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Hämatologie & Onkologie

Therapeutische Innovationen, neue Studienergebnisse und sich rasch wandelnde Leitlinien prägen kaum ein Fachgebiet so stark wie die "Hämatologie & Onkologie". Dieser Themenbereich greift genau diese Dynamik auf und bereitet relevante Entwicklungen fachlich fundiert und praxisnah auf – mit klarem Fokus auf ihre Bedeutung für Diagnostik und Therapie.

Sie finden hier aktuelle Inhalte zu malignen und benignen hämatologischen Erkrankungen ebenso wie zu soliden Tumoren, modernen Therapiekonzepten und begleitenden Versorgungsaspekten. "Hämatologie & Onkologie" unterstützt Sie dabei, komplexe Evidenz schnell einzuordnen, Therapieentscheidungen sicher zu treffen und im klinischen Alltag souverän am medizinischen Fortschritt zu bleiben.

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Neuste Artikel

3D-Illustration eines Antikörper-Drug-Konjugats, das an eine Tumorzelle bindet und seine zytotoxische Payload freisetzt
Kongressnachlese

Neue Strategien bei SCLC und NSCLC: Wichtige Therapieerfolge mit Designer-Molekülen

Antikörper-Drug-Konjugate und neue KRAS-Inhibitoren verändern die Behandlung des Lungenkarzinoms: Auf der European Lung Cancer Conference in Kopenhagen wurden kürzlich zahlreiche neue Studiendaten zu Antikörper-Drug-Konjugaten und KRAS-Inhibitoren beim Lungenkrebs vorgestellt. Die Daten unterstreichen das Potenzial zielgerichteter Designer-Moleküle beim Lungenkarzinom: Antikörper-Drug-Konjugate wie Iza-Bren und Sac-TMT sowie neue KRAS-Inhibitoren und -Degrader erweitern das therapeutische Spektrum sowohl beim kleinzelligen als auch beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom substanziell.
Weltkarte in blau
Die Weltkarte des Risikos

Je höher der Lebensstandard, desto höher das Darmkrebsrisiko!

Wie stark hängt das Risiko für Darmkrebs vom Wohnort ab? Während Menschen in Ländern mit niedrigem Entwicklungsstand nur selten erkranken, ist das Risiko in wohlhabenden Regionen bis zu 9-mal höher. Deutschland liegt deutlich über dem globalen Durchschnitt. Prävention, Früherkennung und ein gesunder Lebensstil können entscheidend dazu beitragen, Erkrankungen und Todesfälle zu verhindern.
Butterröllchen auf Marmor
Pflanzliche Fette statt Butter & Co.

Kann eine Ernährungsumstellung das Überleben nach Prostatakrebs verbessern?

Könnte eine Nahrungsumstellung dazu beitragen, die Prognose von Prostatakarzinompatienten zu verbessern? Würe es zum Beispiel helfen, weniger Butter, Wurst und Käse zu essen und stattdessen auf Olivenöl, Nüsse oder Hülsenfrüchte zu setzen? In der Allgemeinbevölkerung senkt eine solche Reduktion der gesättigten Fettsäuren nachweislich das Mortalitätsrisiko. Die ernüchternde Nachricht für Ihren Patienten: Einen direkten Einfluss auf den Verlauf des Prostatakarzinoms selbst scheint die Fettzusammensetzung der Nahrung nicht zu haben. Die gute Nachricht: Trotzdem senkt der Patient dadurch sein Risiko zu versterben – weil er damit sein Herz schützt und das Risiko anderer Krebserkrankungen reduziert.
Nahaufnahme von weißen Würfeln mit dem Schriftzug „GENDER“. Eine Hand berührt den letzten Würfel mit einem Sternsymbol.
ICI-Therapie in kurativer Intention

Geschlecht hat keinen Einfluss, der richtige Zeitpunkt schon

Immuncheckpoint-Inhibitoren haben die kurative Therapie zahlreicher Tumorarten grundlegend verändert. Doch wann ist ihr Einsatz bei nicht metastasierten Tumoren am wirksamsten? Dass neoadjuvante und perioperative Konzepte mit besseren Überlebensergebnissen einhergehen als rein adjuvante Strategien, war nicht ganz unerwartet. Geschlechtsspezifische Unterschiede im Therapieansprechen konnten dagegen – anders als bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen – nicht nachgewiesen werden.
llustration des menschlichen Darms mit hervorgehobenem Tumor im Dickdarm
Neuer Marker für das Krebsrisiko

Bakterielle Botenstoffe als neue Mitspieler bei Colitis assoziiertem Darmkrebs

Bei Colitis ulcerosa steigt das Risiko für ein kolitisassoziiertes Karzinom mit Krankheitsdauer und Entzündungsaktivität. Eine aktuelle Arbeit rückt nun bakterielle Quorum-Sensing-Moleküle in den Fokus. Kurzkettige N-Acyl-Homoserinlactone und Autoinducer-2 waren im Serum von Patienten mit langjähriger, aktiver Colitis deutlich erhöht. Im Mausmodell trieb das Molekül C6-scAHL Tumorentwicklung, Dysplasien und proinflammatorische Zytokinantworten – selbst bei keimfreien Tieren. Ein möglicher Baustein für eine bessere Risikostratifizierung und neue Präventionsansätze.
Frau bei der Krebsfrüherkennung
Nationale Krebspräventionswoche

