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Gebärmutter(hals)

Die Gebärmutter und der Gebärmutterhals (Zervix) stehen im Zentrum zahlreicher gynäkologischer Fragestellungen – von Vorsorge und HPV-Impfung über gutartige Erkrankungen bis hin zu Zervix- und Endometriumkarzinomen. Neue Erkenntnisse aus Studien und Leitlinien prägen Diagnostik, Therapie und Prävention maßgeblich. 

Neuste Artikel

01:02:23 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen

Laparoskopisch suprazervikale Hysterektomie bei großem Uterus myomatosus (18.06.2026)

Die laparoskopisch suprazervikale Hysterektomie ist ein bewährtes minimalinvasives Verfahren zur Behandlung eines großen Uterus myomatosus. In dieser OP-Aufzeichnung aus der Universitäts-Frauenklinik Tübingen erhalten Sie einen detaillierten Einblick in die einzelnen Operationsschritte, die chirurgische Strategie sowie das Vorgehen bei ausgeprägter uteriner Vergrößerung. Das Video vermittelt praxisnahe Erfahrungen und unterstützt die operative Weiterbildung im Bereich der minimalinvasiven gynäkologischen Chirurgie.
Abstract image of the uterus. female reproductive system
Risikofaktor Schilddrüse

Endometriumkarzinom: Erhöht eine Hypothyreose das Krebsrisiko?

Eine dänische Kohortenstudie mit über einer Million Frauen untersuchte, ob Hypothyreose oder Hyperthyreose das Risiko für Endometriumkrebs erhöhen. Frauen mit Schilddrüsenunterfunktion erkrankten zwar häufiger und vermehrt an Typ-1-Tumoren – doch die Ergebnisse zeigen ein überraschendes Bild.
Gebärmutter aus Blumen zusammengesetzt
Aktionstag gegen den Schmerz

Unterleibsschmerzen bei Frauen: Endometriose und Vulvodynie früh erkennen

Starke Periodenkrämpfe, Brennen an der Vulva oder Schmerzen beim Sex: Hinter chronischen Unterleibsschmerzen stecken oft Endometriose, Vulvodynie oder komplexe Unterbauchsyndrome. Warum eine strukturierte Anamnese mit Schmerztagebuch entscheidend ist – und welche diagnostischen Schritte Frauenärztinnen und Frauenärzte jetzt im Praxisalltag etablieren sollten.
Menstruationsartikel
Tabu Periode

Periode im Job: Wann Frauen sich krankmelden dürfen – und was rechtlich wirklich gilt

Eine aktuelle Umfrage zeigt, wie stark Periodenschmerzen die Leistungsfähigkeit von Frauen im Job beeinträchtigen – und wie selten offen darüber gesprochen wird. Für die ärztliche Praxis bedeutet das: Zyklusabhängige Beschwerden gehören gezielt in die Anamnese. Eine Fachanwältin für Arbeitsrecht erklärt, wann Ärztinnen und Ärzte eine Krankschreibung wegen Menstruationsbeschwerden ausstellen können und worüber sie ihre Patientinnen mit Blick auf den Arbeitgeber aufklären sollten.
Arzt und Patientin sitzen sich gegenüber, Ärztin hält ein Tablet in der Hand
Gynäkologische Onkologie

Endometriumkarzinom: GLP‑1‑Rezeptoragonisten (GLP‑1‑RAs) senken Risiko unter Gestagentherapie

Eine populationsbasierte Kohortenstudie aus der TriNetX-Datenbank zeigt, dass die Kombination von GLP‑1‑RAs mit Gestagenen das Karzinomrisiko bei Frauen mit endometrialer Hyperplasie deutlich senkt – mit konsistenten Effekten über Subgruppen hinweg und niedrigeren Hysterektomie-Raten.
Heller Wohnbereich mit weißen Wänden und Holzboden
Gynäkologische Onkologie

Ovarialkarzinom: Radon im Wohnraum erhöht Inzidenz und Mortalität

Radon und Ovarialkarzinom: Eine prospektive US-Kohortenstudie mit über 127.000 postmenopausalen Frauen zeigt erstmals einen signifikanten Zusammenhang zwischen hoher häuslicher Radonexposition und einem erhöhten Risiko für Inzidenz sowie Mortalität des Ovarialkarzinoms – besonders ausgeprägt beim serösen Subtyp. Die Daten im Überblick.
HPV Testkit
HPV-Selbstabstrich

