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Hämatologie & Onkologie

Therapeutische Innovationen, neue Studienergebnisse und sich rasch wandelnde Leitlinien prägen kaum ein Fachgebiet so stark wie die "Hämatologie & Onkologie". Dieser Themenbereich greift genau diese Dynamik auf und bereitet relevante Entwicklungen fachlich fundiert und praxisnah auf – mit klarem Fokus auf ihre Bedeutung für Diagnostik und Therapie.

Sie finden hier aktuelle Inhalte zu malignen und benignen hämatologischen Erkrankungen ebenso wie zu soliden Tumoren, modernen Therapiekonzepten und begleitenden Versorgungsaspekten. "Hämatologie & Onkologie" unterstützt Sie dabei, komplexe Evidenz schnell einzuordnen, Therapieentscheidungen sicher zu treffen und im klinischen Alltag souverän am medizinischen Fortschritt zu bleiben.

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Vitamin D Kapseln
Mammakarzinom

Viel Vitamin D, wenig Schmerzen?

Vitamin D und postoperative Schmerzen nach Mastektomie: Eine aktuelle Studie mit 184 Brustkrebspatientinnen zeigt, dass ein präoperativer Vitamin-D-Mangel mit stärkeren Schmerzen, höherem Opioidbedarf und längeren Krankenhausaufenthalten einhergeht.
Zwei Gläser zuckerhaltiges Erfrischungsgetränk
Softdrinks im Fokus

Süßgetränke und Leberkrebsrisiko: Deutlich mehr HCC- und ICC-Fälle bei täglichem Konsum

Zuckergesüßte Getränke stehen seit Langem im Verdacht, metabolische Erkrankungen zu fördern – doch wie sieht es mit dem Risiko für hepatozelluläre Karzinome und intrahepatische Cholangiokarzinome aus? Und was ist mit den vermeintlich harmloseren Light-Varianten mit künstlichen Süßstoffen? Eine gepoolte Analyse von über 1,5 Millionen Erwachsenen aus 11 prospektiven Kohortenstudien liefert nun differenzierte Antworten.
Neue S3-Leitlinie: Diagnostik und Therapie der Adenokarzinome des Magens und ösophagogastralen Übergangs
Molekular, individuell, zielgerichtet

Neue S2k-Leitlinie für primäre ZNS-Lymphome definiert Diagnostik und Therapie neu

Nach mehr als 10 Jahren liegt eine grundlegend überarbeitete S2k-Leitlinie zu primären ZNS-Lymphomen vor. Sie stellt das primäre diffuse großzellige B-Zell-Lymphom des ZNS in den Fokus und integriert konsequent molekularpathologische Verfahren wie MYD88-Analysen und DNA-Methylierungsprofile. Therapeutisch prägt ein alters- und fitnessadaptiertes Konzept mit hochdosiertem Methotrexat, thiotepabasierter Konsolidierung und neu bewerteter Ganzhirnbestrahlung die Erstlinie. Für das Rezidiv stehen erstmals BTK-Inhibitoren und CAR-T-Zelltherapien im Empfehlungsrahmen.
Frau mit entfernter Brust
Mammakarzinom

Wie KI die Früherkennung von Brustkrebs vorantreiben könnte

Eine aktuelle Analyse mit über 88.000 Mammographie-Untersuchungen zeigt, dass KI-CAD-Systeme bereits bis zu zehn Jahre vor der Diagnose ansteigende Risiko-Scores liefern. Welche Chancen ergeben sich daraus für ein individualisiertes Screening und die ergänzende Bildgebung?
Eine Ärztin oder ein Arzt zeit auf ein MRT-Bild mit einer Hirnmetastase.
Nach Bestrahlung von Hirnmetastasen

