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Menopause

Die Menopause und die peri- und postmenopausale Phase betreffen zahlreiche klinische Fragestellungen – von Vasomotorik, Schlaf‑ und Stimmungsschwankungen bis hin zu Sexualfunktionsstörungen und Knochengesundheit.

Auf dieser Themenseite finden Sie kompakt aufbereitete Inhalte zu hormonellen und nicht‑hormonellen Therapieoptionen von Hormonersatztherapie bis Osteoporose-Prävention sowie Tipps für die patientenzentrierte Kommunikation.

Neuste Artikel

Gebärmutter mit Eierstöcken vor blauem Hintergrund
BRCA-Mutation

Eierstockkrebs vorbeugen, sexuelle Funktion erhalten

Um das Risiko für Eierstockkrebs zu senken, können Frauen mit erhöhtem Risiko Eierstöcke und Eileiter in einer Operation entfernen lassen. In einem alternativen Verfahren werden zunächst nur die Eileiter entfernt. Die Eierstöcke verbleiben erst einmal im Körper. Eine Studie zeigt nun, welche Auswirkungen die beiden Verfahren auf die sexuelle Funktion haben.
Schwarz-weiß Fotos aus einem Fotoalbum in den Händen einer alten Frau
Neue Erkenntnisse aus der Demenz-Forschung

Alzheimer – eine Frage der Hormone?

Wo geht es nochmal zum Supermarkt? Wo liegt der Hausschlüssel? Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis, Orientierungsschwierigkeiten und Wortfindungsschwierigkeiten. Was zunächst ganz harmlos klingt, kann ein erster Hinweis auf Alzheimer sein. Und während die Betroffenen ihren Alltag zu Beginn meist noch weitestgehend selbstständig meistern können, brauchen sie im weiteren Verlauf mehr und mehr Unterstützung.
Wann kommen die Wechseljahre?

Gene bestimmen den Menopause-Zeitpunkt

Wann setzt die Menopause ein und lässt sich der Zeitpunkt beeinflussen? Rund die Hälfte der Frauen erlebt die letzte Regelblutung mit 51 oder 52 Jahren, entscheidend ist dabei vor allem die genetische Veranlagung. Rauchen, starker Stress, Diabetes und gynäkologische Operationen können die Wechseljahre um ein bis zwei Jahre vorziehen, etwa ein Prozent der Frauen kommt sogar vor dem 40. Lebensjahr in die Menopause.
Tired stressed old mature business woman suffering from headache at work. Upset sick senior middle aged lady massaging head feeling migraine from overwork or menopause using computer at home office.
Menopause im Beruf

Wechseljahre und Beruf: Vasomotorische Symptome erhöhen Risiko für vorzeitigen Ruhestand

Eine australische Kohortenanalyse mit knapp 7.000 Frauen zeigt, dass Hitzewallungen und Nachtschweiß einen vorzeitigen Rückzug aus dem Erwerbsleben begünstigen. Welche weiteren Faktoren das Risiko erhöhen – und warum effektives Symptommanagement und Unterstützung am Arbeitsplatz so entscheidend sind.
Hitzewallungen bei Frau mit Fächer
Symptome lassen sich lindern

Hitzewallungen in den Wechseljahren: Welche Therapien wirklich helfen

Von der Hormonersatztherapie über Neurokinin-B-Hemmer bis zu pflanzlichen Präparaten reicht das Behandlungsspektrum gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren. Gynäkologin Katrin Schaudig plädiert für einen sachlichen Blick auf Hormone und gibt gemeinsam mit dem BIÖG praktische Alltagstipps, die Patientinnen die belastenden Symptome spürbar erleichtern können.
Eine junge Frau sitzt auf einer Parkbank im Freien, trägt einen kontinuierlichen Glukosesensor am Oberarm und blickt auf ein aufgeklapptes Laptop auf dem Schoß.
Unterschätzter Einfluss der Hormone auf den Diabetes

