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Brust

Die Brust ist ein zentrales Thema der Gynäkologie – von Vorsorge und organisiertem Screening über gutartige und bösartige Veränderungen, entzündliche Erkrankungen und Stillprobleme. Auf dieser Themenseite finden Sie kompakt aufbereitete Inhalte zu Erkrankungsbildern der Brust.

Sie erhalten alle für Sie wichtigen, evidenzbasierten und studiengesicherten Informationen zur schnellen Orientierung für Ihre tägliche Arbeit. Tragen Sie mit uns informiert zur qualitätsgesicherten, patientenzentrierten Versorgung von Brustpatientinnen bei.

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Frau tastet rot leuchtende Brust ab
Hormonsensitives Mammakarzinom

Brustkrebs: Aromatasehemmer senken Rückfallrisiko

Eine neue Analyse zeigt: Postmenopausale Patientinnen mit hormonabhängigem Brustkrebs profitieren von einer verlängerten Therapie mit Aromatasehemmern. Das Rückfallrisiko sinkt deutlich.
Tumorzellen
Mammakarzinom

Brustkrebs: Infektionen aktivieren ruhende Tumorzellen

Auch Jahre nach einer Brustkrebserkrankung können Metastasen entstehen – oft ausgelöst durch Atemwegsinfektionen wie Influenza oder COVID-19. Forschende der University of Colorado zeigen, wie ruhende Tumorzellen durch Entzündungsprozesse reaktiviert werden. Die Erkenntnisse könnten neue Wege für Prävention und Therapie eröffnen.
Mammografie
Brustkrebs, Früherkennung, Screening

Mammographie-Screening senkt Brustkrebssterblichkeit

Das Mammographie-Screening-Programm kann Leben retten: Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Brustkrebssterblichkeit bei Teilnehmerinnen um bis zu 30 Prozent sinkt. Warum der Nutzen die Risiken überwiegt, erfahren Sie hier.
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Interview

Drei Fragen an… Prof. Dr. med. Rachel Würstlein

Prof. Dr. Rachel Würstlein vom LMU Klinikum München spricht über neue Ansätze in der Brustkrebstherapie. Im Fokus stehen zielgerichtete Medikamente, digitale Unterstützung und die enge Betreuung der Patientinnen. Jetzt mehr erfahren!
Frau tastet rote Brust ab
Studie der Oxford University

Mammakarzinom: Die Häufigkeit neuer Primärtumore

Frauen mit Brustkrebs haben ein leicht erhöhtes Risiko für neue Primärtumore. Eine Studie der Oxford University zeigt, welche Faktoren das Risiko beeinflussen – etwa das Alter bei Erstdiagnose, Therapieform und Lebensstil. Jetzt mehr erfahren!
Der Fuß von einem Neugeborenen
Krebsbehandlung vor der Geburt

Chemotherapie in der Schwangerschaft: Studie zu Kindern

Wie wirkt sich eine Chemotherapie während der Schwangerschaft auf die kindliche Entwicklung aus? Neue Studien des INCIP-Netzwerks zeigen: Die meisten Kinder entwickeln sich kognitiv und verhaltensbezogen unauffällig. Frühgeburt und der Tod der Mutter sind jedoch relevante Risikofaktoren für Einschränkungen. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise für die Betreuung betroffener Familien.
Molekulare Struktur von Tamoxifen
PI3K-Signalweg: direkt aktiviert

Tamoxifen aktiviert PI3K-Signalweg in Gebärmutterzellen

Ein internationales Forschungsteam hat einen neuen Mechanismus entdeckt, durch den Tamoxifen das Risiko für Gebärmutterkrebs erhöhen kann. Das Brustkrebsmedikament aktiviert direkt den PI3K-Signalweg – eine Funktion, die sonst genetische Mutationen übernehmen. Die Erkenntnisse liefern eine molekulare Erklärung für eine seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung und eröffnen neue Wege für Prävention und Therapie.
Labor mit Wissenschaftler an Mikroskopen
Präzisionsmedizin

Genomtest erkennt frühzeitig Chemo-Resistenz

Ein neuer Genomtest erkennt, ob Krebspatienten auf Chemotherapie ansprechen. Die Methode nutzt Signaturen chromosomaler Instabilität – und könnte vielen belastende Behandlungen ersparen.
Arzt der ein Tablet hält mit einem MRT Bild von einem Mammakarzinom
ESMO Kongressbericht

Brustkrebsbehandlung im Wandel: Hoffnung auf Therapie ohne Chemo

Bei frühem HR-positivem/HER2-negativem Brustkrebs stellt sich die Frage, ob eine Chemotherapie immer notwendig ist. Die ADAPTcycle-Studie prüft, ob CDK4/6-Inhibitoren in Kombination mit endokriner Therapie eine wirksame Alternative darstellen – besonders bei Patientinnen mit intermediärem Risiko. Erste Ergebnisse zeigen Potenzial, aber auch Grenzen
Frau hält sich die Brust mit Brustkrebs
ESMO-Kongressbericht

Mammakarzinom: ctDNA zeigt Metastasierungsrisiko früh

Zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) könnte künftig eine Schlüsselrolle in der personalisierten Brustkrebstherapie spielen. Bei HR-positivem/HER2-negativem Brustkrebs lassen sich bereits vor Therapiebeginn Rückschlüsse auf das Metastasierungsrisiko ziehen. Ein hoher ctDNA-Wert deutet auf ein erhöhtes Risiko und kann die Therapieplanung gezielt beeinflussen.
Illustration von einem Brustkrebs
Kongressbericht

Brustkrebs: Neue Therapiekonzepte verbessern Adhärenz

Beim DGS-Jahreskongress standen zielgerichtete Therapien und Adhärenz im Fokus. Neue Studiendaten zeigen, dass präoperative endokrine Therapie bei HR+/HER2- Brustkrebs die Chemotherapie überflüssig machen kann. Auch bei Progress unter CDK4/6-Hemmern ohne Mutation gibt es neue Optionen. Die Nachsorge wird zur aktiven Therapiebegleitung – mit positiven Effekten auf Lebensqualität und Adhärenz.
Brustkrebs in grafischem weiblichem Brustkorb
Lebensqualität

Camizestrant verlängert Überleben bei ESR1-Mutation

Camizestrant zeigt in einer neuen Studie klare Vorteile bei ESR1-mutiertem Brustkrebs: längeres Überleben, bessere Lebensqualität, weniger Therapieabbrüche. Ein Fortschritt für viele Patientinnen.