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Gebärmutter(hals)

Die Gebärmutter und der Gebärmutterhals (Zervix) stehen im Zentrum zahlreicher gynäkologischer Fragestellungen – von Vorsorge und HPV-Impfung über gutartige Erkrankungen bis hin zu Zervix- und Endometriumkarzinomen. Neue Erkenntnisse aus Studien und Leitlinien prägen Diagnostik, Therapie und Prävention maßgeblich. 

Neuste Artikel

Gebärmutter aus Blumen zusammengesetzt
Aktionstag gegen den Schmerz

Unterleibsschmerzen bei Frauen: Endometriose und Vulvodynie früh erkennen

Starke Periodenkrämpfe, Brennen an der Vulva oder Schmerzen beim Sex: Hinter chronischen Unterleibsschmerzen stecken oft Endometriose, Vulvodynie oder komplexe Unterbauchsyndrome. Warum eine strukturierte Anamnese mit Schmerztagebuch entscheidend ist – und welche diagnostischen Schritte Frauenärztinnen und Frauenärzte jetzt im Praxisalltag etablieren sollten.
Menstruationsartikel
Tabu Periode

Periode im Job: Wann Frauen sich krankmelden dürfen – und was rechtlich wirklich gilt

Eine aktuelle Umfrage zeigt, wie stark Periodenschmerzen die Leistungsfähigkeit von Frauen im Job beeinträchtigen – und wie selten offen darüber gesprochen wird. Für die ärztliche Praxis bedeutet das: Zyklusabhängige Beschwerden gehören gezielt in die Anamnese. Eine Fachanwältin für Arbeitsrecht erklärt, wann Ärztinnen und Ärzte eine Krankschreibung wegen Menstruationsbeschwerden ausstellen können und worüber sie ihre Patientinnen mit Blick auf den Arbeitgeber aufklären sollten.
Arzt und Patientin sitzen sich gegenüber, Ärztin hält ein Tablet in der Hand
Gynäkologische Onkologie

Endometriumkarzinom: GLP‑1‑Rezeptoragonisten (GLP‑1‑RAs) senken Risiko unter Gestagentherapie

Eine populationsbasierte Kohortenstudie aus der TriNetX-Datenbank zeigt, dass die Kombination von GLP‑1‑RAs mit Gestagenen das Karzinomrisiko bei Frauen mit endometrialer Hyperplasie deutlich senkt – mit konsistenten Effekten über Subgruppen hinweg und niedrigeren Hysterektomie-Raten.
Heller Wohnbereich mit weißen Wänden und Holzboden
Gynäkologische Onkologie

Ovarialkarzinom: Radon im Wohnraum erhöht Inzidenz und Mortalität

Radon und Ovarialkarzinom: Eine prospektive US-Kohortenstudie mit über 127.000 postmenopausalen Frauen zeigt erstmals einen signifikanten Zusammenhang zwischen hoher häuslicher Radonexposition und einem erhöhten Risiko für Inzidenz sowie Mortalität des Ovarialkarzinoms – besonders ausgeprägt beim serösen Subtyp. Die Daten im Überblick.
HPV Testkit
HPV-Selbstabstrich

Vaginaler Selbstabstrich für HPV-Test: Trockentransport bis zu 2 Wochen zuverlässig

Eine Selbstentnahme vaginaler Proben könnte die Teilnahme am Zervixkarzinom-Screening steigern: Eine prospektive Studie verglich verschiedene Selbstentnahme-Workflows – trockene und feuchte Vaginalabstriche sowie Urinproben – gegen den klinisch entnommenen Zervikalabstrich. Besonders eine Entnahmetechnik erwies sich als analytisch zuverlässig.
53:48 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen

Roboterassistierte modifiziert radikale Hysterektomie, Sentinel-Lymphonodektomie und Adnexektomie bei Endometriumkarzinom (30.04.2026)

Bei der operativen Behandlung des Endometriumkarzinoms kommen zunehmend präzise minimalinvasive und robotisch unterstützte Verfahren zum Einsatz. Diese Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen zeigt eine roboterassistierte modifiziert radikale Hysterektomie mit Sentinel-Lymphonodektomie und Adnexektomie. Im Mittelpunkt stehen die strukturierte Tumoroperation, die gezielte Darstellung und Entnahme der Sentinel-Lymphknoten sowie die Entfernung der Adnexe im Rahmen des onkologischen Gesamtkonzepts. Die kommentierte Falldemonstration vermittelt praxisnahe Einblicke in moderne robotische gynäkologisch-onkologische Chirurgie und zeigt, wie operative Präzision, Staging und Therapieplanung ineinandergreifen.
Closeup of female hand with IV drip infusion in treatment session at hospital
Platinresistentes Ovarialkarzinom

