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Hämatologie & Onkologie

Therapeutische Innovationen, neue Studienergebnisse und sich rasch wandelnde Leitlinien prägen kaum ein Fachgebiet so stark wie die "Hämatologie & Onkologie". Dieser Themenbereich greift genau diese Dynamik auf und bereitet relevante Entwicklungen fachlich fundiert und praxisnah auf – mit klarem Fokus auf ihre Bedeutung für Diagnostik und Therapie.

Sie finden hier aktuelle Inhalte zu malignen und benignen hämatologischen Erkrankungen ebenso wie zu soliden Tumoren, modernen Therapiekonzepten und begleitenden Versorgungsaspekten. "Hämatologie & Onkologie" unterstützt Sie dabei, komplexe Evidenz schnell einzuordnen, Therapieentscheidungen sicher zu treffen und im klinischen Alltag souverän am medizinischen Fortschritt zu bleiben.

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Neuste Artikel

Kaffeebecher mit einem gelben Haftzettel mit der Aufschrift „Welcome Back“ vor einem unscharf dargestellten Laptop-Arbeitsplatz.
Wenn Krebs die soziale Schere weiter öffnet

Welche Krebspatienten schaffen es nach der Reha zurück in den Job?

Zwei Jahre nach einer onkologischen Rehabilitation sind rund zwei Drittel der Krebspatienten im Erwerbsalter wieder berufstätig. Doch die Chancen auf eine erfolgreiche Rückkehr in den Job sind ungleich verteilt: Menschen mit niedrigem Einkommen, geringerem Bildungsniveau oder einfacher Tätigkeit schaffen den Wiedereinstieg deutlich seltener.
Medizinische Illustration eines menschlichen Gehirns vor blauem, digitalem Hintergrund. Ein rot hervorgehobener Bereich im Gehirn symbolisiert einen Tumorherd, um den stilisierte Lichtbahnen kreisen. Im Hintergrund sind grafische Elemente wie Hexagonmuster und Messkurven dargestellt.
Brachytherapie bei Hirnmetastasen

Vierfach längere lokale Tumorkontrolle bei operablen Hirnmetastasen

Kleine Kollagenplättchen mit radioaktiven Cäsium-131-Seeds könnten die Behandlung operabler Hirnmetastasen grundlegend verändern. In der Phase-III-Studie ROADS erzielte die Gamma-Tile-Brachytherapie eine deutlich bessere lokale Tumorkontrolle als die bisherige Standard-Nachbestrahlung. Gleichzeitig verlängerte sich das Gesamtüberleben auf mehr als das Doppelte, ohne dass schwerwiegende Nebenwirkungen häufiger auftraten.
Monitor, auf dem ein Bild von Melanom-Zellen (schwarzer Hautkrebs) zu sehen ist
Melanom-Therapie

mRNA-Impfung gegen Melanom senkt Rückfallrisiko um 42%

Nach operativer Entfernung eines Melanoms kann eine personalisierte mRNA-Impfung in Kombination mit dem Checkpoint-Hemmer Pembrolizumab das Rückfallrisiko um 42 Prozent und das Fernmetastasen-Risiko um 38 Prozent reduzieren. Die Phase-3-Zwischendaten aus einer Studie mit 1.137 Patienten lassen jedoch die entscheidende Frage zum Gesamtüberleben noch offen.
Älteres Paar auf einer Parkbank, herbstliche Stimmung
Würde bis zuletzt

Was macht einen guten Tod aus?

Was Menschen unter einem „guten Tod“ verstehen, wird von Kultur, Religion und persönlichen Erfahrungen geprägt. Einige Bedürfnisse sind jedoch nahezu universell. Emotionale Ruhe, Würde und enge familiäre Beziehungen spielen über Ländergrenzen hinweg eine zentrale Rolle. Dennoch ist nicht nur bei Krebspatienten eine individuell ausgerichtete Versorgung am Lebensende wichtig.
Nahaufnahme einer behandschuhten Hand, die ein beschriftetes Blutprobenröhrchen mit der Aufschrift „EBV“ vor mehreren unscharfen Laborproben hält.
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Wenn das Epstein-Barr-Virus die Kontrolle übernimmt: Tabelecleucel bei EBV+ PTLD

Die EBV-positive Posttransplantations-lymphoproliferative Erkrankung (EBV+ PTLD) ist eine schwerwiegende Komplikation nach Stammzell- oder Organtransplantation. Bei unzureichendem Erfolg der Erst- und/oder Zweitlinientherapie, sind die Überlebenschancen bislang äußerst begrenzt. Mit Tabelecleucel steht erstmals eine zugelassene, EBV-spezifische T-Zell-Immuntherapie zur Verfügung. Wie die Behandlung funktioniert, welche Daten die Zulassung stützen und warum schnelles Handeln entscheidend ist.
Computergenerierte Darstellung von Lungenbläschen (Alveolen), die von kugelförmigen Pneumokokken-Bakterien besiedelt sind. Die Bakterien sind in den Alveolen und entlang der angrenzenden Atemwegsstrukturen sichtbar.
Infektiologie und Hämatologie

