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Gynäkologie

Aktuelle Studien, Onkologie-Updates und Praxiswissen

Der Themenbereich Gynäkologie bietet Ihnen einen verlässlichen Überblick über aktuelle klinische Entwicklungen, praxisrelevante Studien und gesundheitspolitische Debatten. Von Fortschritten in der gynäkologischen Onkologie über präventive Schwerpunkte wie die HPV-Impfung bis hin zu geburtshilflichen Fragestellungen: Wir bereiten komplexe Evidenz und leitliniengerechtes Fachwissen komprimiert für Ihren ärztlichen Alltag auf.

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Ärztin spricht an ihrem Tisch mit einer Patientin
Zum Welttag der sexuellen Gesundheit

Intimgesundheit sollte beim Arzt kein Tabuthema sein

Rund 90 Prozent der Patientinnen und Patienten wünschen sich ein ärztliches Gespräch über sexuelle Gesundheit – tatsächlich findet es jedoch nur bei einer Minderheit statt. Wie sich Zeitdruck, Scham und Vorurteile überwinden lassen und welche strukturierten Werkzeuge wie die „5Ps" den Einstieg erleichtern, zeigen DDG und DSTIG mit praxisnahen Empfehlungen zur Gesprächsführung.
Schwangere Frau im Krankenhaus an CTG angeschlossen
Entwarnung für die PDA

Periduralanalgesie unter der Geburt ohne erhöhte Risiken für das Neugeborene

Die Periduralanalgesie ist die effektivste Methode zur Schmerzlinderung unter der Geburt – doch viele Frauen fürchten Nachteile für ihr Kind. Eine landesweite schottische Kohortenstudie mit knapp einer halben Million Geburten hat jetzt zentrale Sicherheitsfragen beantwortet: weder schwere neonatale Morbidität noch neonatale Mortalität oder Zerebralparese im Kindesalter treten unter PDA häufiger auf. Auch Frühgeborene und Hochrisikoschwangerschaften profitieren von der Analgesie ohne zusätzliche Risiken.
Drei Frauen unterschiedlichen Alters im Profil nebeneinander
Genetische Risikoanalyse

Familiärer Brustkrebs: Jeder fünfte Verwandte trägt Risikogen

Fast 20% der gesunden Verwandten von Brust- und Eierstockkrebspatientinnen tragen pathogene Genvarianten – bei Männern sogar mehr als ein Drittel. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Tumorsuppressorgene BRCA1 und BRCA2 – doch auch Varianten in weiteren Genen können das Krebsrisiko in betroffenen Familien erheblich erhöhen.
Lupe fokussiert auf rote Spielfigur inmitten weißer Figuren
Diagnostische Lücke schließt sich

Kombiniertes Zervix-Screening deckt deutlich mehr Adenokarzinom-Vorstufen auf

Seit 2020 setzt Deutschland bei Frauen ab 35 Jahren auf die Kombination aus HPV-Test und Zytologie - mit Erfolg, wie die Ergebnisse einer bundesweiten Auswertung deutscher Krebsregisterdaten nun nahelegen: Die Zahl diagnostizierter Adenocarcinomata in situ ist seither deutlich gestiegen – mit einem jährlichen Zuwachs von 27,5% in der Zielgruppe. Gleichzeitig deuten die Daten auf einen Rückgang invasiver Adenokarzinome hin, einer Tumorform, bei der die konventionelle Zytologie an ihre Grenzen stieß.
Krankenpflegerin schiebt Bett über Krankenhausflur
Hitzeschutz im Krankenhaus

Neubauten verzichten auf flächendeckende Klimaanlagen

Klimaanlagen in Patientenzimmern bleiben die Ausnahme: Neue Kliniken in Baden-Württemberg setzen auf Betonkernaktivierung, Kühldecken und Lüftungskonzepte statt auf klassische Klimatisierung. Bundesweit kann fast jedes zweite Krankenhaus kein einziges Patientenzimmer kühlen – mit spürbaren Folgen für Patienten, Personal und den Klinikalltag während Hitzewellen.
Pärchen hält Händchen beim Arzt
Kleines Risiko, große Unsicherheit

Assistierte Reproduktion und hormonabhängige Krebserkrankungen: Signal oder Störgröße?

