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Gebärmutter(hals)

Die Gebärmutter und der Gebärmutterhals (Zervix) stehen im Zentrum zahlreicher gynäkologischer Fragestellungen – von Vorsorge und HPV-Impfung über gutartige Erkrankungen bis hin zu Zervix- und Endometriumkarzinomen. Neue Erkenntnisse aus Studien und Leitlinien prägen Diagnostik, Therapie und Prävention maßgeblich. 

Neuste Artikel

Gebärmutter in leuchtenden Farben mit Ovarien
Neue Mechanismen der Tumorausbreitung

Hybride Zellaggregate beschleunigen die Metastasierung des Ovars

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Zellen des Ovarialkarzinoms im Bauchraum Mesothelzellen an sich binden und so widerstandsfähige Zellverbände formen. Diese hybriden Strukturen heften sich leichter an Organe, dringen tiefer ins Gewebe ein und könnten erklären, warum der Tumor so rasch und schwer therapierbar metastasiert.
Digitale onkologischen Supportivtherapie

App lehrt Selbstakupressur bei Fatigue: Studie zu Eierstockkrebs

Fatigue gehört zu den belastendsten Beschwerden für viele Frauen mit Eierstockkrebs. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass Selbstakupressur, erlernt über eine mobile App, die Müdigkeit deutlich senken kann – selbst im Vergleich zu Scheinakupressur. Damit rückt ein einfaches, alltagstaugliches Verfahren stärker in den Fokus der supportive care.
Junge Frau erhält Impfung in den Arm
Zum Welt-HPV-Tag

HPV‑Impfung schützt vor Feigwarzen: Schutz, Therapie und Impfempfehlungen

Feigwarzen sind häufige sexuell übertragbare Hautveränderungen, ausgelöst durch Humane Papillomviren (HPV). Neben dem Schutz vor HPV‑assoziierten Krebserkrankungen bewahrt der Impfstoff Gardasil 9 auch vor den Typen, die Feigwarzen verursachen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) rät zur Impfung für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren; wer die Impfung verpasst hat, kann sie bis zum 18. Geburtstag nachholen. Bei Verdacht auf Warzen sind Gynäkologen, Urologen oder Hautärzte die Ansprechpartner.
HPV-Impfung: HPV-Impfungen könnten künftig längere Screening-Intervalle beim Gebärmutterhalskrebs ermöglichen.
Prävention

Gebärmutterhalskrebs: Selteneres Screening dank HPV-Impfung

Je mehr Menschen gegen das humane Papillomavirus (HPV) geimpft sind, desto stärker sinkt ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs. Eine neue Modellanalyse zeigt, dass längere Intervalle im Gebärmutterhalskrebs-Screening möglich wären – besonders bei früh geimpften Frauen. Das könnte Belastungen reduzieren und dennoch wirksam schützen.
Gebärmutter: opportunistische Salpingektomiekann das Risiko für tubo‑ovarielle Ovarialkarzinome deutlich senken
Krebsprävention

Opportunistische Salpingektomie senkt Ovarialkarzinom‑Risiko bis zu 80 Prozent

Die European Society of Gynaecological Oncology spricht sich in einem Expertenkonsens dafür aus, bei geeigneten Patientinnen die opportunistische Salpingektomie in Erwägung zu ziehen. Demnach kann das Verfahren das Risiko für tubo‑ovarielle Ovarialkarzinome um bis zu 80 Prozent senken, ohne Hinweise auf kurzfristige Einbußen der Ovarialfunktion. Da randomisierte Langzeitdaten fehlen, bleiben jedoch offene Fragen zur langfristigen Sicherheit.
Klassicher Wecker mit Gebärmutter auf dem Uhrenblatt: Gehirnalterung geht mit einer verkürzten reprodukitven Phase einher
Demenzprävention

Frühe Menarche: Jüngeres Gehirn und weniger Demenzrisiko

Eine aktuelle Analyse postmenopausaler Frauen zeigt: Östradiol‑geprägte Lebensphasen wie frühe Menarche, späte Menopause und eine lange reproduktive Spanne gehen mit einer geringeren Hirnalterung einher. Mithilfe des Brain‑AGE‑Index wurde sichtbar, dass diese Faktoren mit einem reduzierten Demenzrisiko verbunden sein könnten.
Gebärmutterhalskrebs: Patientin Romy Nagora‑Müller
Persönlicher Bericht

Dresdnerin Romy Nagora‑Müller erzählt, wie die Diagnose Gebärmutterhalskrebs ihr Leben auf den Kopf stellte

Als die Diagnose Gebärmutterhalskrebs kam, blieb Romy Nagora‑Müller kaum Zeit zum Atmen: Schock, Angst, dann rasche Operation und die Geborgenheit ihrer Familie. Heute will sie andere ermutigen, auf ihren Körper zu achten und die Schutzwirkung der HPV‑Impfung nicht zu unterschätzen.
48:27 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen

Kaiserschnitt bei frustraner Einleitung (05.02.2026)

Nicht jede Geburtseinleitung führt zum gewünschten Geburtsfortschritt. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen wird ein Kaiserschnitt nach frustraner Geburtseinleitung gezeigt. Das OP-Team erläutert die klinische Ausgangssituation, die Entscheidungsfindung für die operative Entbindung sowie die einzelnen Schritte der Sectio caesarea. Die Fallpräsentation vermittelt praxisnahe Einblicke in das geburtshilfliche Management komplexer Situationen und zeigt, wie Sicherheit von Mutter und Kind im Mittelpunkt der operativen Versorgung steht.
62:33 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen

Endometriomentfernung (22.01.2026)

Die operative Behandlung der Endometriose erfordert ein präzises Vorgehen und ein umfassendes Verständnis der oftmals komplexen Befundausdehnung. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen steht die Entfernung eines Endometrioms im Mittelpunkt. Das OP-Team demonstriert die sorgfältige Präparation, die schonende Resektion des Befundes sowie den Erhalt umliegender Strukturen. Begleitend werden wichtige Aspekte der operativen Strategie, der Befundbeurteilung und der individuellen Therapieplanung erläutert. Die Aufzeichnung vermittelt praxisnahe Einblicke in die moderne chirurgische Behandlung der Endometriose.
Closeup image of a young woman with adhesive bandage, medical plaster, band aid on her shoulder for vaccination concept
Vorsorge

HPV-Impfung: Wie wirksam ist der Schutz vor Krebs?

Eine große Metaanalyse bestätigt die Wirksamkeit der HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs-Vorstufen. Auch andere HPV-bedingte Erkrankungen lassen sich reduzieren. Wie sicher sind die Impfstoffe wirklich?
Doctor and patient discussing something while sitting at the table . Medicine and health care concept. Doctor and patient.
Multifaktorielle Risiken

Endometriumkarzinom bei jungen Frauen: Prognose und Risiken

Endometriumkarzinom betrifft zunehmend auch jüngere Frauen. Welche Rolle spielen Übergewicht, FIGO-Stadium oder sozioökonomische Faktoren für die Prognose?
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Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen

Livestreaming im Rahmen des Airport Meetings 2026

Diese Videoaufzeichnung stammt aus der Live Surgery im Rahmen des Tübinger Airport Meetings 2026 - direkt aus dem Department für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen.

Gebärmutter(hals): Häufige Fragen

Die Themenseite bündelt relevante gynäkologische Inhalte – von HPV-Impfung, Krebsfrüherkennung und auffälligen Befunden bis zu gutartigen Erkrankungen wie Myomen oder Endometriose sowie Zervix- und Endometriumkarzinomen. Im Fokus stehen Diagnostik, Prävention, Therapie und Nachsorge.