Entwicklungen, die für ihre tägliche Arbeit von Bedeutung sind. So lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse effizient in evidenzbasierte Entscheidungen und eine hochwertige Patientenversorgung überführen.

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Beckenbodentraining in der Schwangerschaft senkt Stressharninkontinenz

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Gebärmutter mit Eierstöcken vor blauem Hintergrund
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Mammakarzinom: Ovarialfunktionssuppression senkt Rezidivrisiko um 18 Prozent

Eine neue Meta-Analyse der EBCTCG mit fast 19.000 prämenopausalen Patientinnen zeigt eine um 18 Prozent reduzierte Rezidivrate und 14 Prozent niedrigere Mortalität – besonders ausgeprägt bei Frauen unter 45 Jahren und in Kombination mit Tamoxifen.
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Bewegung in der Schwangerschaft senkt Risiko für Komplikationen

Eine aktuelle Studie mit 470 Schwangeren zeigt, dass langes Sitzen das Risiko für Präeklampsie, Gestationsdiabetes und Frühgeburt mehr als verdoppelt – während schon 6.000 Schritte pro Tag deutlich schützen. Was die Daten für die Schwangerenbetreuung bedeuten.
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Brustkrebsrisiko nach Radiojodtherapie: 2,2-fach erhöht bei Hyperthyreose

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Das Rezidivrisiko bei Darmpolypen wird bislang vor allem an Histologie, Größe und Anzahl der Adenome festgemacht. Eine Analyse mit knapp 60.000 Patienten zeigt nun, dass auch Geschlecht, Alter, Adipositas und familiäre Belastung das Wiederauftreten kolorektaler Adenome entscheidend beeinflussen und neue Überwachungsstrategien nötig machen.
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Ein bislang unbekanntes Virus im Darmbakterium Bacteroides fragilis rückt als potenzieller Mitverursacher von Darmkrebs in den Fokus. Der Caudoviricetes-Prophage ließ sich in Tumorisolaten und Stuhlproben von Darmkrebspatienten deutlich häufiger nachweisen als bei Gesunden – mit Perspektiven für Früherkennung, Prävention und neue Therapieansätze.
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Teenager-Schwangerschaft: Erhöhtes Risiko für Sepsis und Frühgeburt

Teenager-Schwangerschaft und perinatales Risiko: Eine schwedische Registerstudie mit über 331.000 Geburten zeigt, dass Mütter unter 20 Jahren häufiger eine postpartale Sepsis und Frühgeburt erleben – während Einleitungen und Sectios seltener nötig sind. Was die Daten für die geburtshilfliche Versorgung bedeuten.