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Schwangerschaft & Geburt & Wochenbett

Der Themenbereich „Schwangerschaft, Geburt & Wochenbett“ bündelt fachrelevante Inhalte zu Betreuung, Diagnostik und Therapie rund um die Perinatalmedizin. Im Mittelpunkt stehen die optimale Begleitung schwangerer Patientinnen, die sichere und individuelle Geburtsplanung sowie ein evidenzbasiertes Management postpartaler Herausforderungen – stets mit Blick auf mütterliche und neonatale Gesundheit.

Dabei werden sowohl medizinische als auch strukturelle Aspekte berücksichtigt: Entwicklungen in der Geburtshilfe, Fragen der Versorgungssicherheit, präventive Maßnahmen und die Bedeutung einer kontinuierlichen, interdisziplinären Betreuung im Wochenbett.

Neuste Artikel

Junge Frau mit Schwangerschaftstest auf dem Sofa
Geburtshilfe Risiken

Teenager-Schwangerschaft: Erhöhtes Risiko für Sepsis und Frühgeburt

Teenager-Schwangerschaft und perinatales Risiko: Eine schwedische Registerstudie mit über 331.000 Geburten zeigt, dass Mütter unter 20 Jahren häufiger eine postpartale Sepsis und Frühgeburt erleben – während Einleitungen und Sectios seltener nötig sind. Was die Daten für die geburtshilfliche Versorgung bedeuten.
Dialysegerät auf der Intensivstation
Pilotstudie

Präeklampsie: sFlt-1-Apherese verlängert Schwangerschaft um zehn Tage

Präeklampsie und Apherese: Eine neue Antikörper-basierte Adsorptionssäule senkt den sFlt-1-Spiegel im mütterlichen Blut um rund 50 Prozent und verlängert die Schwangerschaft bei früh einsetzender Präeklampsie im Median um zehn Tage. Warum das Verfahren auch für das Geburtsgewicht der Kinder Vorteile bringt.
Naturheilmittel in der Schwangerschaft
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Naturheilmittel in der Schwangerschaft: Nutzung, Beratung und Relevanz für die geburtshilfliche Praxis

Fast jede zweite Schwangere greift zu Naturheilmitteln – meist auf Empfehlung der Hebamme und häufig ohne ärztliche Rücksprache. Eine aktuelle Erhebung des Evangelischen Klinikums Bethel zeigt, welche Präparate bevorzugt werden, welche Informationsquellen dominieren und warum konventionelle Medikamente in der Schwangerschaft auf Skepsis stoßen. Für die geburtshilfliche Praxis ergeben sich daraus konkrete Ansatzpunkte für Anamnese, Aufklärung und interdisziplinäre Beratung.
Plazenta nach der Geburt auf blauem OP-Tuch
Geburtshilfe Forschung

Vorzeitige Plazentaablösung: Erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko bei Kindern

Eine Analyse der PACER-Kohorte mit fast drei Millionen Schwangerschaften zeigt ein deutlich erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Kindern, die unter einer Plazentaablösung geboren wurden. Die Hazard-Ratio für kardiovaskuläre Mortalität liegt bei 4,64 – mit dem größten Anstieg im ersten Lebensjahr.
Closeup of doctor hands in protective gloves injecting vaccination in arm of unrecognizable female patient in clinic,
Impfschutz Schwangerschaft

Influenza- und COVID-19-Impfung: Schwangere zu selten geschützt

Influenza- und COVID-19-Impfung in der Schwangerschaft: Eine norwegische Registerstudie mit 50.000 Frauen zeigt deutliche Impflücken – nur 29,9 Prozent erhielten eine Grippeimpfung, 12,1 Prozent eine COVID-19-Impfung. Welche regionalen und altersspezifischen Unterschiede sich zeigen und was das für die Praxis bedeutet.
Kisten mit dem Medikament Mifepristone stehen auf einem Regal im West Alabama Women's Center in Tuscaloosa, Alabama
US-Urteil zu Mifepristone

