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Schilddrüse Onkologie

Brustkrebsrisiko nach Radiojodtherapie: 2,2-fach erhöht bei Hyperthyreose

|von Daniela Lukaßen-Held

Eine aktuelle Kohortenstudie mit über 6.400 Hyperthyreose-Patientinnen zeigt ein 2,2-fach erhöhtes Mammakarzinomrisiko nach Radiojodbehandlung – besonders bei postmenopausalen Frauen. Warum die Daten eine langfristige Nachsorge nahelegen und was das für die gynäkologische Praxis bedeutet.

Schmetterlingsförmige Schilddrüse im anatomischen Modell.
Nach einer Radiojodtherapie bei Hyperthyreose zeigt sich laut aktueller Kohortenstudie ein erhöhtes Brustkrebsrisiko – insbesondere bei postmenopausalen Frauen. (© shidlovski/stock.adobe.com)

Radiojodtherapie bei Hyperthyreose: Langzeitfolgen erneut im Fokus

Die kleine, schmetterlingsförmige Schilddrüse spielt eine wichtige Rolle und nimmt Einfluss auf unseren Stoffwechsel, unsere Organaktivitäten und unsere Stimmung. Sie macht also einen wichtigen Job. Erfüllt sie den jedoch nicht mehr richtig, gerät vieles aus dem Gleichgewicht. Und so sind Schilddrüsenerkrankungen ein weit verbreitetes Problem. Von einem Frauenproblem sprechen hier viele. Denn besonders oft betroffen sind eben Frauen. Sie erkranken häufiger an einer Schilddrüsenüberfunktion, sind häufiger von sogenannten heißen Knoten und einer vergrößerten Schilddrüse betroffen. Bei der Behandlung hat sich hier die Radiojodtherapie bewährt. Nebenwirkungen treten selten auf, die Therapie gilt als zuverlässig.

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