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Schwangerschaft & Geburt & Wochenbett

Der Themenbereich „Schwangerschaft, Geburt & Wochenbett“ bündelt fachrelevante Inhalte zu Betreuung, Diagnostik und Therapie rund um die Perinatalmedizin. Im Mittelpunkt stehen die optimale Begleitung schwangerer Patientinnen, die sichere und individuelle Geburtsplanung sowie ein evidenzbasiertes Management postpartaler Herausforderungen – stets mit Blick auf mütterliche und neonatale Gesundheit.

Dabei werden sowohl medizinische als auch strukturelle Aspekte berücksichtigt: Entwicklungen in der Geburtshilfe, Fragen der Versorgungssicherheit, präventive Maßnahmen und die Bedeutung einer kontinuierlichen, interdisziplinären Betreuung im Wochenbett.

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Auf natürlichem Weg empfangen, kamen Mio, Matti, Luke und Levi in der 30. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt zur Welt. Der Fall zeigt die Herausforderungen höhergradiger Mehrlingsschwangerschaften und die Bedeutung spezialisierter Perinatalzentren für Frühchen und Risikoschwangere.
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Hemmt Hitze das fötale Wachstum?

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Beckenbodentraining in der Schwangerschaft senkt Stressharninkontinenz

Das PEFLOW-Programm ab der 28. Schwangerschaftswoche reduziert das Risiko einer postpartalen Stressharninkontinenz deutlich. Eine randomisierte Studie mit 764 Teilnehmerinnen zeigt, wie gezielte Kontraktions- und Entspannungsübungen die Inkontinenzrate nach der Geburt nahezu halbieren.
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Eine aktuelle Studie mit 470 Schwangeren zeigt, dass langes Sitzen das Risiko für Präeklampsie, Gestationsdiabetes und Frühgeburt mehr als verdoppelt – während schon 6.000 Schritte pro Tag deutlich schützen. Was die Daten für die Schwangerenbetreuung bedeuten.
Junge Frau mit Schwangerschaftstest auf dem Sofa
Geburtshilfe Risiken

Teenager-Schwangerschaft: Erhöhtes Risiko für Sepsis und Frühgeburt

Teenager-Schwangerschaft und perinatales Risiko: Eine schwedische Registerstudie mit über 331.000 Geburten zeigt, dass Mütter unter 20 Jahren häufiger eine postpartale Sepsis und Frühgeburt erleben – während Einleitungen und Sectios seltener nötig sind. Was die Daten für die geburtshilfliche Versorgung bedeuten.
Dialysegerät auf der Intensivstation
Pilotstudie

Präeklampsie: sFlt-1-Apherese verlängert Schwangerschaft um zehn Tage

Präeklampsie und Apherese: Eine neue Antikörper-basierte Adsorptionssäule senkt den sFlt-1-Spiegel im mütterlichen Blut um rund 50 Prozent und verlängert die Schwangerschaft bei früh einsetzender Präeklampsie im Median um zehn Tage. Warum das Verfahren auch für das Geburtsgewicht der Kinder Vorteile bringt.
Plazenta nach der Geburt auf blauem OP-Tuch
Geburtshilfe Forschung

Vorzeitige Plazentaablösung: Erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko bei Kindern

Eine Analyse der PACER-Kohorte mit fast drei Millionen Schwangerschaften zeigt ein deutlich erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Kindern, die unter einer Plazentaablösung geboren wurden. Die Hazard-Ratio für kardiovaskuläre Mortalität liegt bei 4,64 – mit dem größten Anstieg im ersten Lebensjahr.
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Impfschutz Schwangerschaft

Influenza- und COVID-19-Impfung: Schwangere zu selten geschützt

Influenza- und COVID-19-Impfung in der Schwangerschaft: Eine norwegische Registerstudie mit 50.000 Frauen zeigt deutliche Impflücken – nur 29,9 Prozent erhielten eine Grippeimpfung, 12,1 Prozent eine COVID-19-Impfung. Welche regionalen und altersspezifischen Unterschiede sich zeigen und was das für die Praxis bedeutet.
Kisten mit dem Medikament Mifepristone stehen auf einem Regal im West Alabama Women's Center in Tuscaloosa, Alabama
US-Urteil zu Mifepristone

Abtreibungspille per Post: Supreme Court bestätigt Mifepristone-Versand

Mifepristone bleibt per Post zugänglich: Der US Supreme Court erlaubt den telemedizinischen Versand der Abtreibungspille weiterhin und stoppt die Einschränkungen eines Bundesberufungsgerichts. Während der Rechtsstreit um die FDA-Regelung läuft, bleibt der wichtigste Versorgungsweg für Schwangerschaftsabbrüche in den USA vorerst erhalten.
Chirurgische Instrumente liegen während einer Kaiserschnittentbindung auf einem Tisch.
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Kaiserschnitt-Rate 2024 auf Rekordhoch: Jede dritte Klinikgeburt operativ

2024 kam jedes dritte Kind operativ zur Welt – so viele wie nie seit der Wiedervereinigung. Die Rate hat sich seit 1991 mehr als verdoppelt, regional klaffen die Werte zwischen Hamburg und Sachsen deutlich auseinander. Auch bei Hebammen und alternativen Geburtsmethoden zeigt die Statistik klare Trends.
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Ungewollte Kinderlosigkeit: Risiko steigt deutlich ab 35

Eine aktuelle Auswertung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) zeigt, dass 34 Prozent der Frauen im reproduktiven Alter innerhalb von zehn Jahren von Infertilität oder Schwangerschaftsverlust betroffen sind. Besonders stark steigen die Fertilitätsbarrieren ab 35 Jahren – mit deutlichen Folgen für die Familienplanung.
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Tropeninfektionen in der Schwangerschaft: Zika, Malaria und Schistosomiasis im Fokus

Durch den Klimawandel breiten sich tropische Vektoren wie die Asiatische Tigermücke zunehmend in Europa aus – mit Konsequenzen auch für die gynäkologische Praxis. Welche Risiken Zikavirus, Malaria und urogenitale Schistosomiasis speziell für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch bergen und wann ein Screening indiziert ist, fasste eine Expertin auf dem FOKO 2026 zusammen.