Abtreibungspille per Post: Supreme Court bestätigt Mifepristone-Versand

Mifepristone bleibt per Post zugänglich: Der US Supreme Court erlaubt den telemedizinischen Versand der Abtreibungspille weiterhin und stoppt die Einschränkungen eines Bundesberufungsgerichts. Während der Rechtsstreit um die FDA-Regelung läuft, bleibt der wichtigste Versorgungsweg für Schwangerschaftsabbrüche in den USA vorerst erhalten.
Chirurgische Instrumente liegen während einer Kaiserschnittentbindung auf einem Tisch.
Internationaler Hebammen-Tag

Kaiserschnitt-Rate 2024 auf Rekordhoch: Jede dritte Klinikgeburt operativ

2024 kam jedes dritte Kind operativ zur Welt – so viele wie nie seit der Wiedervereinigung. Die Rate hat sich seit 1991 mehr als verdoppelt, regional klaffen die Werte zwischen Hamburg und Sachsen deutlich auseinander. Auch bei Hebammen und alternativen Geburtsmethoden zeigt die Statistik klare Trends.
Ärztin hält Hand einer Patientin
Familienplanung Fertilität

Ungewollte Kinderlosigkeit: Risiko steigt deutlich ab 35

Eine aktuelle Auswertung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) zeigt, dass 34 Prozent der Frauen im reproduktiven Alter innerhalb von zehn Jahren von Infertilität oder Schwangerschaftsverlust betroffen sind. Besonders stark steigen die Fertilitätsbarrieren ab 35 Jahren – mit deutlichen Folgen für die Familienplanung.
Unterwasseraufnahme einer Meeresschildkröte vor den Malediven
FOKO Kongressbericht

Tropeninfektionen in der Schwangerschaft: Zika, Malaria und Schistosomiasis im Fokus

Durch den Klimawandel breiten sich tropische Vektoren wie die Asiatische Tigermücke zunehmend in Europa aus – mit Konsequenzen auch für die gynäkologische Praxis. Welche Risiken Zikavirus, Malaria und urogenitale Schistosomiasis speziell für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch bergen und wann ein Screening indiziert ist, fasste eine Expertin auf dem FOKO 2026 zusammen.
Chirurgische Instrumente liegen während einer Kaiserschnittentbindung auf einem Tisch.
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Kaiserschnitt-Rate in Ägypten: 72 Prozent – warum Ärzte zum Skalpell greifen

Sieben von zehn Babys kommen in Ägypten per Kaiserschnitt zur Welt – eine der höchsten Raten weltweit. Hinter den Zahlen stehen wirtschaftlicher Druck auf Ärzte, drohende Haftstrafen bei Komplikationen, fehlende Hebammen und Schwangere, denen oft jede Wahl genommen wird. Wie die Regierung in Kairo gegensteuert und warum Experten von einem Bruch des hippokratischen Eids sprechen.
Grafische Darstellung der Nicht-invasiven Pränataldiagnositk
FOKO Kongressbericht

NIPT in der Kritik: Wird der Pränataltest zu oft eingesetzt?

Seit der Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen nutzen 48 % aller Schwangeren den nichtinvasiven Pränataltest (NIPT) – auch in Altersgruppen mit niedrigem Ausgangsrisiko. Bei unter 30-Jährigen bestätigt ein auffälliges Ergebnis nur in etwa der Hälfte der Fälle eine chromosomale Störung. Wird der NIPT entgegen seiner Zweckbestimmung als Routinescreening eingesetzt?
Papier-Silhouette eines Embryos mit rotem Herz vor rosa Hintergrund: Symbolbild für Abtreibung
Mammakarzinom Risikofaktoren

Brustkrebsrisiko nach Abtreibung und Fehlgeburt: Registerdaten geben Entwarnung

Brustkrebsrisiko und Schwangerschaftsabbruch: Eine bevölkerungsbasierte Registeranalyse aus Finnland mit über 31.000 Brustkrebspatientinnen liefert klare Ergebnisse – weder induzierte Abtreibungen noch Fehlgeburten sind mit einem erhöhten Risiko für prä- oder postmenopausales Mammakarzinom assoziiert. Auch Anzahl und Zeitpunkt spielen keine Rolle.