Startseite Alle Beiträge Gynäkologie Mammakarzinom: Ovarialfunktionssuppression senkt Rezidivrisiko um 18 Prozent
Langzeitprognose

Mammakarzinom: Ovarialfunktionssuppression senkt Rezidivrisiko um 18 Prozent

|von Daniela Lukaßen-Held

Eine neue Meta-Analyse der EBCTCG mit fast 19.000 prämenopausalen Patientinnen zeigt eine um 18 Prozent reduzierte Rezidivrate und 14 Prozent niedrigere Mortalität – besonders ausgeprägt bei Frauen unter 45 Jahren und in Kombination mit Tamoxifen.

Gebärmutter mit Eierstöcken vor blauem Hintergrund
Die Suppression der Ovarialfunktion senkt bei prämenopausalen Frauen mit Hormonrezeptor-positivem Mammakarzinom Rezidiv- und Mortalitätsrisiko deutlich. (© Icruci/stock.adobe.com)

Ovarialfunktionssuppression beim prämenopausalen Mammakarzinom

Rund 75.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich neu an Brustkrebs. Die häufigste Form ist Hormonrezeptor-positiver Brustkrebs. Bei prämenopausalem Hormonrezeptor-positivem Brustkrebs wird das Krebswachstum durch das in den Eierstöcken produzierte Östrogen vorangetrieben. Der Suppression der Ovarialfunktion (OFS) kommt in der Brustkrebstherapie prämenopausaler Frauen darum eine wichtige Bedeutung zu.

Die ovarielle Suppression kann dabei auf unterschiedliche Arten erfolgen:

Artikel kostenlos freischalten und weiterlesen

Erhalten Sie unbeschränkten Zugang zu exklusiven Artikeln auf Thieme Praxis. Registrieren Sie sich jetzt kostenlos mit wenigen Klicks – oder nutzen Sie Ihren bestehenden Thieme Account.


Mehr zum Thema