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Gebärmutter(hals)

Die Gebärmutter und der Gebärmutterhals (Zervix) stehen im Zentrum zahlreicher gynäkologischer Fragestellungen – von Vorsorge und HPV-Impfung über gutartige Erkrankungen bis hin zu Zervix- und Endometriumkarzinomen. Neue Erkenntnisse aus Studien und Leitlinien prägen Diagnostik, Therapie und Prävention maßgeblich. 

Neuste Artikel

Menstruationstasse
Sicher oder nicht?

Menstruationstassen auf dem Prüfstand

Tampons und Binden gehören nach wie vor zu den am häufigsten verwendeten Menstruationsprodukten. Da es sich jedoch um Wegwerfprodukte handelt, greifen viele Frauen aus ökologischen Gründen auf Alternativen wie etwa Menstruationstassen zurück.
Frauenfüße auf einer Waage
Ovarialkarzinom

Risikofaktor Adipositas? Auf das Stoffwechselprofil kommt es an

Eine aktuelle Metaanalyse mit 230 untersuchten Expositionen belegt einen klaren Zusammenhang zwischen Endometriose, spätem Menopausenalter, Adipositasparametern und einem erhöhten Ovarialkarzinomrisiko. Welche Faktoren zudem protektiv wirken und was das für die gynäkologische Praxis bedeutet.
KI-Avatar sitzt auf einem Smartphone-Display
Modernes Patientenmanagement

Mit dem Chatbot zur HPV-Impfung?

Bei der Rate der Jugendlichen, die gegen HPV geimpft werden, gibt es Luft nach oben. Können Chatbots Eltern erreichen und die Quote steigern?
Rotes Warndreieck mit Ausrufezeichen und zeigende Hand.
Durchstechflaschen mit Verbördelungsfehler

Libtayo®-Rückruf: Cemiplimab-Charge wegen Verschlussmangel sperren

Rückruf von Libtayo® (Cemiplimab) 350 mg: Regeneron zieht die Charge 8494100007 wegen eines Verbördelungsfehlers an den Durchstechflaschen zurück. Die Sterilität des Verschlusses ist nicht garantiert. Kliniken und onkologische Praxen müssen Bestände sofort sperren. Ersatzware wird kostenfrei bereitgestellt, sodass die Versorgung onkologischer Patientinnen und Patienten sichergestellt bleibt.
HPV-Impfstoffampullen und Spritze
Nahezu vollständiger Rückgang

HPV-Impfung reduziert Sterblichkeit an Gebärmutterhalskrebs drastisch

HPV-Impfung wirkt – dies wurde jetzt auf nationaler Ebene dokumentiert: Zwischen 2020 und 2024 ist in England keine geimpfte Frau im Alter von 20–24 Jahren mehr an einem Zervixkarzinom verstorben. Das schulbasierte Impfprogramm, das dort 2008 eingeführt wurde, senkte HPV-Infektionen bei Jugendlichen um 90% – und bei Impfquoten von bis zu 90% sank die Sterblichkeit durch Gebärmutterhalskrebs in der jüngsten Altersgruppe um 100%. Ein starkes Signal!
Gebärmutter mit Eierstöcken vor blauem Hintergrund
Langzeitprognose

Mammakarzinom: Ovarialfunktionssuppression senkt Rezidivrisiko um 18 Prozent

Eine neue Meta-Analyse der EBCTCG mit fast 19.000 prämenopausalen Patientinnen zeigt eine um 18 Prozent reduzierte Rezidivrate und 14 Prozent niedrigere Mortalität – besonders ausgeprägt bei Frauen unter 45 Jahren und in Kombination mit Tamoxifen.
Abstract image of the uterus. female reproductive system
Risikofaktor Schilddrüse

Endometriumkarzinom: Erhöht eine Hypothyreose das Krebsrisiko?

