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Brust

Die Brust ist ein zentrales Thema der Gynäkologie – von Vorsorge und organisiertem Screening über gutartige und bösartige Veränderungen, entzündliche Erkrankungen und Stillprobleme. Auf dieser Themenseite finden Sie kompakt aufbereitete Inhalte zu Erkrankungsbildern der Brust.

Sie erhalten alle für Sie wichtigen, evidenzbasierten und studiengesicherten Informationen zur schnellen Orientierung für Ihre tägliche Arbeit. Tragen Sie mit uns informiert zur qualitätsgesicherten, patientenzentrierten Versorgung von Brustpatientinnen bei.

Neuste Artikel

Papier-Silhouette eines Embryos mit rotem Herz vor rosa Hintergrund: Symbolbild für Abtreibung
Mammakarzinom Risikofaktoren

Brustkrebsrisiko nach Abtreibung und Fehlgeburt: Registerdaten geben Entwarnung

Brustkrebsrisiko und Schwangerschaftsabbruch: Eine bevölkerungsbasierte Registeranalyse aus Finnland mit über 31.000 Brustkrebspatientinnen liefert klare Ergebnisse – weder induzierte Abtreibungen noch Fehlgeburten sind mit einem erhöhten Risiko für prä- oder postmenopausales Mammakarzinom assoziiert. Auch Anzahl und Zeitpunkt spielen keine Rolle.
Fuß eines asiatischen Mannes: Zwei Hände massieren die Fußsohle eines nackten Fußes, der auf einem Holzboden aufliegt.
Einfaches Tool erleichtert Therapieplanung

Fünf klinische Risikofaktoren ermöglichen TIPN-Vorhersage vor Therapiebeginn

Bis zu 70% der mit Taxanen behandelten Patientinnen entwickeln eine periphere Neuropathie – wirksame Präventionsstrategien existieren bislang kaum. Ein neues, prospektiv validiertes Risikomodell auf Basis von 5 klinischen Parametern ermöglicht es, besonders gefährdete Patientinnen bereits vor Chemotherapiebeginn zu identifizieren. Zwischen der niedrigsten und der höchsten Risikogruppe lag die Neuropathierate um fast 37 Prozentpunkte auseinander.
Globale Krebsrisiken

Brustkrebs weltweit: Zunahme der Erkrankungen durch vermeidbare Risiken

Brustkrebs bleibt weltweit die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen – und vermeidbare Risikofaktoren wie ungesunde Ernährung, Tabakkonsum und metabolische Veränderungen treiben die Krankheitslast weiter an. Neue globale Daten zeigen: Bis 2050 könnte die Zahl der Neuerkrankungen dramatisch steigen.
Nackte Frau tastet Achseln auf Knoten ab
Brustkrebstherapie

Komplementär- und Alternativmedizin bei Brustkrebs: Verringertes Überleben trotz Kombination mit Standardtherapie

Patientinnen, die KAM zusätzlich zur Standardtherapie nutzen, haben eine niedrigere 5-Jahres-Überlebensrate als Frauen mit ausschließlich konventioneller Behandlung. Eine Analyse von über zwei Millionen Brustkrebspatientinnen zeigt zudem, dass KAM-Nutzerinnen seltener endokrine Therapie und Bestrahlung erhalten – mit messbaren Folgen für die Prognose.
Innovative Brustkrebstherapie

Megestrol bei ER‑positivem Brustkrebs: Neuer Therapieimpuls

Niedrig dosiertes Megestrol, ein synthetisches Gestagen, zeigt in Kombination mit der Antiöstrogentherapie Letrozol einen deutlichen antiproliferativen Effekt bei östrogenrezeptorpositivem Brustkrebs. Die aktuellen Studiendaten deuten darauf hin, dass bereits geringe Mengen das Tumorwachstum wirksam bremsen können – mit potenziell weniger Nebenwirkungen.
Eine Frau raucht eine Zigarette.
Neue Analyse

