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Gynäkologie

Aktuelle Studien, Onkologie-Updates und Praxiswissen

Der Themenbereich Gynäkologie bietet Ihnen einen verlässlichen Überblick über aktuelle klinische Entwicklungen, praxisrelevante Studien und gesundheitspolitische Debatten. Von Fortschritten in der gynäkologischen Onkologie über präventive Schwerpunkte wie die HPV-Impfung bis hin zu geburtshilflichen Fragestellungen: Wir bereiten komplexe Evidenz und leitliniengerechtes Fachwissen komprimiert für Ihren ärztlichen Alltag auf.

Unser Literatur-Tipp

Umfassende Informationen zu den Operationsverfahren finden Sie auch im Atlas der Gynäkologischen Operationen von Diethelm Wallwiener et al.

NEU: Überarbeitete Auflage 2027 – Sofort lieferbar.

Neuste Artikel

Fachwissen in Gynäkologie – präzise, klar und praxisnah

Frühgeburt

Die Frühgeburt ist die häufigste Ursache der peri- und neonatalen Mortalität und Morbidität. Die Ätiologie ist multifaktoriell, pathophysiologisch kommt einer bakteriell induzierten Inflammation zentrale Bedeutung zu. Neben der Erfassung von Risikofaktoren ist die sonografische Zervixlängenmessung integraler Bestandteil der Prävention. Eine kausale Therapie der Frühgeburt gibt es nicht. Wichtig sind daher die primäre Prävention (u.a. Vermeidung…
Schwangere beim Impfen
Mehr als nur Krebsprävention

HPV-Impfung vor der Schwangerschaft senkt Risiko für Frühgeburten

Die quadrivalente HPV-Impfung schützt nicht nur vor Zervixkarzinom und Vorstufen – sie ist auch mit einem geringeren Risiko für Frühgeburten, spontane Frühgeburten, vorzeitigen Blasensprung und schweres SGA assoziiert. Das zeigt eine schwedische Registerstudie mit über 620.000 Erstgeburten. Besonders deutlich profitieren Frauen, die vor dem 17. Lebensjahr geimpft wurden. Die Daten erweitern den präventivmedizinischen Nutzen der HPV-Impfung um eine geburtshilfliche Dimension mit erheblicher Public-Health-Relevanz.
Fachwissen in Gynäkologie – präzise, klar und praxisnah

Doppler-Sonografie in der Überwachung der Schwangerschaft

Die Doppler-Sonografie plazentarer und fetaler Gefäße ist in der modernen geburtshilflichen Überwachung wichtig als Teil von Screening-Untersuchungen im 1. und 2. Trimenon sowohl in Niedrig- als auch in Hochrisikokollektiven. Letztere weisen anamnestisch in Bezug auf vorangehende Schwangerschaften oder aber auf mütterliche Erkrankungen ein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftskomplikationen auf. Die Doppler-Untersuchung der uterinen Gefäße dient dem…
Schwangere Frau steht in einem Getreidefeld
Klimawandel trifft Ungeborene

Frühgeburten durch Hitze: WHO warnt vor Risiken für Schwangere

Hitzewellen erhöhen das Frühgeburtsrisiko um bis zu 26% und steigern die Gefahr von Totgeburten, Fehlbildungen und Schwangerschaftsdiabetes deutlich. Die WHO zieht in einem neuen Bericht Alarm und fordert Gesundheitsbehörden auf, Frühwarnpläne zu etablieren und ihre Versorgungsstrukturen auf steigende Fallzahlen bei Schwangeren und Säuglingen vorzubereiten.
Landgericht Verden
Urteil im Hebammen-Prozess

Hausgeburt mit Todesfolge: Hebamme zu drei Jahren Haft verurteilt

Nach dem Tod eines Babys bei einer Hausgeburt hat das Landgericht Verden eine Hebamme zu drei Jahren Haft verurteilt. Die 64-Jährige habe trotz Verdacht auf Blasensprung und nicht fortschreitender Geburt nicht reagiert und gegen medizinische Standards verstoßen. Das Kind starb an einer Sauerstoffunterversorgung – es ist bereits das dritte Urteil in dem Fall.
Onkologin legt einer Brustkrebspatientin mit Kopftuch beruhigend die Hand auf die Schulter – Beratungsgespräch zu Therapieoptionen und Nachsorge.
Kongressnachlese