Erhöhen ART, intrauterine Insemination oder Clomifencitrat das Risiko für hormonabhängige Tumoren? Eine australische Kohortenstudie mit rund 1,75 Millionen Frauen liefert differenzierte Antworten: Zwar zeigen sich für Mamma-, Ovarial-, Uterus- und Schilddrüsenkarzinome erhöhte Hazard Ratios nach reproduktionsmedizinischer Behandlung – die Absolutzahlen bleiben jedoch klein. Vieles spricht dafür, dass Detektionsbias und nicht erfasste Confounder wie Endometriose oder PCOS die beobachteten Assoziationen zumindest teilweise erklären.
Eine Schwangere sitzt auf dem Sofa, hat einen Laptop auf den Knien und fühlt sich sichtlich unwohl.
Nausea und Emesis gravidarum

Beratungsstrategien und Therapieoptionen bei Schwangerschaftsübelkeit

Nausea und Emesis gravidarum zählen zu den häufigsten Beratungsanlässen im ersten Trimenon: Bis zu drei Viertel der Patientinnen sind betroffen. Welche nichtmedikamentösen Empfehlungen sind wirksam, wann sind Vitamin B6 und Doxylamin indiziert, und welche roten Flaggen weisen auf eine Hyperemesis gravidarum hin – ein Überblick für die gynäkologische Praxis.
Schwarz-weiß Fotos aus einem Fotoalbum in den Händen einer alten Frau
Neue Erkenntnisse aus der Demenz-Forschung

Alzheimer – eine Frage der Hormone?

Wo geht es nochmal zum Supermarkt? Wo liegt der Hausschlüssel? Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis, Orientierungsschwierigkeiten und Wortfindungsschwierigkeiten. Was zunächst ganz harmlos klingt, kann ein erster Hinweis auf Alzheimer sein. Und während die Betroffenen ihren Alltag zu Beginn meist noch weitestgehend selbstständig meistern können, brauchen sie im weiteren Verlauf mehr und mehr Unterstützung.
Transgender-Symbol vor rosa-blauem Hintergrund
Ungleiche Krebsprävention

Queere Menschen seltener bei gynäkologischer Krebsvorsorge

Wer als Frau geboren wurde, sich aber nicht als solche identifiziert, geht seltener zur Vorsorge. Gleich gilt für homo- und bisexuelle Frauen. Wissenschaftler machen Barrieren im Gesundheitssystem dafür verantwortlich.
Nahaufnahme von einem Babyfuss im Krankenhaus
Ermittlungen in Kinderklinik

Frühchen stirbt in Paderborn: Staatsanwaltschaft prüft Darmkeim-Infektion

Nach dem Tod eines Frühchens in der Intensivstation der Paderborner Kinderklinik St. Louise hat die Staatsanwaltschaft ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Obduktion und mikrobiologische Untersuchungen sollen klären, ob der Darmkeim wirklich die Todesursache war. Auch das Gesundheitsamt prüft nun die Hygieneabläufe auf der Station.
Frühchen im Inkubator mit Messsonde am Fuß
Frühgeborene

Die Geburt voraussagen und Frühgeburten verhindern

Sie sind klein, zerbrechlich und wiegen im Extremfall weniger als ein Paket Mehl - Frühgeborene. Einige von ihnen kommen bereits dann auf die Welt, wenn ihre Organe noch nicht richtig entwickelt, das Atmen noch anstrengend und der Darm noch sehr empfindlich ist. Nach Angaben der WHO wurden im Jahr 2020 13,4 Millionen Kinder weltweit vor der abgeschlossenen 37. Schwangerschaftswoche geboren.

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