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Gynäkologie

Aktuelle Studien, Onkologie-Updates und Praxiswissen

Der Themenbereich Gynäkologie bietet Ihnen einen verlässlichen Überblick über aktuelle klinische Entwicklungen, praxisrelevante Studien und gesundheitspolitische Debatten. Von Fortschritten in der gynäkologischen Onkologie über präventive Schwerpunkte wie die HPV-Impfung bis hin zu geburtshilflichen Fragestellungen: Wir bereiten komplexe Evidenz und leitliniengerechtes Fachwissen komprimiert für Ihren ärztlichen Alltag auf.

Unser Literatur-Tipp

Umfassende Informationen zu den Operationsverfahren finden Sie auch im Atlas der Gynäkologischen Operationen von Diethelm Wallwiener et al.

NEU: Überarbeitete Auflage 2027 – Sofort lieferbar.

Neuste Artikel

Holzwaage mit Würfeln
Nutzenbewertungen

G-BA-Nutzenbewertungen aus dem Oktober 2026

Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie besteht.
Zeichen für einen Rote Hand Brief
Rote-Hand-Brief

Caelyx®: Verpackungsfehler bei mehreren Chargen entdeckt

Bei bestimmten Chargen von Caelyx® (pegyliertes liposomales Doxorubicin) wurde ein Qualitätsmangel am Fläschchenverschluss festgestellt. Durch eine unvollständige Aluminiumverbördelung könnten sich Verschluss und Gummistopfen beim Öffnen lösen und die Sterilität beeinträchtigen. Betroffen sind zwischen Januar und August 2026 in Deutschland ausgelieferte Chargen. Vor jeder Anwendung ist deshalb eine sorgfältige Sichtkontrolle der Fläschchen erforderlich..
Schwangere sitzt mit Mutterpass und gepackter Kliniktasche auf dem Bett
Signale aus der Schwangerschaft

Schwangerschaftskomplikationen verraten späteres Herz- und Nierenrisiko bei Frauen

Nicht nur Gestationsdiabetes und Präeklampsie, auch postpartale Depression, Frühgeburt, Totgeburt oder Plazentalösung erhöhen das Risiko für spätere kardiometabolisch-renale Erkrankungen – teils über Jahre hinweg. Eine Analyse von mehr als 1,4 Millionen Frauen aus der britischen Primärversorgung zeigt: Komplikationen aus früheren Schwangerschaften liefern wertvolle prognostische Hinweise für Hypertonie, Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen. Die postpartale Phase rückt damit als Schlüsselmoment für die kardiovaskuläre Prävention bei Frauen in den Fokus.
Urteil vom Richter im Gericht
Urteil zu Hausgeburt

Tod bei Hausgeburt: Amtsgericht stellt Verfahren gegen Hebammen ein

Nach dem Tod eines Neugeborenen bei einer Hausgeburt im Landkreis Mühldorf am Inn stellt das Amtsgericht das Verfahren gegen zwei Hebammen ein. Trotz dringend abgeratener Hausgeburt bei Risikoschwangerschaft reichten die Tatbestände dem Gericht nicht für eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung. Beide Hebammen erhalten Geldauflagen und müssen Fortbildungen absolvieren.
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Ältere Frau sitzt mit gesenktem Kopf und gefalteten Händen auf einem dunklen Sofa.
Mammakarzinom

Wenn die Müdigkeit bleibt

Fatigue ist eine häufige Langzeitfolge nach einer Brustkrebsbehandlung. Sie beeinträchtigt die Lebensqualität der Betroffenen erheblich. Eine Studie hat nun untersucht, welche Faktoren mit anhaltender Fatigue bis zu zwei Jahre nach Beginn der Behandlung zusammenhängen.
Grafische Darstellung beider Lungenflügel
Asthma in der Schwangerschaft

Risiken durch Kortikosteroide?

Werdende Mütter, die unter Asthma leiden, stehen in der Schwangerschaft häufig vor der Frage, ob sie inhalative Kortikosteroide weiter einnehmen dürfen oder ob dies dem ungeborenen Kind schaden kann.
Fachwissen in Gynäkologie – präzise, klar und praxisnah

Frühgeburt

Die Frühgeburt ist die häufigste Ursache der peri- und neonatalen Mortalität und Morbidität. Die Ätiologie ist multifaktoriell, pathophysiologisch kommt einer bakteriell induzierten Inflammation zentrale Bedeutung zu. Neben der Erfassung von Risikofaktoren ist die sonografische Zervixlängenmessung integraler Bestandteil der Prävention. Eine kausale Therapie der Frühgeburt gibt es nicht. Wichtig sind daher die primäre Prävention (u.a. Vermeidung…
Schwangere beim Impfen
Mehr als nur Krebsprävention

HPV-Impfung vor der Schwangerschaft senkt Risiko für Frühgeburten

Die quadrivalente HPV-Impfung schützt nicht nur vor Zervixkarzinom und Vorstufen – sie ist auch mit einem geringeren Risiko für Frühgeburten, spontane Frühgeburten, vorzeitigen Blasensprung und schweres SGA assoziiert. Das zeigt eine schwedische Registerstudie mit über 620.000 Erstgeburten. Besonders deutlich profitieren Frauen, die vor dem 17. Lebensjahr geimpft wurden. Die Daten erweitern den präventivmedizinischen Nutzen der HPV-Impfung um eine geburtshilfliche Dimension mit erheblicher Public-Health-Relevanz.
Fachwissen in Gynäkologie – präzise, klar und praxisnah

Doppler-Sonografie in der Überwachung der Schwangerschaft

Die Doppler-Sonografie plazentarer und fetaler Gefäße ist in der modernen geburtshilflichen Überwachung wichtig als Teil von Screening-Untersuchungen im 1. und 2. Trimenon sowohl in Niedrig- als auch in Hochrisikokollektiven. Letztere weisen anamnestisch in Bezug auf vorangehende Schwangerschaften oder aber auf mütterliche Erkrankungen ein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftskomplikationen auf. Die Doppler-Untersuchung der uterinen Gefäße dient dem…
Schwangere Frau steht in einem Getreidefeld
Klimawandel trifft Ungeborene

Frühgeburten durch Hitze: WHO warnt vor Risiken für Schwangere

Hitzewellen erhöhen das Frühgeburtsrisiko um bis zu 26% und steigern die Gefahr von Totgeburten, Fehlbildungen und Schwangerschaftsdiabetes deutlich. Die WHO zieht in einem neuen Bericht Alarm und fordert Gesundheitsbehörden auf, Frühwarnpläne zu etablieren und ihre Versorgungsstrukturen auf steigende Fallzahlen bei Schwangeren und Säuglingen vorzubereiten.
Landgericht Verden
Urteil im Hebammen-Prozess

Hausgeburt mit Todesfolge: Hebamme zu drei Jahren Haft verurteilt

Nach dem Tod eines Babys bei einer Hausgeburt hat das Landgericht Verden eine Hebamme zu drei Jahren Haft verurteilt. Die 64-Jährige habe trotz Verdacht auf Blasensprung und nicht fortschreitender Geburt nicht reagiert und gegen medizinische Standards verstoßen. Das Kind starb an einer Sauerstoffunterversorgung – es ist bereits das dritte Urteil in dem Fall.

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