Monatszyklus und Menopause erfordern therapeutisches Fingerspitzengefühl

Diabetes verläuft bei Frauen anders – und Hormone spielen dabei eine zentrale Rolle. so steigt der Insulinbedarf in der Lutealphase um bis zu 15% – moderne AID-Systeme bilden das nicht ab. In den Wechseljahren lösen sich vertraute Muster auf: Rund zwei Drittel der Frauen mit Typ-1-Diabetes berichten nach der Menopause über instabilere Glukoseverläufe. Eine zyklus- und lebensphasenadaptierte Diabetestherapie daher wäre dringend angeraten, in der Praxis bleibt dies jedoch in der Regel außen vor. Dies gilt es zu ändern.
Nahaufnahme einer Knochenstruktur
Knochengesundheit

Osteoporose: Niedrige Knochendichte erhöht Sterberisiko um 47 Prozent

Eine Gesundheits-Analyse mit 2.977 postmenopausalen Frauen zeigt, dass eine erniedrigte femorale Knochendichte das Sterberisiko um 47 Prozent erhöht. Warum die Dual-Energie-Röntgenabsorptiometrie weit über die Frakturprädiktion hinaus prognostisch wertvoll ist und welche Schwellenwerte besonders kritisch sind.
Frau in mittleren Jahren hält Verhütungsmittel in der Hand
Menopause

Verhütung in den Wechseljahren: Wann Frauen aufhören können

Solange Frauen noch bluten, besteht weiterhin Schwangerschaftsrisiko. Eine Gynäkologin erklärt die klare Altersregel, ab wann Pille, Spirale oder Kondom wegfallen dürfen – und warum hormonelle Methoden den Beginn der Menopause verschleiern können.
Bunte Kapseln mit Mineralstoff- und Vitaminsymbolen im Kreis angeordnet.
Wechseljahre Social Media

Menopause auf Instagram: Was wirklich hinter den Empfehlungen steckt

Eine Analyse von 1.000 Instagram-Posts zeigt, dass nur knapp jeder fünfte Beitrag von qualifizierten Ärzten stammt. Über zwei Drittel bewerben Markenprodukte – häufig mit intransparenten Mischungen und heterogener Studienlage. Was das für die Beratung in der gynäkologischen Praxis bedeutet.
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Wechseljahre

Während der Menopause nimmt die graue Substanz ab und die psychische Belastung steigt

Eine Auswertung mit über 124.000 Frauen zeigt messbare Einbußen bei Gedächtnis, Konzentration und emotionaler Stabilität nach der Menopause – verbunden mit einem Verlust grauer Substanz in relevanten Hirnarealen. Die Hormonersatztherapie (HRT) konnte diese Effekte nicht abmildern und ging teils sogar mit stärkeren psychischen Beschwerden einher.
Menopause Schriftzug mit Medikamenten
Wechseljahre

Menopausen-Hormontherapie erhöht das Mortalitätsrisiko nicht

Eine bevölkerungsbasierte Kohortenstudie mit über 870.000 Frauen zeigt, dass die Hormontherapie (MHT) das Mortalitätsrisiko nicht erhöht. Frauen nach Ovarektomie profitierten sogar mit einem um bis zu 34 Prozent geringeren Sterberisiko. Was die Daten für die Praxis bedeuten.
Alter Mensch vor einem Puzzle in Kopfform, dem ein paar Teile fehlen
Wechseljahre und kognitive Gesundheit

Menopausale Hormontherapie: Kein Hinweis auf Demenzrisiko

Viele Frauen nutzen in den Wechseljahren eine menopausale Hormontherapie gegen Symptome wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen. Die Auswertung von zehn Studien mit mehr als einer Million Teilnehmerinnen fand keinen Zusammenhang zur Entstehung von Demenz oder leichten kognitiven Beeinträchtigungen. Offen bleiben jedoch Fragen zu Dosis, Art der Hormone und Verabreichung — hier ist weitere Forschung nötig.