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Hämatologie & Onkologie

Therapeutische Innovationen, neue Studienergebnisse und sich rasch wandelnde Leitlinien prägen kaum ein Fachgebiet so stark wie die "Hämatologie & Onkologie". Dieser Themenbereich greift genau diese Dynamik auf und bereitet relevante Entwicklungen fachlich fundiert und praxisnah auf – mit klarem Fokus auf ihre Bedeutung für Diagnostik und Therapie.

Sie finden hier aktuelle Inhalte zu malignen und benignen hämatologischen Erkrankungen ebenso wie zu soliden Tumoren, modernen Therapiekonzepten und begleitenden Versorgungsaspekten. "Hämatologie & Onkologie" unterstützt Sie dabei, komplexe Evidenz schnell einzuordnen, Therapieentscheidungen sicher zu treffen und im klinischen Alltag souverän am medizinischen Fortschritt zu bleiben.

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Neuste Artikel

weibliche Ärztehände halten Pankreas als virtuelle Animation in den Händen
Neue Angriffsfläche

Pankreaskarzinom: CD44-Blockade könnte Immuntherapie künftig wirksam machen

Warum Immuntherapien beim Pankreaskarzinom bislang kaum wirken, ist eine der dringendsten Fragen in der onkologischen Versorgung. KIT-Forschende identifizieren nun das Molekül CD44 als Schlüssel, über den sich krebsassoziierte Fibroblasten umprogrammieren und das immunsuppressive Stützgewebe öffnen lassen – ein Hoffnungsträger für künftige Therapiekonzepte bei Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Depression und seelische Überforderung und Abwehrhaltung
Hilfe für die Seele

Wer erhält psychoonkologische Hilfe und wer fällt durchs Raster?

Angststörungen, Depressionen - eine Krebserkrankung hat für die Betroffenen oft weitreichende Folgen. Die Diagnose wirft viele erst einmal aus der Bahn. Psychoonkologische Angebote fangen die Betroffenen auf, bieten Unterstützung, geben Halt. Nicht immer kommen diese Hilfen tatsächlich bei denen an, die sie am dringendsten benötigen. Vor allem Alter, Geschlecht und die Art des Kontakts beeinflussen, wer Hilfe erhält.
Darmkrebs Vorsorge
Studie stellt 3-jähriges Kontrollintervall nach Hochrisiko-Adenomen infrage

Kontrollkoloskopie nach Adenomentfernung: 3 oder 5 Jahre?

Nach der Adenomentfernung erfolgt die nächste Darmspiegelung zur Kontrolle vielfach nach 3 Jahren. Aber ist ein so kurzes Intervall wirklich immer notwendig? Eine aktuelle Studie kommt zu dem Ergebnis, dass ein 5-Jahres-Abstand reichen könnte.
Computergenerierte Darstellung einer einzelnen Tumorzelle in roter Färbung auf einer gewebeähnlichen Struktur vor unscharfem Hintergrund.
Neue Achillesferse

Neue metabolische Schwachstelle bei therapieresistentem Brustkrebs entdeckt

Resistenzen gegen CDK4/6-Inhibitoren zählen zu den größten Herausforderungen beim hormonrezeptorpositiven, HER2-negativen Mammakarzinom.Doch resistente Tumorzellen verlieren nicht nur ihre Therapieempfindlichkeit, zugleich entwickeln sie eine neue „Schwachstelle“: Durch eine Überaktivierung des mTOR-Signalwegs und gestörte Autophagie geraten sie unter metabolischen Stress und werden gezielt angreifbar.
Übergewichtige Frau sitzt auf einem Stuhl vor einer Auswahl an Kleidungsstücken
Mammakarzinom

Fettgewebe liefert natürlichen Wirkstoff

Adipositas erhöht das Risiko für Brustkrebs und ist häufiger mit einem ungünstigeren Krankheitsverlauf verbunden. Nicht ganz klar ist bisher, welche Veränderungen im Fettgewebe dafür verantwortlich sind. Eine aktuelle Studie hat nun mit dem Lipid 9S-HODE einen möglichen natürlichen Schutzmechanismus gegen Brustkrebs identifiziert.
Holzwaage mit Würfeln
Nutzenbewertungen

