Um das Risiko für Eierstockkrebs zu senken, können Frauen mit erhöhtem Risiko Eierstöcke und Eileiter in einer Operation entfernen lassen. In einem alternativen Verfahren werden zunächst nur die Eileiter entfernt. Die Eierstöcke verbleiben erst einmal im Körper. Eine Studie zeigt nun, welche Auswirkungen die beiden Verfahren auf die sexuelle Funktion haben.
Eierstockkrebs vorbeugen, sexuelle Funktion erhalten
Bei Frauen mit BRCA1- oder BRCA2-Mutation ist diese Entscheidung oft unausweichlich: die vorsorgliche Entfernung von Eierstöcken und Eileitern. Denn sie senkt das Risiko für Eierstockkrebs drastisch und verlängert die Lebenserwartung von Mutationsträgerinnen Studien zufolge signifikant. Doch die Operation hat ihren Preis. So kommen die Betroffenen verfrüht in die Wechseljahre – mit allen Beschwerden, die dazu gehören.
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