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Hämatologie & Onkologie

Therapeutische Innovationen, neue Studienergebnisse und sich rasch wandelnde Leitlinien prägen kaum ein Fachgebiet so stark wie die "Hämatologie & Onkologie". Dieser Themenbereich greift genau diese Dynamik auf und bereitet relevante Entwicklungen fachlich fundiert und praxisnah auf – mit klarem Fokus auf ihre Bedeutung für Diagnostik und Therapie.

Sie finden hier aktuelle Inhalte zu malignen und benignen hämatologischen Erkrankungen ebenso wie zu soliden Tumoren, modernen Therapiekonzepten und begleitenden Versorgungsaspekten. "Hämatologie & Onkologie" unterstützt Sie dabei, komplexe Evidenz schnell einzuordnen, Therapieentscheidungen sicher zu treffen und im klinischen Alltag souverän am medizinischen Fortschritt zu bleiben.

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Neuste Artikel

Kampf gegen Krebs

Prostatakrebs bei Joe Biden: Metastasen in den Knochen und darüber hinaus

Prostatakrebs bei Joe Biden schreitet fort: Der Krebs des 83-jährigen ehemaligen US-Präsidenten hat sich laut seinem Sohn Hunter Biden in die Knochen ausgebreitet und weitere Metastasen gebildet. Die aggressive Form des Prostatakarzinoms verursacht starke Schmerzen und zehrt an den Kräften – trotz laufender Strahlen- und Hormontherapie seit Herbst vergangenen Jahres.
Frauenfüße auf einer Waage
Ovarialkarzinom

Risikofaktor Adipositas? Auf das Stoffwechselprofil kommt es an

Eine aktuelle Metaanalyse mit 230 untersuchten Expositionen belegt einen klaren Zusammenhang zwischen Endometriose, spätem Menopausenalter, Adipositasparametern und einem erhöhten Ovarialkarzinomrisiko. Welche Faktoren zudem protektiv wirken und was das für die gynäkologische Praxis bedeutet.
PSA-Test -
Präzisere Diagnostik

Stockholm3-Test schlägt PSA-Test bei Prostatakrebs-Früherkennung

Die Früherkennung von Prostatakrebs ist weiterhin eine Herausforderung. Der Stockholm3-Test kombiniert PSA-Wert, Proteinbiomarker, polygenen Risikoscore und klinische Faktoren – und eseine Sensitivität ist der des klassischen PSA-Test klar überlegen. So könnten potenziell deutlich mehr klinisch signifikante Prostatakarzinome erkannt werden, ohne die Rate unnötiger Folgeuntersuchungen zu erhöhen.
Medizinisches Personal untersucht mit einer Mammografie die Brust einer Frau auf Brustkrebs.
Patientenmanagement

Metastasierter Brustkrebs: App „ida care“ verbessert Lebensqualität

Die App „ida care" aus dem Charité-Projekt PRO B reduziert Fatigue und steigert die Lebensqualität der Patientinnen signifikant. Eine Patientin beschreibt sie als „Ärztin in der Handtasche". Nun soll das Konzept in die Regelversorgung überführt werden.
Dermatologische Untersuchung der Haut am Arm mit dem Tablet
Nützlich sind die Algorithmen trotzdem

Hautkrebsdiagnostik: Berufserfahrung schlägt Künstliche Intelligenz

Moderne KI-Modelle sind nicht per se diagnostisch genauer als Hautärzte. Zumindest erfahrene Dermatologen übertreffen moderne KI-Modelle weiterhin in Genauigkeit und Sensitivität. Nützlich sind die Algorithmen trotzdem: Insbesondere weniger erfahrene Diagnostiker könnten von einer KI-Unterstützung profitieren. Die Zukunft liegt daher offenbar nicht im Wettstreit, sondern in der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine.
Nahaufnahme eines Auges mit digitaler Analyse-Overlay
Gemeinsame biologische Mechanismen

Altersbedingter Sehverlust korreliert mit leicht erhöhtem Krebsrisiko

Augenerkrankung oder Hinweis auf mehr? Menschen mit neovaskulärer altersbedingter Makuladegeneration erkranken etwas häufiger an bestimmten Krebsarten. Eine Ursache könnten gemeinsame biologische Mechanismen beider Erkrankungen sein. Konsequenzen für die Krebsfrüherkennung oder Präventionsstrateg sind aber eher nicht zu erwarten.
Alte Frau steht mit Krankenschwester am Fenster
Palliativversorgung Krebs

