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Hämatologie & Onkologie

Therapeutische Innovationen, neue Studienergebnisse und sich rasch wandelnde Leitlinien prägen kaum ein Fachgebiet so stark wie die "Hämatologie & Onkologie". Dieser Themenbereich greift genau diese Dynamik auf und bereitet relevante Entwicklungen fachlich fundiert und praxisnah auf – mit klarem Fokus auf ihre Bedeutung für Diagnostik und Therapie.

Sie finden hier aktuelle Inhalte zu malignen und benignen hämatologischen Erkrankungen ebenso wie zu soliden Tumoren, modernen Therapiekonzepten und begleitenden Versorgungsaspekten. "Hämatologie & Onkologie" unterstützt Sie dabei, komplexe Evidenz schnell einzuordnen, Therapieentscheidungen sicher zu treffen und im klinischen Alltag souverän am medizinischen Fortschritt zu bleiben.

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Neuste Artikel

Laborantin mit Schutzkleidung und Maske hantiert mit Pipette
Wenn Bürstenzytologie und CA 19-9 an ihre Grenzen stoßen

Omics-Diagnostik beim perihilären Cholangiokarzinom: Wege aus der diagnostischen Grauzone

Unklare hiläre Gallengangstrikturen bleiben eine der schwierigsten diagnostischen Situationen in der Hepatologie – besonders bei Patienten mit primär sklerosierender Cholangitis. Bürstenzytologie, FISH und CA 19-9 liefern zu oft unklare Befunde und verzögern kurative Therapieoptionen. Ein aktueller Übersichtsartikel beleuchtet, wie proteomische, genomische, methylomische, metabolomische und lipidomische Analysen aus Galle, Serum und Bürstenmaterial die Diagnostik des perihilären Cholangiokarzinoms auf eine neue molekulare Grundlage stellen könnten.
Ein übergewichtiges junges Paar steht eng zusammen und ist mit einem Maßband umwickelt.
Übergewicht

GLP-1-Agonisten und Brustkrebsrisiko

Übergewicht gilt mit Blick auf Brustkrebs als wichtiger Risikofaktor. Doch wie sind GLP-1-Präparate mit dem Brustkrebsrisiko assoziiert?
USA, Cambridge: Der Schriftzug «moderna» ist am Eingang eines Gebäudes des US-Unternehmens zu sehen
Krebstherapie nach Maß

Individualisierte mRNA-Therapie gegen Melanom besteht Phase-III-Studie

Moderna und Merck & Co melden erstmals den erfolgreichen Abschluss einer Phase-III-Studie mit der personalisierten Neoantigen-Therapie Intismeran Autogene in Kombination mit Keytruda gegen schwarzen Hautkrebs. Das Rückfallrisiko bei fortgeschrittenem Melanom sinkt deutlich – Analysten sprechen von einem Meilenstein für die gesamte mRNA-Onkologie.
Weit geöffneter Mund mit Blick auf Zunge und Mundschleimhaut
Zuverlässig – auch ohne Skalpell

Bürstentest ersetzt schmerzhafte Biopsie zur Diagnostik von Mundhöhlenkarzinomen

Ein neuer Multigen-mRNA-Bürstentest aus England erkennt Mundhöhlenkarzinome zuverlässig und ohne Skalpell. Mit einer Falsch-Positiv-Rate von 4,9% und einer Falsch-Negativ-Rate von 4,3% erlaubt er eine präzise Risikostratifizierung. Damit rückt eine schmerzfreie, wiederholbare Alternative sowohl zur Früherkennung als auch zur Überwachung von Mundhöhlen-Plattenepithelkarzinomen zur Gewebebiopsie in greifbare Nähe – zuerst muss jedoch ein geeigneter Industriepartner gefunden werden.
Eine Besprechungsrunde am Tisch von oben gesehen
Mehr Krebs, höhere Mortalität

Lange Sitzphasen sind ein eigenständiger Krebs-Risikofaktor – Bewegung schützt

Nicht die Gesamtdauer, sondern die Länge einzelner Sitzphasen beeinflusst das Krebsrisiko. Aber auch die Krebsmortalität erhöht sich durch langes, ununterbrochenes Sitzen – und zwar um 9% pro zusätzlicher Stunde. Es lässt sich aber auch mit einfachen Mitteln gegensteuern: Kurze Bewegungspausen senken das Risiko messbar und sind damit ein neuer Ansatz für die Krebsprävention.
Zwei Gläser Wein, eins rot, eins weiß
Die versteckte Gefahr im Glas

Alkohol und Krebs: Ein Tröpfchen schadet nicht?