Krebsfrüherkennung: Experten fordern höhere Beteiligung an Screenings

Krebsfrüherkennung im Fokus: Zur Nationalen Krebspräventionswoche appellieren DKFZ, Deutsche Krebshilfe und Krebsgesellschaft, Screenings zu Brust-, Darm-, Haut- und Prostatakrebs konsequenter zu nutzen. Neu im Angebot: die Lungenkrebs-Früherkennung für starke Raucher. Politik und Fachwelt warnen vor Einsparungen bei der Vorsorge.
Hologramm einer Gebärmutter
BRCA-Mutation

Eierstockkrebs vorbeugen, sexuelle Funktion erhalten

Um das Risiko für Eierstockkrebs zu senken, können Frauen mit erhöhtem Risiko Eierstöcke und Eileiter in einer Operation entfernen lassen. In einem alternativen Verfahren werden zunächst nur die Eileiter entfernt. Die Eierstöcke verbleiben erst einmal im Körper. Eine Studie zeigt nun, welche Auswirkungen die beiden Verfahren auf die sexuelle Funktion haben.
Ärztin im weißen Kittel mit Stethoskop hält eine Tafel mit Begriffen zur Krebsprävention und einem gesunden Lebensstil – darunter Bewegung, Ernährung, Sport, Stressminderung und Entspannung – und zeigt den Daumen nach oben
Prävention mit enormem Potenzial

Vier von zehn Krebsfällen könnten verhindert werden – jetzt wächst der Druck auf die Politik

Rund 40 % aller Krebsneuerkrankungen wären vermeidbar – doch Deutschland schöpft dieses Potenzial bislang kaum aus. Der 2. Nationale Krebspräventionsgipfel von Deutscher Krebshilfe und DKFZ benennt nun 6 konkrete Handlungsfelder und formuliert klare Erwartungen an die Politik – von höheren Tabak- und Alkoholsteuern bis zu einer bundesweiten Präventionsdekade.
Kongressbesucher hören einem Vortrag zu - Aufnahme von hinten
Vom Behandeln zum Verhindern

Prävention und KI in der Gastroenterologie: Viszeralmedizin 2026 setzt neue Maßstäbe

Prävention, Präzisionsmedizin und Künstliche Intelligenz: Auf der Viszeralmedizin 2026 diskutieren Fachleute, wie Krebs früher verhindert, Leber- und Stoffwechselerkrankungen rechtzeitig erkannt und Therapien individueller gesteuert werden. Auch Endoskopie-Innovationen und Robotik prägen den größten deutschsprachigen Fachkongress.
Eine DNA-Doppelhelix mit hervorgehobener Mutation
DNA-Signaturen zeigen Rückfallrisiko

Chemotherapie hinterlässt „Fingerabdruck“ in kindlichen Tumoren

Chemotherapien retten das Leben vieler krebskranker Kinder, können jedoch tiefe Spuren im Tumorgenom hinterlassen: Bereits wenige Monate nach Therapiebeginn entstehen charakteristische Mutationsmuster in Krebszellen. Besonders platinbasierte Behandlungen fördern genetische Veränderungen, die mit Therapieresistenz und Krankheitsprogress in Verbindung stehen könnten.
Anatomische Illustration eines menschlichen Oberkörpers mit dunkel dargestellten Lungen und orange hervorgehobenem Thymus zwischen den Lungenflügeln.
Thymusfunktion unter der Lupe

Bestrahlung des Thymus hat Folgen für Lungenkrebspatienten

Der Thymus gilt bei Erwachsenen oft als Organ ohne große Bedeutung. Eine unbeabsichtigte Mitbestrahlung des Immunorgans schwächt bei NSCLC-Patienten jedoch die Immunabwehr und verschlechtert die Prognose: Das Risiko für Fernmetastasen steigt deutlich. Experten fordern deshalb einen besseren „Strahlenschutz“ des Immunorgans.
Operationsteam in blauer OP-Kleidung führt einen robotergestützten minimalinvasiven Eingriff mithilfe eines chirurgischen Robotersystem durch.
Weniger Blutverlust und kürzere Klinikaufenthalte

Magenkrebs-OP: Robotergestützte Gastrektomie schlägt Laparoskopie

Die robotergestützte Gastrektomie bei Magenkrebs punktet mit weniger Blutverlust, selteneren Umstiegen auf offene Operationen und kürzeren Klinikaufenthalten gegenüber der Laparoskopie. Der Zeitaufwand ist jedoch deutlich höher – und die Vorteile fallen je nach Resektionsart unterschiedlich aus.

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