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Schwangerschaft & Geburt & Wochenbett

Der Themenbereich „Schwangerschaft, Geburt & Wochenbett“ bündelt fachrelevante Inhalte zu Betreuung, Diagnostik und Therapie rund um die Perinatalmedizin. Im Mittelpunkt stehen die optimale Begleitung schwangerer Patientinnen, die sichere und individuelle Geburtsplanung sowie ein evidenzbasiertes Management postpartaler Herausforderungen – stets mit Blick auf mütterliche und neonatale Gesundheit.

Dabei werden sowohl medizinische als auch strukturelle Aspekte berücksichtigt: Entwicklungen in der Geburtshilfe, Fragen der Versorgungssicherheit, präventive Maßnahmen und die Bedeutung einer kontinuierlichen, interdisziplinären Betreuung im Wochenbett.

Neuste Artikel

Schwangere hält Körperwaage in der Hand
Gewicht in der Schwangerschaft

Lustige Sprüche – ernste Folgen

Gewichtsstigmatisierung ist ein allgegenwärtiges Problem. In der Schwangerschaft bleibt sie oft nicht ohne Folgen.
Schwangere auf Waage
Übermäßige Gewichtszunahme

Hilfe per App für adipöse Schwangere

Adipositas geht bei Schwangeren sowie bei ihren Kindern mit gesundheitlichen Risiken einher. Eine Studie hat untersucht, ob eine App eine übermäßige Gewichtszunahme bei den Betroffenen verhindern kann.
Juristin Frauke Brosius-Gersdorf
Frage der Selbstbestimmung

Leihmutterschaft: Brosius-Gersdorf sieht Verbot als Grundrechtseingriff

Die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf hält das deutsche Verbot für verfassungsrechtlich problematisch. Entscheide sich eine Frau autonom und informiert für eine Leihmutterschaft, dürfe der Staat dies nicht untersagen. Die Debatte gewinnt nach dem Fall Spahn und den Empfehlungen der Reproduktionsmedizin-Kommission neue Brisanz.
Schwangere Frau die ihren Bauch anfasst
Bluthochdruckerkrankungen

Geburt einleiten oder abwarten?

Ist eine werdende Mutter von Bluthochdruckerkrankungen betroffen, gilt es immer, abzuwägen: Kind eher holen oder lieber abwarten …
Frau betrachtet einen Schwangerschaftstest auf dem Bett.
Später Kinderwunsch als zentraler Treiber

Immer mehr Frauen weltweit von Unfruchtbarkeit betroffen

Immer mehr Frauen können nicht auf natürlichem Weg schwanger werden. Laut einer aktuellen Studie hat sich die Zahl der von Unfruchtbarkeit betroffenen Frauen zwischen 35 und 49 Jahren seit 1990 weltweit nahezu verdoppelt. Die Forschenden rechnen bis 2036 mit einem weiteren deutlichen Anstieg. Als wichtiger Faktor gilt, dass viele Frauen ihren Kinderwunsch erst in einem Alter verwirklichen möchten, in dem die Fruchtbarkeit bereits spürbar sinkt.
Mehrere kleine rote Fähnchen auf dünnen Stäben sind auf einer weißen Fläche verteilt und stehen in unterschiedliche Richtungen.
Frühe Fenster für Prävention

PMOS und Gestationsdiabetes: Präventionspotenzial bleibt ungenutzt

Bis zu 15% der Frauen im fertilen Alter sind vom polyendokrinen metabolischen Ovarialsyndrom (PMOS) betroffen, bis zu 70% davon undiagnostiziert. Rund 7% der Schwangeren entwickeln einen Gestationsdiabetes – mit 7- bis 10-fach erhöhtem späterem Typ-2-Diabetes-Risiko und verdoppeltem kardiovaskulärem Risiko. Beide Konstellationen sind klar erkennbare Frühwarnsignale, deren strukturierte Nachsorge in Deutschland jedoch bislang fehlt – und das hat weitreichende Folgen für die langfristige kardiometabolische Gesundheit von Frauen.
Frau mit Kaiserschnittnarbe hält Baby
Psyche nach der Geburt

Kaiserschnitt und psychische Folgen: Höheres Risiko für postpartale Erkrankungen

Eine Analyse von über 934.000 Geburten zeigt, dass Frauen nach geplanter und ungeplanter Sectio häufiger an postpartalen Depressionen, Angststörungen oder posttraumatischem Stress erkranken als nach spontaner vaginaler Geburt. Warum die Entbindungsart eine engere Nachsorge rechtfertigt.
Louise Ammon und ihr Mann Tom stehen gemeinsam vor der Frauenklinik in Chemnitz.
Seltenes Babyglück

Vierlinge in Chemnitz: Spontane Mehrlingsgeburt in der 30. SSW

Auf natürlichem Weg empfangen, kamen Mio, Matti, Luke und Levi in der 30. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt zur Welt. Der Fall zeigt die Herausforderungen höhergradiger Mehrlingsschwangerschaften und die Bedeutung spezialisierter Perinatalzentren für Frühchen und Risikoschwangere.
Thermometer vor gleißender Sonne
Klimawandel

Hemmt Hitze das fötale Wachstum?

Der Klimawandel geht mit gesundheitlichen Folgen einher. Auch für Schwangere und ihre Kinder, wie eine Studie zeigt.
Schwangere beim Sport
Inkontinenz

Beckenbodentraining in der Schwangerschaft senkt Stressharninkontinenz

Das PEFLOW-Programm ab der 28. Schwangerschaftswoche reduziert das Risiko einer postpartalen Stressharninkontinenz deutlich. Eine randomisierte Studie mit 764 Teilnehmerinnen zeigt, wie gezielte Kontraktions- und Entspannungsübungen die Inkontinenzrate nach der Geburt nahezu halbieren.
Schwangere beim Schwimmen mit Poolnudel
Schwangerschaft Bewegung

Bewegung in der Schwangerschaft senkt Risiko für Komplikationen

Eine aktuelle Studie mit 470 Schwangeren zeigt, dass langes Sitzen das Risiko für Präeklampsie, Gestationsdiabetes und Frühgeburt mehr als verdoppelt – während schon 6.000 Schritte pro Tag deutlich schützen. Was die Daten für die Schwangerenbetreuung bedeuten.
Junge Frau mit Schwangerschaftstest auf dem Sofa
Geburtshilfe Risiken

Teenager-Schwangerschaft: Erhöhtes Risiko für Sepsis und Frühgeburt

Teenager-Schwangerschaft und perinatales Risiko: Eine schwedische Registerstudie mit über 331.000 Geburten zeigt, dass Mütter unter 20 Jahren häufiger eine postpartale Sepsis und Frühgeburt erleben – während Einleitungen und Sectios seltener nötig sind. Was die Daten für die geburtshilfliche Versorgung bedeuten.