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Neue Erkenntnisse aus der Demenz-Forschung

Alzheimer – eine Frage der Hormone?

|von Daniela Lukaßen-Held

Wo geht es nochmal zum Supermarkt? Wo liegt der Hausschlüssel? Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis, Orientierungsschwierigkeiten und Wortfindungsschwierigkeiten. Was zunächst ganz harmlos klingt, kann ein erster Hinweis auf Alzheimer sein. Und während die Betroffenen ihren Alltag zu Beginn meist noch weitestgehend selbstständig meistern können, brauchen sie im weiteren Verlauf mehr und mehr Unterstützung.

Schwarz-weiß Fotos aus einem Fotoalbum in den Händen einer alten Frau
In Deutschland leben 1,8 Millionen Menschen mit Demenz - die meisten mit Alzheimer. Und betroffen sind deutlich mehr Frauen als Männer. (© LIGHTFIELD STUDIOS/stock.adobe.com)

Nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft leben in Deutschland Schätzungen zufolge 1,8 Millionen Menschen mit Demenz – die meisten mit Alzheimer. Und betroffen sind deutlich mehr Frauen als Männer. Doch warum ist das so? Mit dieser Frage setzen sich Wissenschaftler immer wieder auseinander. Genannt werden häufig hormonelle Gründe: Sinkt der Östrogenspiegel in den Wechseljahren, kann es leichter zu schädlichen Ablagerungen im Gehirn kommen.

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