Startseite Gynäkologie Brustkrebsrisiko nach Abtreibung und Fehlgeburt: Registerdaten geben Entwarnung
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Brustkrebsrisiko nach Abtreibung und Fehlgeburt: Registerdaten geben Entwarnung

|von Daniela Lukaßen-Held

Brustkrebsrisiko und Schwangerschaftsabbruch: Eine bevölkerungsbasierte Registeranalyse aus Finnland mit über 31.000 Brustkrebspatientinnen liefert klare Ergebnisse – weder induzierte Abtreibungen noch Fehlgeburten sind mit einem erhöhten Risiko für prä- oder postmenopausales Mammakarzinom assoziiert. Auch Anzahl und Zeitpunkt spielen keine Rolle.

Papier-Silhouette eines Embryos mit rotem Herz vor rosa Hintergrund: Symbolbild für Abtreibung
Finnische Registerdaten zeigen keinen Zusammenhang zwischen induzierter Abtreibung oder Fehlgeburt und einem erhöhten Brustkrebsrisiko. (© Алекс Ренко/stock.adobe.com)

Im Zusammenhang mit induzierten Abtreibungen machen viele Fehlinformationen die Runde. Oftmals diskutiert wird etwa die Frage, ob sich in der Folge das Brustkrebsrisiko erhöht – ein Aspekt, der auch im Zusammenhang mit Fehlgeburten immer wieder genannt, jedoch bisher nicht ausreichend wissenschaftlich belegt ist.

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