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Gebärmutter(hals)

Die Gebärmutter und der Gebärmutterhals (Zervix) stehen im Zentrum zahlreicher gynäkologischer Fragestellungen – von Vorsorge und HPV-Impfung über gutartige Erkrankungen bis hin zu Zervix- und Endometriumkarzinomen. Neue Erkenntnisse aus Studien und Leitlinien prägen Diagnostik, Therapie und Prävention maßgeblich. 

Neuste Artikel

Gebärmutter mit Eierstöcken vor blauem Hintergrund
BRCA-Mutation

Eierstockkrebs vorbeugen, sexuelle Funktion erhalten

Um das Risiko für Eierstockkrebs zu senken, können Frauen mit erhöhtem Risiko Eierstöcke und Eileiter in einer Operation entfernen lassen. In einem alternativen Verfahren werden zunächst nur die Eileiter entfernt. Die Eierstöcke verbleiben erst einmal im Körper. Eine Studie zeigt nun, welche Auswirkungen die beiden Verfahren auf die sexuelle Funktion haben.
Wasser wird aus Karaffe in Wassergläser gegossen
Chloriertes Trinkwasser

Unterschätztes Risiko für das Endometriumkarzinom

Trihalomethane und Halogenessigsäuren entstehen bei der Chlorung von Trinkwasser – und stehen im Verdacht, das Risiko für gynäkologische Malignome zu erhöhen. Eine prospektive Kohortenstudie an über 53.000 kalifornischen Lehrerinnen liefert nun neue Hinweise: Langfristige Exposition gegenüber bestimmten Desinfektionsnebenprodukten war mit einem erhöhten Risiko für Uteruskarzinome assoziiert – und zwar histotypspezifisch. Nitrat, Arsen und Uran zeigten dagegen keinen Zusammenhang
Closeup of doctor hands in protective gloves injecting vaccination in arm of unrecognizable female patient in clinic,
Zervixkarzinom

HPV-Impfung – und wie sie die Sterberate senken kann

4.388 Frauen sind im Jahr 2022 in Deutschland nach Angaben des Zentrums für Krebsregisterdaten neu an Gebärmutterhalskrebs erkrankt, 1.413 Sterbefälle wurden verzeichnet. Zuverlässigen Schutz - so zeigen verschiedene Studien - bietet die Impfung gegen Humane Papillomviren.
Menstruationstasse
Sicher oder nicht?

Menstruationstassen auf dem Prüfstand

Tampons und Binden gehören nach wie vor zu den am häufigsten verwendeten Menstruationsprodukten. Da es sich jedoch um Wegwerfprodukte handelt, greifen viele Frauen aus ökologischen Gründen auf Alternativen wie etwa Menstruationstassen zurück.
Frauenfüße auf einer Waage
Ovarialkarzinom

Risikofaktor Adipositas? Auf das Stoffwechselprofil kommt es an

Eine aktuelle Metaanalyse mit 230 untersuchten Expositionen belegt einen klaren Zusammenhang zwischen Endometriose, spätem Menopausenalter, Adipositasparametern und einem erhöhten Ovarialkarzinomrisiko. Welche Faktoren zudem protektiv wirken und was das für die gynäkologische Praxis bedeutet.
KI-Avatar sitzt auf einem Smartphone-Display
Modernes Patientenmanagement

Mit dem Chatbot zur HPV-Impfung?

Bei der Rate der Jugendlichen, die gegen HPV geimpft werden, gibt es Luft nach oben. Können Chatbots Eltern erreichen und die Quote steigern?
Rotes Warndreieck mit Ausrufezeichen und zeigende Hand.
Durchstechflaschen mit Verbördelungsfehler

Libtayo®-Rückruf: Cemiplimab-Charge wegen Verschlussmangel sperren

Rückruf von Libtayo® (Cemiplimab) 350 mg: Regeneron zieht die Charge 8494100007 wegen eines Verbördelungsfehlers an den Durchstechflaschen zurück. Die Sterilität des Verschlusses ist nicht garantiert. Kliniken und onkologische Praxen müssen Bestände sofort sperren. Ersatzware wird kostenfrei bereitgestellt, sodass die Versorgung onkologischer Patientinnen und Patienten sichergestellt bleibt.
HPV-Impfstoffampullen und Spritze
Nahezu vollständiger Rückgang

HPV-Impfung reduziert Sterblichkeit an Gebärmutterhalskrebs drastisch

HPV-Impfung wirkt – dies wurde jetzt auf nationaler Ebene dokumentiert: Zwischen 2020 und 2024 ist in England keine geimpfte Frau im Alter von 20–24 Jahren mehr an einem Zervixkarzinom verstorben. Das schulbasierte Impfprogramm, das dort 2008 eingeführt wurde, senkte HPV-Infektionen bei Jugendlichen um 90% – und bei Impfquoten von bis zu 90% sank die Sterblichkeit durch Gebärmutterhalskrebs in der jüngsten Altersgruppe um 100%. Ein starkes Signal!
07:12
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen

Myomenukleation (09.07.2026)

Wie lassen sich Uterusmyome effektiv entfernen und gleichzeitig die Gebärmutter erhalten? In diesem OP-Video erleben Sie eine Myomenukleation Schritt für Schritt. Verfolgen Sie die operative Technik, gewinnen Sie wertvolle Einblicke in die Behandlung symptomatischer Myome und profitieren Sie von den Erläuterungen erfahrener Operateur:innen.
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Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen

Totaler Muttermundverschluss mit einer Cerclage (25.06.2026)

Der totale Muttermundverschluss mit Cerclage ist ein etabliertes Verfahren zur Prävention einer Frühgeburt bei Zervixinsuffizienz. In dieser OP-Aufzeichnung erhalten Sie einen praxisnahen Einblick in die operative Technik, die Indikationsstellung sowie die wesentlichen Schritte des Eingriffs. Das Video vermittelt wertvolle Erfahrungen für die Betreuung von Patientinnen mit erhöhtem Frühgeburtsrisiko.
Gebärmutter mit Eierstöcken vor blauem Hintergrund
Langzeitprognose

Mammakarzinom: Ovarialfunktionssuppression senkt Rezidivrisiko um 18 Prozent

Eine neue Meta-Analyse der EBCTCG mit fast 19.000 prämenopausalen Patientinnen zeigt eine um 18 Prozent reduzierte Rezidivrate und 14 Prozent niedrigere Mortalität – besonders ausgeprägt bei Frauen unter 45 Jahren und in Kombination mit Tamoxifen.
01:02:23 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen

Laparoskopisch suprazervikale Hysterektomie bei großem Uterus myomatosus (18.06.2026)

Die laparoskopisch suprazervikale Hysterektomie ist ein bewährtes minimalinvasives Verfahren zur Behandlung eines großen Uterus myomatosus. In dieser OP-Aufzeichnung aus der Universitäts-Frauenklinik Tübingen erhalten Sie einen detaillierten Einblick in die einzelnen Operationsschritte, die chirurgische Strategie sowie das Vorgehen bei ausgeprägter uteriner Vergrößerung. Das Video vermittelt praxisnahe Erfahrungen und unterstützt die operative Weiterbildung im Bereich der minimalinvasiven gynäkologischen Chirurgie.

Gebärmutter(hals): Häufige Fragen

Die Themenseite bündelt relevante gynäkologische Inhalte – von HPV-Impfung, Krebsfrüherkennung und auffälligen Befunden bis zu gutartigen Erkrankungen wie Myomen oder Endometriose sowie Zervix- und Endometriumkarzinomen. Im Fokus stehen Diagnostik, Prävention, Therapie und Nachsorge.