Aktualisierte S3-Leitlinie Palliativmedizin: Angehörige und Spiritualität neu im Fokus

Palliativmedizin bei Krebs: Die aktualisierte S3-Leitlinie erweitert die Empfehlungen um zwei neue Themenbereiche – die multiprofessionelle Unterstützung von Angehörigen und die Integration spiritueller Bedürfnisse. Zudem wurden Empfehlungen zu Atemnot, Tumorschmerzen, opioidbedingter Obstipation und Fatigue systematisch überarbeitet.
Zwei Hände bedienen ein Tablet, auf dessen Bildschirm das Wort „Pankreaskarzinom“ groß dargestellt ist.
Hinweisgeber Medikamentenverordnung

Was verraten Verschreibungsmuster vor der Diagnose von Pankreaskrebs?

Rund 20.000 Menschen erkranken in jedem Jahr in Deutschland neu an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Diagnose ist dann oft ungünstig. Denn oftmals wird die Erkrankung erst spät entdeckt. Immer wieder befasst sich die Wissenschaft daher mit Therapieoptionen, die das Überleben verlängern.
Schematische Darstellung eines bispezifischen T-Zell-Engagers (BiTE)
Neuer Standard ante porats?

BiTE verbessert die Therapie der pädiatrischen Hochrisiko-B-ALL

Zwei Zyklen Blinatumomab ersetzten 2 Zyklen intensiver Chemotherapie in der Induktion pädiatrischer Patienten mit Hochrisiko-B-ALL – und das Ergebnis macht Mut: Denn in der AIEOP-BFM ALL 2017 wurde so eine 4-Jahres-EFS-Rate von 83% erreicht und die Rezidivraten halbierten sich. Erstmals seit langem konnte damit auch die Toxizität der ALL-Therapie vermindert werden. Und es besteht sogar noch weiteres Optimierungspotenzial für diesen Therapieansatz, wie Experten auf dem Jahreskongress der European Hematology Association (EHA 2026) in Stockholm betonten.
Zwei stilisierte Figuren in Blau und Rosa stehen auf einem Schachbrettmuster vor unscharfem Hintergrund mit weiteren Figuren.
Individualisierte Onkologie braucht Geschlechterdaten

Geschlecht bestimmt Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Checkpoint-Inhibitoren

Männer und Frauen reagieren unterschiedlich auf Immun-Checkpoint-Inhibitoren: Während Männer von ICI-Monotherapien stärker profitieren, zeigen Frauen Vorteile bei Chemo-Immuntherapien – tragen aber generell ein deutlich höheres Risiko für schwere Nebenwirkungen. Eine geschlechtersensible Onkologie wird damit zur klinischen Notwendigkeit.
Eine durchgestrichene Zigarette liegt auf einem Notizzettel mit der handschriftlichen Aufschrift „Ab heute rauchfrei!"
„Rauchfrei im Mai" brachte über 19.000 Ausstiege

Lungenkrebs-Prävention: Mit strukturierten Programmen fällt ein Rauchstopp leichter

Strukturierte Programme wie „Rauchfrei im Mai" erhöhen die Erfolgsquote gegenüber unbegleiteten Ausstiegsversuchen um ein Vielfaches. Mehr als 19.000 Menschen nahmen 2026 an der Aktion teil, rund 17% blieben den gesamten Monat rauchfrei. Damit übertrifft das strukturierte Programm die Erfolgsquote unbegleiteter Ausstiegsversuche deutlich – ein wichtiges Signal für die ärztliche Rauchentwöhnungsberatung.
Ausgedrückte Zigarette mit Rauch
Weniger Nikotin, kein Mehrkonsum

Sind nikotinreduzierte Zigaretten der Weg aus der Tabakabhängigkeit?

Könnte eine drastische Reduktion des Nikotingehalts in Zigaretten das Rauchverhalten nachhaltig verändern – und damit Millionen Leben retten? Kritiker befürchten, Raucher könnten den geringeren Nikotingehalt schlicht durch mehr Zigaretten oder andere nikotinhaltige Produkte ausgleichen. Doch dies scheint tatsächlich nicht der Fall zu sein, so das Ergebnis einer aktuellen Metaanalyse. Ihr Ergebnis: Kompensatorisches Rauchen bleibt die Ausnahme, nicht die Regel.

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