Vaginaler Selbstabstrich für HPV-Test: Trockentransport bis zu 2 Wochen zuverlässig

Eine Selbstentnahme vaginaler Proben könnte die Teilnahme am Zervixkarzinom-Screening steigern: Eine prospektive Studie verglich verschiedene Selbstentnahme-Workflows – trockene und feuchte Vaginalabstriche sowie Urinproben – gegen den klinisch entnommenen Zervikalabstrich. Besonders eine Entnahmetechnik erwies sich als analytisch zuverlässig.
53:48 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen

Roboterassistierte modifiziert radikale Hysterektomie, Sentinel-Lymphonodektomie und Adnexektomie bei Endometriumkarzinom (30.04.2026)

Bei der operativen Behandlung des Endometriumkarzinoms kommen zunehmend präzise minimalinvasive und robotisch unterstützte Verfahren zum Einsatz. Diese Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen zeigt eine roboterassistierte modifiziert radikale Hysterektomie mit Sentinel-Lymphonodektomie und Adnexektomie. Im Mittelpunkt stehen die strukturierte Tumoroperation, die gezielte Darstellung und Entnahme der Sentinel-Lymphknoten sowie die Entfernung der Adnexe im Rahmen des onkologischen Gesamtkonzepts. Die kommentierte Falldemonstration vermittelt praxisnahe Einblicke in moderne robotische gynäkologisch-onkologische Chirurgie und zeigt, wie operative Präzision, Staging und Therapieplanung ineinandergreifen.
Closeup of female hand with IV drip infusion in treatment session at hospital
Platinresistentes Ovarialkarzinom

Pembrolizumab plus Paclitaxel erzielt erstmals signifikanten Überlebensvorteil

Die Phase-III-Studie ENGOT-ov65/KEYNOTE-B96 belegt erstmals einen signifikanten Gesamtüberlebensvorteil durch die Kombination aus Pembrolizumab und wöchentlichem Paclitaxel – mit besonders ausgeprägtem Nutzen bei PD-L1-positiven Tumoren. Die Zulassung durch die Food and Drug Administration (FDA) und die European Medicines Agency (EMA) ist bereits erfolgt.
Marc Thill, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie im Markus Krankenhaus, und Anneke Jost, Betroffene, sprechen in einem Interview zum Thema Endometriose.
Frauengesundheit & Diagnostik

Endometriose: Warum mehr Diagnosen ein gutes Zeichen sind

Acht Jahre bis zur Diagnose, zahllose Arztbesuche, unerklärte Schmerzen: Endometriose betrifft jede zehnte Frau und bleibt oft jahrelang unentdeckt. Warum die Erkrankung als „Chamäleon der Gynäkologie" gilt, weshalb steigende Fallzahlen in Hessen Anlass zur Hoffnung geben und wie Betroffene endlich gehört werden.
Übergewichtige Frau walkt
Hormonelle Störungen

Hormone aus dem Takt: Das steckt hinter dem PCO-Syndrom

PCOS betrifft etwa jede achte Frau im gebärfähigen Alter – wird aber häufig erst spät diagnostiziert. Zyklusstörungen, Androgenüberschuss und Insulinresistenz prägen das klinische Bild. Worauf Ärztinnen und Ärzte bei Diagnostik und Therapie achten sollten, welche Rolle die Rotterdam-Kriterien und das Anti-Müller-Hormon spielen und wie Betroffene auch bei Kinderwunsch begleitet werden können.
Makrophagen
Ovarialkarzinom Immuntherapie

Ovarialkarzinom: Wie der Fettstoffwechsel im Omentum die Immunantwort blockiert

Fettstoffwechsel und Immunevasion beim Ovarialkarzinom: Im fettreichen Omentum laden sich tumorassoziierte Makrophagen mit Lipiden auf, geraten unter oxidativen Stress und unterdrücken die T-Zell-Antwort. Neue Daten zeigen, dass die gezielte Blockade von CCR5- oder CD36-Signalwegen die Immunabwehr reaktivieren und das Ansprechen auf Checkpoint-Inhibitoren verbessern könnte.

Gebärmutter(hals): Häufige Fragen

Die Themenseite bündelt relevante gynäkologische Inhalte – von HPV-Impfung, Krebsfrüherkennung und auffälligen Befunden bis zu gutartigen Erkrankungen wie Myomen oder Endometriose sowie Zervix- und Endometriumkarzinomen. Im Fokus stehen Diagnostik, Prävention, Therapie und Nachsorge.