Welche Alltagsfaktoren Brustkrebs besonders begünstigen

Eine neue Untersuchung zeigt, dass mehr als ein Viertel der durch Brustkrebs verlorenen gesunden Lebensjahre auf Faktoren wie Ernährung, Rauchen oder Bewegungsmangel zurückgeht – und wie groß das Präventionspotenzial tatsächlich ist.
Spaziergang im Wald: regelmäßiges Laufen reduziert Mortalitätsrisiko bei Brustkrebspatientinnen
Brustkrebs & Lebensstilfaktoren

Brustkrebs: Höheres Sterberisiko bei höherem BMI

Eine große Kohortenstudie zeigt: Ein hoher Body-Mass-Index (BMI) erhöht das Gesamtsterblichkeitsrisiko bei Frauen nach einer Brustkrebsdiagnose deutlich. Gleichzeitig weist die Analyse darauf hin, dass regelmäßiges Gehen das Risiko spürbar senken kann – abhängig davon, wie hoch der BMI der Betroffenen ist.
Ärztin betrachtet Mammografie-Aufnahme einer Brust, Patientin im Mammografie-Gerät im Hintergrund
Früherkennung und Präzisions‑Screening beim Brustkrebs

Mammakarzinom: Risikobasiertes Screening senkt Rate

Beim Mammakarzinom kann ein risikobasiertes Screening helfen, weniger fortgeschrittene Tumoren zu finden: Frauen wurden per Risiko­rechner und polygener Score in vier Gruppen eingeteilt – von sechsmonatiger Kontrolle bis kein Screening. 89 % wählten das risikobasierte Vorgehen; die Rate von Stadium‑IIB‑Tumoren sank, Biopsien blieben gleich.
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Metastasiertes HER2-positives Mammakarzinom: DB03-Studie zeigt erstmals längeres medianes Überleben

Trastuzumab deruxtecan (T-DXd) wurde auf Basis der Studie DESTINY-Breast 03 (DB03) für die Zweitlinientherapie des HER2-positiven (HER2+) metastasierten Brustkrebs (mBC) zugelassen [1, 2]. In einer 2024 vorgestellten Analyse der Studie wurde erstmals das mediane Gesamtüberleben (mOS) erreicht [3].
Das Wort Leitlinie steht in einer Blase, die von einer Person in Kittel und Stethoskop abgehört wird
Fortschritte in Diagnose und Therapie des Mammakarzinoms

Überarbeitete S3‑Leitlinie zum Mammakarzinom: evidenzbasierte Deeskalation und molekular zielgerichtete Behandlungsoptionen

Die S3‑Leitlinie wurde aktualisiert, um Diagnostik und Therapie stärker am molekularen Tumorprofil auszurichten, unnötige operative Maßnahmen zu reduzieren und neue Wirkstoffe für definierte Subgruppen zu etablieren.
Chirurg im OP-Saal zieht Spritze mit Lipofilling auf
Innovative Therapien

Injizierbare Paste zur Brustrekonstruktion nach Brustkrebs

Eine neu entwickelte Paste aus azellulärer dermaler Matrix (ADM) könnte die Brustrekonstruktion nach Brustkrebs deutlich vereinfachen. Da sie als formbare Paste injiziert wird, sind zusätzliche Eingriffe wie bei Kunststoffimplantaten oft nicht nötig. Die Methode verspricht weniger Narben, kürzere Heilungszeiten und eine natürliche Wiederherstellung des Brustvolumens.
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HER2-low – wichtiger Biomarker beim metastasierten Mammakarzinom

HER2-low tritt bei etwa 50 % der Tumoren von Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom (mBC) auf [1–6]. Gemäß eines Expert*innen-Panels der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) gelten Tumoren als HER2-low, sobald diese einen HER2-IHC-Score von 1+ oder 2+/ISH− aufweisen [7].