G-BA-Nutzenbewertungen aus dem Oktober 2026

Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie besteht.
Zeichen für einen Rote Hand Brief
Rote-Hand-Brief

Caelyx®: Verpackungsfehler bei mehreren Chargen entdeckt

Bei bestimmten Chargen von Caelyx® (pegyliertes liposomales Doxorubicin) wurde ein Qualitätsmangel am Fläschchenverschluss festgestellt. Durch eine unvollständige Aluminiumverbördelung könnten sich Verschluss und Gummistopfen beim Öffnen lösen und die Sterilität beeinträchtigen. Betroffen sind zwischen Januar und August 2026 in Deutschland ausgelieferte Chargen. Vor jeder Anwendung ist deshalb eine sorgfältige Sichtkontrolle der Fläschchen erforderlich..
Ein Blick ins Wartezimmer einer Hausarztpraxis
Schnittstelle Hausarztmedizin und Onkologie

Vertrauter, Vermittler, Behandler: Hausärzte begleiten Krebspatienten durch alle Phasen

Eine Krebsdiagnose führt die meisten Patienten in die Onkologie, doch die Hausarztpraxis bleibt oft ein zentraler Anlaufpunkt. Hausärzte begleiten Betroffene von der Diagnosestellung über die Therapie bis hin zur Nachsorge und Palliativversorgung. Besonders bei Nebenwirkungen, Begleiterkrankungen sowie psychischen Belastungen sind sie wichtige Ansprechpartner. In Therapieentscheidungen werden sie jedoch häufig nur begrenzt eingebunden.
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Kaffeebecher mit einem gelben Haftzettel mit der Aufschrift „Welcome Back“ vor einem unscharf dargestellten Laptop-Arbeitsplatz.
Wenn Krebs die soziale Schere weiter öffnet

Welche Krebspatienten schaffen es nach der Reha zurück in den Job?

Zwei Jahre nach einer onkologischen Rehabilitation sind rund zwei Drittel der Krebspatienten im Erwerbsalter wieder berufstätig. Doch die Chancen auf eine erfolgreiche Rückkehr in den Job sind ungleich verteilt: Menschen mit niedrigem Einkommen, geringerem Bildungsniveau oder einfacher Tätigkeit schaffen den Wiedereinstieg deutlich seltener.
Nahaufnahme einer behandschuhten Hand, die ein beschriftetes Blutprobenröhrchen mit der Aufschrift „EBV“ vor mehreren unscharfen Laborproben hält.
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Wenn das Epstein-Barr-Virus die Kontrolle übernimmt: Tabelecleucel bei EBV+ PTLD

Die EBV-positive Posttransplantations-lymphoproliferative Erkrankung (EBV+ PTLD) ist eine schwerwiegende Komplikation nach Stammzell- oder Organtransplantation. Bei unzureichendem Erfolg der Erst- und/oder Zweitlinientherapie, sind die Überlebenschancen bislang äußerst begrenzt. Mit Tabelecleucel steht erstmals eine zugelassene, EBV-spezifische T-Zell-Immuntherapie zur Verfügung. Wie die Behandlung funktioniert, welche Daten die Zulassung stützen und warum schnelles Handeln entscheidend ist.
Ältere Frau sitzt mit gesenktem Kopf und gefalteten Händen auf einem dunklen Sofa.
Mammakarzinom

Wenn die Müdigkeit bleibt

Fatigue ist eine häufige Langzeitfolge nach einer Brustkrebsbehandlung. Sie beeinträchtigt die Lebensqualität der Betroffenen erheblich. Eine Studie hat nun untersucht, welche Faktoren mit anhaltender Fatigue bis zu zwei Jahre nach Beginn der Behandlung zusammenhängen.

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