Pembrolizumab plus Paclitaxel erzielt erstmals signifikanten Überlebensvorteil

Die Phase-III-Studie ENGOT-ov65/KEYNOTE-B96 belegt erstmals einen signifikanten Gesamtüberlebensvorteil durch die Kombination aus Pembrolizumab und wöchentlichem Paclitaxel – mit besonders ausgeprägtem Nutzen bei PD-L1-positiven Tumoren. Die Zulassung durch die Food and Drug Administration (FDA) und die European Medicines Agency (EMA) ist bereits erfolgt.
Marc Thill, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie im Markus Krankenhaus, und Anneke Jost, Betroffene, sprechen in einem Interview zum Thema Endometriose.
Frauengesundheit & Diagnostik

Endometriose: Warum mehr Diagnosen ein gutes Zeichen sind

Acht Jahre bis zur Diagnose, zahllose Arztbesuche, unerklärte Schmerzen: Endometriose betrifft jede zehnte Frau und bleibt oft jahrelang unentdeckt. Warum die Erkrankung als „Chamäleon der Gynäkologie" gilt, weshalb steigende Fallzahlen in Hessen Anlass zur Hoffnung geben und wie Betroffene endlich gehört werden.
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Hormonelle Störungen

Hormone aus dem Takt: Das steckt hinter dem PCO-Syndrom

PCOS betrifft etwa jede achte Frau im gebärfähigen Alter – wird aber häufig erst spät diagnostiziert. Zyklusstörungen, Androgenüberschuss und Insulinresistenz prägen das klinische Bild. Worauf Ärztinnen und Ärzte bei Diagnostik und Therapie achten sollten, welche Rolle die Rotterdam-Kriterien und das Anti-Müller-Hormon spielen und wie Betroffene auch bei Kinderwunsch begleitet werden können.
Makrophagen
Ovarialkarzinom Immuntherapie

Ovarialkarzinom: Wie der Fettstoffwechsel im Omentum die Immunantwort blockiert

Fettstoffwechsel und Immunevasion beim Ovarialkarzinom: Im fettreichen Omentum laden sich tumorassoziierte Makrophagen mit Lipiden auf, geraten unter oxidativen Stress und unterdrücken die T-Zell-Antwort. Neue Daten zeigen, dass die gezielte Blockade von CCR5- oder CD36-Signalwegen die Immunabwehr reaktivieren und das Ansprechen auf Checkpoint-Inhibitoren verbessern könnte.
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HPV-Impfung Zervixkarzinom

HPV-Impfung: 18 Jahre stabiler Schutz vor Gebärmutterhalskrebs

HPV-Impfung und Zervixkarzinom-Prävention: Schwedische Registerdaten aus 18 Jahren und über 926.000 Teilnehmerinnen zeigen, dass die quadrivalente Humane-Papillomavirus (HPV)-Impfung das Gebärmutterhalskrebs-Risiko dauerhaft senkt – ohne nachlassenden Schutz. Besonders ausgeprägt ist der Effekt bei Impfung vor dem 17. Lebensjahr.
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Ovarialkarzinom‑Risiken

Ovarialkarzinom: Reproduktive Faktoren beeinflussen das Erkrankungsrisiko

Reproduktive Faktoren wie Menarchezeitpunkt, Stilldauer, Parität und hormonelle Therapien beeinflussen das Risiko für ein Ovarialkarzinom erheblich. Eine große koreanische Kohorte zeigt deutliche Unterschiede zwischen prä- und postmenopausalen Frauen – und legt nahe, dass maßgeschneiderte Präventionsstrategien künftig wichtiger werden.

Gebärmutter(hals): Häufige Fragen

Die Themenseite bündelt relevante gynäkologische Inhalte – von HPV-Impfung, Krebsfrüherkennung und auffälligen Befunden bis zu gutartigen Erkrankungen wie Myomen oder Endometriose sowie Zervix- und Endometriumkarzinomen. Im Fokus stehen Diagnostik, Prävention, Therapie und Nachsorge.