Eine dänische Kohortenstudie mit über einer Million Frauen untersuchte, ob Hypothyreose oder Hyperthyreose das Risiko für Endometriumkrebs erhöhen. Frauen mit Schilddrüsenunterfunktion erkrankten zwar häufiger und vermehrt an Typ-1-Tumoren – doch die Ergebnisse zeigen ein überraschendes Bild.
Gebärmutter aus Blumen zusammengesetzt
Aktionstag gegen den Schmerz

Unterleibsschmerzen bei Frauen: Endometriose und Vulvodynie früh erkennen

Starke Periodenkrämpfe, Brennen an der Vulva oder Schmerzen beim Sex: Hinter chronischen Unterleibsschmerzen stecken oft Endometriose, Vulvodynie oder komplexe Unterbauchsyndrome. Warum eine strukturierte Anamnese mit Schmerztagebuch entscheidend ist – und welche diagnostischen Schritte Frauenärztinnen und Frauenärzte jetzt im Praxisalltag etablieren sollten.
Menstruationsartikel
Tabu Periode

Periode im Job: Wann Frauen sich krankmelden dürfen – und was rechtlich wirklich gilt

Eine aktuelle Umfrage zeigt, wie stark Periodenschmerzen die Leistungsfähigkeit von Frauen im Job beeinträchtigen – und wie selten offen darüber gesprochen wird. Für die ärztliche Praxis bedeutet das: Zyklusabhängige Beschwerden gehören gezielt in die Anamnese. Eine Fachanwältin für Arbeitsrecht erklärt, wann Ärztinnen und Ärzte eine Krankschreibung wegen Menstruationsbeschwerden ausstellen können und worüber sie ihre Patientinnen mit Blick auf den Arbeitgeber aufklären sollten.
Arzt und Patientin sitzen sich gegenüber, Ärztin hält ein Tablet in der Hand
Gynäkologische Onkologie

Endometriumkarzinom: GLP‑1‑Rezeptoragonisten (GLP‑1‑RAs) senken Risiko unter Gestagentherapie

Eine populationsbasierte Kohortenstudie aus der TriNetX-Datenbank zeigt, dass die Kombination von GLP‑1‑RAs mit Gestagenen das Karzinomrisiko bei Frauen mit endometrialer Hyperplasie deutlich senkt – mit konsistenten Effekten über Subgruppen hinweg und niedrigeren Hysterektomie-Raten.
Heller Wohnbereich mit weißen Wänden und Holzboden
Gynäkologische Onkologie

Ovarialkarzinom: Radon im Wohnraum erhöht Inzidenz und Mortalität

Radon und Ovarialkarzinom: Eine prospektive US-Kohortenstudie mit über 127.000 postmenopausalen Frauen zeigt erstmals einen signifikanten Zusammenhang zwischen hoher häuslicher Radonexposition und einem erhöhten Risiko für Inzidenz sowie Mortalität des Ovarialkarzinoms – besonders ausgeprägt beim serösen Subtyp. Die Daten im Überblick.
HPV Testkit
HPV-Selbstabstrich

Vaginaler Selbstabstrich für HPV-Test: Trockentransport bis zu 2 Wochen zuverlässig

Eine Selbstentnahme vaginaler Proben könnte die Teilnahme am Zervixkarzinom-Screening steigern: Eine prospektive Studie verglich verschiedene Selbstentnahme-Workflows – trockene und feuchte Vaginalabstriche sowie Urinproben – gegen den klinisch entnommenen Zervikalabstrich. Besonders eine Entnahmetechnik erwies sich als analytisch zuverlässig.

Gebärmutter(hals): Häufige Fragen

Die Themenseite bündelt relevante gynäkologische Inhalte – von HPV-Impfung, Krebsfrüherkennung und auffälligen Befunden bis zu gutartigen Erkrankungen wie Myomen oder Endometriose sowie Zervix- und Endometriumkarzinomen. Im Fokus stehen Diagnostik, Prävention, Therapie und Nachsorge.