HPV-Impfung wirkt – dies wurde jetzt auf nationaler Ebene dokumentiert: Zwischen 2020 und 2024 ist in England keine geimpfte Frau im Alter von 20–24 Jahren mehr an einem Zervixkarzinom verstorben. Das schulbasierte Impfprogramm, das dort 2008 eingeführt wurde, senkte HPV-Infektionen bei Jugendlichen um 90% – und bei Impfquoten von bis zu 90% sank die Sterblichkeit durch Gebärmutterhalskrebs in der jüngsten Altersgruppe um 100%. Ein starkes Signal!
HPV-Impfung reduziert Sterblichkeit an Gebärmutterhalskrebs drastisch
Die Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) wurde in erster Linie eingeführt, um Frauen vor Gebärmutterhalskrebs schützen. Nach der aktuellen Studienlage ist die Inzidenz dieser Krebsart in einigen Ländern deutlich zurückgegangen. Eine Auswirkung auf die Sterblichkeit ist indes bislang noch nicht gut belegt. Jetzt aber zeigt eine neue im The Lancet publizierte Studie, dass in England praktisch kaum noch junge Frauen an Gebärmutterhalskrebs sterben.
Das Team von der Queen Mary University of London analysierte bevölkerungsbasierte Mortalitätsdaten zu Gebärmutterhalskrebs aus England für den Zeitraum 2001 bis 2024 bei Frauen im Alter zwischen 20 und 34 Jahren. Die HPV-Impfquote nach Geburtskohorte wurde offiziellen Berichten entnommen.
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