Pneumokokken-Pneumonie als Türöffner zur Diagnose von Blutkrebs und Immundefekten

Eine schwere Pneumokokken-Pneumonie könnte mehr sein als ein akutes infektiologisches Ereignis. Schwedische Forschende fanden bei auffallend vielen Betroffenen bislang unerkannte B-Zell-Malignome, MGUS oder Immunglobulinmängel. Die Ergebnisse sprechen dafür, Patienten nach invasiven Pneumokokkeninfektionen gezielt auf M-Proteine und Störungen der humoralen Immunabwehr zu untersuchen.
Adhäsionsprophylaxe

Postoperative Verwachsungen nach Rektumresektion: Pulverförmige Adhäsionsbarriere SI-449 im Test

Adhäsionen sind eine häufige Folge größerer Operationen im Bauchraum. Eine Studie hat nun untersucht, ob ein neuartiges, pulverförmiges Barrieresystem die Entstehung solcher Verwachsungen nach einer offenen Rektumresektion reduzieren kann.
Onkologin legt einer Brustkrebspatientin mit Kopftuch beruhigend die Hand auf die Schulter – Beratungsgespräch zu Therapieoptionen und Nachsorge.
Kongressnachlese

Weniger Therapie, mehr Präzision – und die offene Frage der Versorgung

Die moderne Brustkrebsmedizin wirkt derzeit wie ein Fachgebiet im Übergang. Lange galt in der Krebsmedizin vor allem ein Prinzip: mehr Therapie, frühere Eskalation, längere Behandlung. Auf dem ESMO Breast Cancer 2026 in Berlin ging es diesmal erstaunlich oft nicht um zusätzliche Therapie, sondern um die Frage, welche Patientinnen möglicherweise mit weniger Behandlung auskommen. Nicht die nächste maximale Intensivierung stand im Mittelpunkt, sondern Therapieoptimierung, molekulare Steuerung, Leben mit und nach Krebs sowie Versorgungsrealität in Europa.
Doctor measuring obese man waist body fat. Obesity and weight loss.
Darmkrebs

Bessere Überlebenschancen durch höheres Gewicht?

Über Gewicht wird im Zusammenhang mit Darmkrebs häufig gesprochen. Aber stimmt es, dass Übergewicht mit einem verbesserten Überleben einhergeht, wie einige Untersuchungen zeigen? Eine aktuelle Studie hat hier Licht ins Dunkel gebracht.
Mädchen hält sich den Kopf
Tumore bei Kindern

Ponsgliom: Dritte Bestrahlungsserie offenbar sicher und wirksam

Das Ponsgliom ist eines der tödlichsten Hirntumore im Kindesalter. Die Behandlungsoptionen sind begrenzt. Umso bedeutsamer die jüngsten Erkenntnisse zur Re-Bestrahlung.
llustration des menschlichen Darms mit hervorgehobenem Tumor im Dickdarm
Darmkrebs-Forschung

Aggressiver Darmkrebs: BRAF-Tumoren überlisten das Immunsystem

Warum BRAF-mutierte Darmtumoren so schlecht auf Therapien ansprechen, war lange unklar. DKFZ-Forschende haben nun einen molekularen Mechanismus entschlüsselt, mit dem diese aggressive Krebsform der Immunabwehr entkommt. Der WNT-Signalweg drosselt den Botenstoff CCL20 und hält Immunzellen vom Tumor fern – ein möglicher Ansatzpunkt für neue Kombinationstherapien.
Eine medizinische Fachperson hält eine transparente, digital dargestellte Bauchspeicheldrüse in den Händen; darunter liegen holografische Symbole und Daten
Replikationsstress als Waffe gegen den Krebs

Neue Therapiestrategie beim duktalen Pankreas-Adenokarzinom

Das duktale Pankreas-Adenokarzinom zählt zu den aggressivsten Tumorerkrankungen. Forschende setzen nun genau dort an, wo die Krebszellen besonders verwundbar sind: bei ihrem ausgeprägten Replikationsstress. Der PCNA-Hemmer AOH1996 verstärkt DNA-Konflikte gezielt und bringt Tumorzellen zum Absterben. Präklinische Daten sowie erste klinische Erfahrungen deuten auf ein vielversprechendes Potenzial bei chemotherapierefraktären Tumoren hin.

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