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Brust

Die Brust ist ein zentrales Thema der Gynäkologie – von Vorsorge und organisiertem Screening über gutartige und bösartige Veränderungen, entzündliche Erkrankungen und Stillprobleme. Auf dieser Themenseite finden Sie kompakt aufbereitete Inhalte zu Erkrankungsbildern der Brust.

Sie erhalten alle für Sie wichtigen, evidenzbasierten und studiengesicherten Informationen zur schnellen Orientierung für Ihre tägliche Arbeit. Tragen Sie mit uns informiert zur qualitätsgesicherten, patientenzentrierten Versorgung von Brustpatientinnen bei.

Neuste Artikel

Molekulare Struktur von Tamoxifen
PI3K-Signalweg: direkt aktiviert

Tamoxifen aktiviert PI3K-Signalweg in Gebärmutterzellen

Ein internationales Forschungsteam hat einen neuen Mechanismus entdeckt, durch den Tamoxifen das Risiko für Gebärmutterkrebs erhöhen kann. Das Brustkrebsmedikament aktiviert direkt den PI3K-Signalweg – eine Funktion, die sonst genetische Mutationen übernehmen. Die Erkenntnisse liefern eine molekulare Erklärung für eine seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung und eröffnen neue Wege für Prävention und Therapie.
Labor mit Wissenschaftler an Mikroskopen
Präzisionsmedizin

Genomtest erkennt frühzeitig Chemo-Resistenz

Ein neuer Genomtest erkennt, ob Krebspatienten auf Chemotherapie ansprechen. Die Methode nutzt Signaturen chromosomaler Instabilität – und könnte vielen belastende Behandlungen ersparen.
Arzt der ein Tablet hält mit einem MRT Bild von einem Mammakarzinom
ESMO Kongressbericht

Brustkrebsbehandlung im Wandel: Hoffnung auf Therapie ohne Chemo

Bei frühem HR-positivem/HER2-negativem Brustkrebs stellt sich die Frage, ob eine Chemotherapie immer notwendig ist. Die ADAPTcycle-Studie prüft, ob CDK4/6-Inhibitoren in Kombination mit endokriner Therapie eine wirksame Alternative darstellen – besonders bei Patientinnen mit intermediärem Risiko. Erste Ergebnisse zeigen Potenzial, aber auch Grenzen
Frau hält sich die Brust mit Brustkrebs
ESMO-Kongressbericht

Mammakarzinom: ctDNA zeigt Metastasierungsrisiko früh

Zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) könnte künftig eine Schlüsselrolle in der personalisierten Brustkrebstherapie spielen. Bei HR-positivem/HER2-negativem Brustkrebs lassen sich bereits vor Therapiebeginn Rückschlüsse auf das Metastasierungsrisiko ziehen. Ein hoher ctDNA-Wert deutet auf ein erhöhtes Risiko und kann die Therapieplanung gezielt beeinflussen.
Illustration von einem Brustkrebs
Kongressbericht

Brustkrebs: Neue Therapiekonzepte verbessern Adhärenz

Beim DGS-Jahreskongress standen zielgerichtete Therapien und Adhärenz im Fokus. Neue Studiendaten zeigen, dass präoperative endokrine Therapie bei HR+/HER2- Brustkrebs die Chemotherapie überflüssig machen kann. Auch bei Progress unter CDK4/6-Hemmern ohne Mutation gibt es neue Optionen. Die Nachsorge wird zur aktiven Therapiebegleitung – mit positiven Effekten auf Lebensqualität und Adhärenz.
Brustkrebs in grafischem weiblichem Brustkorb
Lebensqualität

Camizestrant verlängert Überleben bei ESR1-Mutation

Camizestrant zeigt in einer neuen Studie klare Vorteile bei ESR1-mutiertem Brustkrebs: längeres Überleben, bessere Lebensqualität, weniger Therapieabbrüche. Ein Fortschritt für viele Patientinnen.
Zellteilung
Carcinoma in situ

Medikament gegen Wechseljahrsbeschwerden zeigt Potenzial zur Brustkrebsprävention

Eine neue Studie zeigt: Das Medikament CE/BZA kann das Zellwachstum bei duktalem Carcinoma in situ (DCIS) verlangsamen – ohne die Lebensqualität zu beeinträchtigen. Die Ergebnisse deuten auf ein mögliches präventives Potenzial hin.
Brust abtasten
Postpartale Blutungen

Brustwarzenstimulation senkt Blutungsrisiko nach Geburt

Eine Meta-Analyse zeigt: Brustwarzenstimulation direkt nach der Geburt kann postpartale Blutungen verringern. Die Maßnahme fördert die Oxytocinfreisetzung und unterstützt die Uteruskontraktion.
HItzewallungen: Frau fächert sich Luft zu
Endokrine Therapie

Elinzanetant lindert zügig Hitzewallungen nach Brustkrebstherapie

Viele Frauen leiden nach endokriner Therapie bei Brustkrebs unter Hitzewallungen. Eine neue Studie zeigt: Elinzanetant kann die Beschwerden deutlich lindern – bereits nach wenigen Wochen.
103:00 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen

Eindrücke vom FCI (24.07.2025)

Die Brustrekonstruktion mit Eigengewebe bietet Patientinnen eine natürliche Alternative zu implantatbasierten Verfahren. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen steht der FCI-Flap (fasziokutaner infraglutealer Lappen) im Fokus. Das mikrochirurgische Verfahren nutzt Haut- und Fettgewebe aus der unteren Gesäßfalte für den Brustaufbau und ermöglicht eine Rekonstruktion ohne Entnahme von Muskelgewebe. Die Expertinnen und Experten erläutern die einzelnen Operationsschritte, die mikrochirurgische Technik sowie die Besonderheiten der Patientinnenauswahl. Die Aufzeichnung vermittelt praxisnahe Einblicke in eine innovative Option der autologen Brustrekonstruktion.
14:43 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen

Elektrochemotherapie (17.07.2025)

Erleben Sie die Elektrochemotherapie in dieser Aufzeichnung eines OP-Livestreams aus der Universitätsfrauenklinik Tübingen. Die Videoaufzeichnung vermittelt Einblicke in den Ablauf des Verfahrens, beleuchtet die wesentlichen Behandlungsschritte und ergänzt diese durch fachliche Kommentare der Operateurinnen und Operateure. So erhalten Sie wertvolle Impulse für die praktische Anwendung moderner onkologischer Therapiekonzepte.
Brustimplanatate in OP-Schale
Nach Brustkrebs

Brustimplantate verfälschen Herzbildgebung häufiger

Brustimplantate können die Bildgebung bei Herzuntersuchungen stören. Eine Studie zeigt: Frauen mit Implantaten erhalten häufiger falsch-positive Befunde – und unterziehen sich öfter Koronarangiografien.