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Brustkrebs-Bestrahlung in einer Woche: 26 Gy als neuer Standard

|von Daniela Lukaßen-Held

Eine randomisierte Studie mit über 4.100 Patientinnen belegt nach zehn Jahren, dass ein einwöchiges Bestrahlungsschema mit 26 Gy in fünf Fraktionen dem klassischen dreiwöchigen 40-Gy-Regime in Effektivität und Verträglichkeit nicht unterlegen ist. Was das für die adjuvante Brustkrebstherapie bedeutet.

Abstrakte Darstellung der Strahlentherapie bei Brustkrebs
Neue 10-Jahres-Daten stützen die Hypofraktionierung mit 26 Gy in fünf Fraktionen über eine Woche. (© Dr_Microbe/stock.adobe.com)

Adjuvante Strahlentherapie beim Mammakarzinom: Status quo

In der Brustkrebstherapie spielt die Strahlentherapie eine wichtige Rolle. Sie zielt darauf ab, noch verbleibende Tumorzellen nach einer Operation zu beseitigen.

Frühere Studien zeigen, dass diese Behandlung das Rückfallrisiko in den ersten zehn Jahren signifikant reduziert.

Üblich ist hierzulande meist das Schema mit 40 Gy in 15 Fraktionen über drei Wochen. Doch geht es auch kürzer? Ist ein einwöchiger adjuvanter Strahlentherapieplan möglicherweise ebenso effizient? Genau das wollten Wissenschaftler nun herausfinden.

Studiendesign: Drei Bestrahlungsschemata im Vergleich

Sie bezogen 4.110 Teilnehmerinnen im Alter von 18 Jahren oder älter mit invasivem Mammakarzinom nach brusterhaltender Operation oder Mastektomie ein. Die Wissenschaftler wiesen die Teilnehmerinnen zufällig einer von drei Gruppen zu:

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