Weniger Therapie, mehr Präzision – und die offene Frage der Versorgung

Die moderne Brustkrebsmedizin wirkt derzeit wie ein Fachgebiet im Übergang. Lange galt in der Krebsmedizin vor allem ein Prinzip: mehr Therapie, frühere Eskalation, längere Behandlung. Auf dem ESMO Breast Cancer 2026 in Berlin ging es diesmal erstaunlich oft nicht um zusätzliche Therapie, sondern um die Frage, welche Patientinnen möglicherweise mit weniger Behandlung auskommen. Nicht die nächste maximale Intensivierung stand im Mittelpunkt, sondern Therapieoptimierung, molekulare Steuerung, Leben mit und nach Krebs sowie Versorgungsrealität in Europa.
Kind steht auf Waage, das Display zeigt Hilfe mit Mutter im Hintergrund
Adipositas

Übergewicht in der Kindheit – spätes Mutterglück?

Übergewicht und Adipositas im Kindesalter können langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Doch beeinflusst das Körpergewicht in jungen Jahren auch die spätere Fruchtbarkeit? Das wollten Wissenschaftler nun herausfinden.
Mehrere bläulich dargestellter Antikörper in Y‑Form vor einem unscharfen, hellen Hintergrund
Atezolizumab bei frühem triple-negativen Brustkrebs:

Verbesserte Heilungschancen durch Immuntherapie?

Mit der Immuntherapie hat sich die Behandlung verschiedener Krebserkrankungen grundlegend verändert. Dabei wirkt die Immuntherapie, indem sie das Immunsystem aktiviert. So wird es dabei unterstützt, Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen.
Stark vergrößerte, dreidimensionale Darstellung der schwammartigen inneren Knochenstruktur (Trabekelwerk) mit zahlreichen Hohlräumen und feinen Knochenbälkchen.
Aus Nebenbefund wird Früherkennung

Software liest Knochendichte per KI aus CT-Scans aus

Osteoporose bleibt oft bis zum ersten Bruch unerkannt. Das Forschungsprojekt BMDNow will das ändern: Mithilfe künstlicher Intelligenz analysiert die Software bereits vorhandene CT-Aufnahmen und berechnet daraus die Knochendichte einzelner Wirbelkörper. So könnte Knochenschwund frühzeitig erkannt werden – ohne zusätzliche Untersuchungen, zusätzliche Strahlenbelastung oder speziellen Geräteaufwand.
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HPV-Impfung für Erwachsene – eine Rechnung, die aufgeht!

Die HPV-Impfung ist die wichtigste Präventionsmaßnahme, um bestimmten HPV-bedingten Erkrankungen wie z. B. Gebärmutterhalskrebs, vorzubeugen.1 Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die HPV-Impfung als Standardimpfung für alle Jungen und Mädchen von 9–14 Jahren.2
Medizinisches Personal untersucht bei einem Mammographie-Screening die Brust einer Frau auf Brustkrebs.
Die verpasste Chance der Vorsorge

Nur jede zweite Frau nimmt das Angebot zum Mammografie-Screening wahr

Die Mammografie kann Brustkrebs oft erkennen, bevor Beschwerden auftreten – und die Sterblichkeit deutlich senken. Dennoch nutzt nur gut jede zweite eingeladene Frau das qualitätsgesicherte Screening-Angebot. Besonders gering ist die Teilnahme bei den neu einbezogenen 70- bis 75-Jährigen. Expertinnen und Experten werben deshalb nicht für blinden Aktionismus, sondern für informierte Entscheidungen auf Basis von Wissen, Nutzen und individueller Abwägung.
Ein älterer Herr in Sportkleidung steht am Strand und führt eine seitliche Dehnübung aus, mit Meer und hellem Himmel im Hintergrund.
Training gegen den Krebs

Mehr Sport – geringeres Sterberisiko?

Der positive Nutzen von Bewegung und Sport im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung wird immer wieder diskutiert. Eine aktuelle Studie hat sich nun mit den möglichen Auswirkungen strukturierter Bewegungsprogramme auf das Überleben befasst.

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