Alkoholkonsum ist gesellschaftlich anerkannt. Doch wie gefährlich sind bereits geringe Mengen mit Blick auf das Krebsrisiko? Besonders gastroenterologische Krebsarten wie Darmkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Leberkrebs zeigen eine klare Verbindung zu Alkohol – auch bei niedrigem Konsum.
Vitamin D Kapseln
Mammakarzinom

Viel Vitamin D, wenig Schmerzen?

Vitamin D und postoperative Schmerzen nach Mastektomie: Eine aktuelle Studie mit 184 Brustkrebspatientinnen zeigt, dass ein präoperativer Vitamin-D-Mangel mit stärkeren Schmerzen, höherem Opioidbedarf und längeren Krankenhausaufenthalten einhergeht.
Zwei Gläser zuckerhaltiges Erfrischungsgetränk
Softdrinks im Fokus

Süßgetränke und Leberkrebsrisiko: Deutlich mehr HCC- und ICC-Fälle bei täglichem Konsum

Zuckergesüßte Getränke stehen seit Langem im Verdacht, metabolische Erkrankungen zu fördern – doch wie sieht es mit dem Risiko für hepatozelluläre Karzinome und intrahepatische Cholangiokarzinome aus? Und was ist mit den vermeintlich harmloseren Light-Varianten mit künstlichen Süßstoffen? Eine gepoolte Analyse von über 1,5 Millionen Erwachsenen aus 11 prospektiven Kohortenstudien liefert nun differenzierte Antworten.
Neue S3-Leitlinie: Diagnostik und Therapie der Adenokarzinome des Magens und ösophagogastralen Übergangs
Molekular, individuell, zielgerichtet

Neue S2k-Leitlinie für primäre ZNS-Lymphome definiert Diagnostik und Therapie neu

Nach mehr als 10 Jahren liegt eine grundlegend überarbeitete S2k-Leitlinie zu primären ZNS-Lymphomen vor. Sie stellt das primäre diffuse großzellige B-Zell-Lymphom des ZNS in den Fokus und integriert konsequent molekularpathologische Verfahren wie MYD88-Analysen und DNA-Methylierungsprofile. Therapeutisch prägt ein alters- und fitnessadaptiertes Konzept mit hochdosiertem Methotrexat, thiotepabasierter Konsolidierung und neu bewerteter Ganzhirnbestrahlung die Erstlinie. Für das Rezidiv stehen erstmals BTK-Inhibitoren und CAR-T-Zelltherapien im Empfehlungsrahmen.
Frau mit entfernter Brust
Mammakarzinom

Wie KI die Früherkennung von Brustkrebs vorantreiben könnte

Eine aktuelle Analyse mit über 88.000 Mammographie-Untersuchungen zeigt, dass KI-CAD-Systeme bereits bis zu zehn Jahre vor der Diagnose ansteigende Risiko-Scores liefern. Welche Chancen ergeben sich daraus für ein individualisiertes Screening und die ergänzende Bildgebung?
Eine Ärztin oder ein Arzt zeit auf ein MRT-Bild mit einer Hirnmetastase.
Nach Bestrahlung von Hirnmetastasen

Neurokognitive Störungen oft reversibel

Patienten mit Hirnmetastasen leiden nach einer Strahlentherapie nicht selten an kognitiven Defiziten. Nach einer neuen Studie erholt sich ein Großteil der Betroffene davon wieder.
Papier-Silhouetten von Mann und Frau auf einer Korkwand.
Geschlechtssensible Krebsdiagnostik

Krebs wird bei Männern meist erst später entdeckt als bei Frauen

Bei einer Krebsdiagnose ist das Erkrankungsstadium entscheidend. Männliche Patienten scheinen hier insgesamt schlechtere Karten zu haben als weibliche. Besonders groß ist der Geschlechterunterschied bei Zungen-, Speicheldrüsen-, Schilddrüsen- und Magenkrebs. Die späte Diagnose erklärt einen Teil der schlechteren Prognose männlicher Patienten.

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