Neurokognitive Störungen oft reversibel

Patienten mit Hirnmetastasen leiden nach einer Strahlentherapie nicht selten an kognitiven Defiziten. Nach einer neuen Studie erholt sich ein Großteil der Betroffene davon wieder.
Papier-Silhouetten von Mann und Frau auf einer Korkwand.
Geschlechtssensible Krebsdiagnostik

Krebs wird bei Männern meist erst später entdeckt als bei Frauen

Bei einer Krebsdiagnose ist das Erkrankungsstadium entscheidend. Männliche Patienten scheinen hier insgesamt schlechtere Karten zu haben als weibliche. Besonders groß ist der Geschlechterunterschied bei Zungen-, Speicheldrüsen-, Schilddrüsen- und Magenkrebs. Die späte Diagnose erklärt einen Teil der schlechteren Prognose männlicher Patienten.
Kampf gegen Krebs

Prostatakrebs bei Joe Biden: Metastasen in den Knochen und darüber hinaus

Prostatakrebs bei Joe Biden schreitet fort: Der Krebs des 83-jährigen ehemaligen US-Präsidenten hat sich laut seinem Sohn Hunter Biden in die Knochen ausgebreitet und weitere Metastasen gebildet. Die aggressive Form des Prostatakarzinoms verursacht starke Schmerzen und zehrt an den Kräften – trotz laufender Strahlen- und Hormontherapie seit Herbst vergangenen Jahres.
Frauenfüße auf einer Waage
Ovarialkarzinom

Risikofaktor Adipositas? Auf das Stoffwechselprofil kommt es an

Eine aktuelle Metaanalyse mit 230 untersuchten Expositionen belegt einen klaren Zusammenhang zwischen Endometriose, spätem Menopausenalter, Adipositasparametern und einem erhöhten Ovarialkarzinomrisiko. Welche Faktoren zudem protektiv wirken und was das für die gynäkologische Praxis bedeutet.
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Präzisere Diagnostik

Stockholm3-Test schlägt PSA-Test bei Prostatakrebs-Früherkennung

Die Früherkennung von Prostatakrebs ist weiterhin eine Herausforderung. Der Stockholm3-Test kombiniert PSA-Wert, Proteinbiomarker, polygenen Risikoscore und klinische Faktoren – und eseine Sensitivität ist der des klassischen PSA-Test klar überlegen. So könnten potenziell deutlich mehr klinisch signifikante Prostatakarzinome erkannt werden, ohne die Rate unnötiger Folgeuntersuchungen zu erhöhen.
Medizinisches Personal untersucht mit einer Mammografie die Brust einer Frau auf Brustkrebs.
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Metastasierter Brustkrebs: App „ida care“ verbessert Lebensqualität

Die App „ida care" aus dem Charité-Projekt PRO B reduziert Fatigue und steigert die Lebensqualität der Patientinnen signifikant. Eine Patientin beschreibt sie als „Ärztin in der Handtasche". Nun soll das Konzept in die Regelversorgung überführt werden.
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Hautkrebsdiagnostik: Berufserfahrung schlägt Künstliche Intelligenz

Moderne KI-Modelle sind nicht per se diagnostisch genauer als Hautärzte. Zumindest erfahrene Dermatologen übertreffen moderne KI-Modelle weiterhin in Genauigkeit und Sensitivität. Nützlich sind die Algorithmen trotzdem: Insbesondere weniger erfahrene Diagnostiker könnten von einer KI-Unterstützung profitieren. Die Zukunft liegt daher offenbar nicht im Wettstreit, sondern in der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine.
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Altersbedingter Sehverlust korreliert mit leicht erhöhtem Krebsrisiko

Augenerkrankung oder Hinweis auf mehr? Menschen mit neovaskulärer altersbedingter Makuladegeneration erkranken etwas häufiger an bestimmten Krebsarten. Eine Ursache könnten gemeinsame biologische Mechanismen beider Erkrankungen sein. Konsequenzen für die Krebsfrüherkennung oder Präventionsstrateg sind aber eher nicht zu erwarten.

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