Startseite Alle Beiträge Innere Medizin Neurokognitive Störungen oft reversibel
Nach Bestrahlung von Hirnmetastasen

Neurokognitive Störungen oft reversibel

|von Beatrice Hamberger

Patienten mit Hirnmetastasen leiden nach einer Strahlentherapie nicht selten an kognitiven Defiziten. Nach einer neuen Studie erholt sich ein Großteil der Betroffene davon wieder.

Eine Ärztin oder ein Arzt zeit auf ein MRT-Bild mit einer Hirnmetastase.
Neurokognitive Defizite nach Strahlentherapie bilden sich bei vielen Patienten innerhalb eines Jahres zurück. (© Richman Photo/stock.adobe.com)

Erinnerungslücken, Verständnisprobleme, Wortfindungsschwierigkeiten: Eine Bestrahlung von Hirnmetastasen kann dem Gehirn ganz schön zusetzen. Die Angst, dass die neurokognitiven Störungen (NCF) für immer bestehen bleiben, ist in vielen Fällen jedoch unbegründet, wie eine gepoolte Analyse von 3 klinischen Phase-III-Studien zeigt. Für die Analyse werteten US-Forscher die Daten von insgesamt 288 Patienten mit Hirnmetastasen aus, die nach einer Strahlentherapie an neurokognitiven Störungen litten. Die kognitiven Fähigkeiten wurden mit verschiedenen Tests vor Therapiebeginn gemessen sowie 6 und 12 Monate nach Einsetzen des kognitiven Abbaus.

Artikel kostenlos freischalten und weiterlesen

Erhalten Sie unbeschränkten Zugang zu exklusiven Artikeln auf Thieme Praxis. Registrieren Sie sich jetzt kostenlos mit wenigen Klicks – oder nutzen Sie Ihren bestehenden Thieme Account.


Mehr zum Thema