Nicht einzelne Wirkstoffe, sondern komplexe Pestizidgemische treiben offenbar die Krebsentstehung voran – selbst wenn keiner der Einzelstoffe von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als sicher karzinogen eingestuft ist. Eine großangelegte Studie aus Peru zeigt ein um durchschnittlich 150 % erhöhtes Krebsrisiko in stark belasteten Regionen und liefert erstmals mechanistische Hinweise auf molekularer Ebene.
Kombinierte Pestizid-Exposition erhöht die Krebsgefahr um über 150 %
Pestizide sollen Nutzpflanzen wie etwa Getreide vor Schaden bewahren. Über die Nahrung und das Trinkwasser gelangen die schädlingsbekämpfenden Stoffe jedoch in den menschlichen Körper, was nicht folgenlos bleibt: Eine Studie aus Peru hat soeben einen klaren Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen und der Exposition mit Pestiziden festgestellt. Interessanterweise wurde in der Studie die Ausbreitung von 31 Pestiziden untersucht, von denen kein einziges derzeit von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als sicher krebserregend eingestuft ist. Den Studienautoren zufolge macht es denn auch die „Mischung.“
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