Patienten mit Hirnmetastasen leiden nach einer Strahlentherapie nicht selten an kognitiven Defiziten. Nach einer neuen Studie erholt sich ein Großteil der Betroffene davon wieder.
Neurokognitive Störungen oft reversibel
Erinnerungslücken, Verständnisprobleme, Wortfindungsschwierigkeiten: Eine Bestrahlung von Hirnmetastasen kann dem Gehirn ganz schön zusetzen. Die Angst, dass die neurokognitiven Störungen (NCF) für immer bestehen bleiben, ist in vielen Fällen jedoch unbegründet, wie eine gepoolte Analyse von 3 klinischen Phase-III-Studien zeigt. Für die Analyse werteten US-Forscher die Daten von insgesamt 288 Patienten mit Hirnmetastasen aus, die nach einer Strahlentherapie an neurokognitiven Störungen litten. Die kognitiven Fähigkeiten wurden mit verschiedenen Tests vor Therapiebeginn gemessen sowie 6 und 12 Monate nach Einsetzen des kognitiven Abbaus.
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