Startseite Schwangerschaft & Geburt & Wochenbett Seite 4

Schwangerschaft & Geburt & Wochenbett

Der Themenbereich „Schwangerschaft, Geburt & Wochenbett“ bündelt fachrelevante Inhalte zu Betreuung, Diagnostik und Therapie rund um die Perinatalmedizin. Im Mittelpunkt stehen die optimale Begleitung schwangerer Patientinnen, die sichere und individuelle Geburtsplanung sowie ein evidenzbasiertes Management postpartaler Herausforderungen – stets mit Blick auf mütterliche und neonatale Gesundheit.

Dabei werden sowohl medizinische als auch strukturelle Aspekte berücksichtigt: Entwicklungen in der Geburtshilfe, Fragen der Versorgungssicherheit, präventive Maßnahmen und die Bedeutung einer kontinuierlichen, interdisziplinären Betreuung im Wochenbett.

Neuste Artikel

Globus auf Weltkarte mit Spielfiguren drum herum
Klimawandel Geburtstrends

Weniger Jungen bei Hitze: Temperatur beeinflusst Geburtenverhältnis

Auswertungen von mehr als fünf Millionen Lebendgeburten aus 33 Ländern südlich der Sahara und Indien zeigen einen klaren Zusammenhang – ab einem Schwellenwert von 20 Grad Celsius steigt das Risiko spontaner Fehlgeburten, und männliche Nachkommen sind überproportional betroffen. Regionale Unterschiede im Trimester-Timing machen das Bild komplex.
Chirurgische Instrumente liegen während einer Kaiserschnittentbindung auf einem Tisch.
Geburtsmedizin International

Kaiserschnitt-Rate in Ägypten: 72 Prozent – warum Ärzte zum Skalpell greifen

Sieben von zehn Babys kommen in Ägypten per Kaiserschnitt zur Welt – eine der höchsten Raten weltweit. Hinter den Zahlen stehen wirtschaftlicher Druck auf Ärzte, drohende Haftstrafen bei Komplikationen, fehlende Hebammen und Schwangere, denen oft jede Wahl genommen wird. Wie die Regierung in Kairo gegensteuert und warum Experten von einem Bruch des hippokratischen Eids sprechen.
Grafische Darstellung der Nicht-invasiven Pränataldiagnositk
FOKO Kongressbericht

NIPT in der Kritik: Wird der Pränataltest zu oft eingesetzt?

Seit der Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen nutzen 48 % aller Schwangeren den nichtinvasiven Pränataltest (NIPT) – auch in Altersgruppen mit niedrigem Ausgangsrisiko. Bei unter 30-Jährigen bestätigt ein auffälliges Ergebnis nur in etwa der Hälfte der Fälle eine chromosomale Störung. Wird der NIPT entgegen seiner Zweckbestimmung als Routinescreening eingesetzt?
Papier-Silhouette eines Embryos mit rotem Herz vor rosa Hintergrund: Symbolbild für Abtreibung
Mammakarzinom Risikofaktoren

Brustkrebsrisiko nach Abtreibung und Fehlgeburt: Registerdaten geben Entwarnung

Brustkrebsrisiko und Schwangerschaftsabbruch: Eine bevölkerungsbasierte Registeranalyse aus Finnland mit über 31.000 Brustkrebspatientinnen liefert klare Ergebnisse – weder induzierte Abtreibungen noch Fehlgeburten sind mit einem erhöhten Risiko für prä- oder postmenopausales Mammakarzinom assoziiert. Auch Anzahl und Zeitpunkt spielen keine Rolle.
Eizelle bei künstlicher Befruchtung unter dem Mikroskop
Krebsrisiko Reproduktionsmedizin

Krebsrisiko nach künstlicher Befruchtung: Manche Krebsarten treten häufiger, andere seltener auf

Krebsrisiko und assistierte Reproduktion: Eine Kohortenstudie mit über 417.000 Frauen zeigt, dass die Gesamtkrebsinzidenz nach Kinderwunschbehandlung nicht signifikant von der Allgemeinbevölkerung abweicht. Allerdings treten Gebärmutterkrebs und invasive Melanome häufiger auf – während Gebärmutterhals- sowie Lungenkrebs seltener diagnostiziert werden. Was das für die Nachsorge bedeutet.
Gefäß mit Blutkörperchen
Seltene Vaskulitis-Risiken

Vaskulitis und Schwangerschaft: Höhere Risiken für Frühgeburt und Präeklampsie

Schwangere mit systemischer Vaskulitis tragen ein deutlich erhöhtes Risiko für Frühgeburten sowie hypertensive Schwangerschaftskomplikationen wie Präeklampsie oder Eklampsie. Neue Studienergebnisse zeigen, wie stark die Gefäßgröße den Verlauf beeinflusst – und warum eine engmaschige Überwachung essenziell bleibt.
Kaiserschnittnarbe
Psychische Belastung Geburt

Akuter Stress nach ungeplantem Kaiserschnitt: Wie stark Mütter belastet sind

Ungeplante Kaiserschnitte gehen häufig mit ausgeprägten akuten Stressreaktionen einher – deutlich stärker als nach vaginalen oder geplanten Operationen. Neue Studiendaten zeigen, wie stark die psychische Belastung je nach Geburtsphase variiert und warum Fachärzte diese frühen Stresssignale gezielt berücksichtigen sollten.
Russische Matroschka-Puppen in Schwarz-Weiß
Internationale Gesundheitspolitik

Russland: Psychologische Beratung für kinderlose Frauen sorgt für Kritik

In Russland sollen Frauen ohne Kinderwunsch künftig verpflichtend psychologische Hilfe erhalten, um ihren Standpunkt zu überdenken. Das Gesundheitsministerium möchte dadurch Schwangerschaftsabbrüche reduzieren. Experten warnen jedoch vor Verletzungen der Persönlichkeitsrechte und einer indirekten Zwangsförderung von Mutterschaft.
Fortbildungsfolie zu Paracetamol in der Schwangerschaft
4:40 min
Exklusive Fortbildung

Video-Tutorial: Paracetamol in der Schwangerschaft – Risiko fürs Kind?

Kann die Einnahme von Paracetamol während der Schwangerschaft neurologische Schäden beim Kind begünstigen? Eine aktuelle Studie weist auf ein erhöhtes Risiko für Autismus, ADHS und geistige Behinderungen hin.
Pränataltest Infoflyer
Pränataltests

Bluttests auf Trisomien: Bundestag diskutiert Überwachung

Im Bundestag steht die Praxis nicht-invasiver Bluttests auf Trisomien wie das Down-Syndrom zur Debatte. Kritiker warnen vor einer Normalisierung als Screening-Methode. Was der Antrag vorsieht und welche ethischen Fragen im Mittelpunkt stehen, erklärt der Überblick.
Paar erwartet Baby
Elternschaft & Psyche

Geschlechtsenttäuschung: Wie Eltern belastende Erwartungen bewältigen

Geschlechtsenttäuschung kann werdende Eltern emotional verunsichern – besonders, wenn tief verankerte Rollenbilder oder frühere Erwartungen nicht erfüllt werden. Warum solche Reaktionen normal sind, wie Fachkräfte sensibel begleiten können und welche Strategien Eltern helfen, innere Vorstellungen neu zu sortieren.
Familie als Papierschnitt in Händen
Psychische Gesundheit

Mutterschaft: Sinnzuwachs trotz Einbußen im Partnerglück

Mutterschaft verändert das psychische Wohlbefinden tiefgreifend: Während die Geburt des ersten Kindes das Sinnempfinden und positive Gefühle stärkt, sinken Lebens- und Partnerschaftszufriedenheit häufig spürbar. Neue Daten zeigen zudem, wie Schlafqualität und kindliches Schreiverhalten das Erleben junger Mütter maßgeblich prägen.