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Arzneimittel & Abrechnung

Markttrends, Rote-Hand-Briefe und Abrechnungstipps für den Praxisalltag

Der Themenbereich „Arzneimittel & Abrechnung“ bietet Ärzten einen schnellen, fundierten Überblick über aktuelle Markttrends, sicherheitsrelevante Arzneimittelmeldungen und wichtige Abrechnungsänderungen.

Die Beiträge beleuchten die dynamische Entwicklung des Apotheken‑ und Arzneimittelmarktes, zudem informiert der Themenbereich über essenzielle Sicherheitswarnungen wie z.B. Rote-Hand-Briefe. Auch die Abrechnungsrealität in Arztpraxen steht im Fokus.

Nutzen Sie den kompakten, interdisziplinär nutzbaren Überblick , um in Ihrem Praxisalltag Verordnungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und moderne Versorgungskompetenz zu stärken.

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Grafische Darstellung beider Lungenflügel
Asthma

Biologika bei schwerem Asthma: Deutlicher Rückgang der Exazerbationen

Seit dem „respiratory biologics boom“ ab 2015 sinken die Exazerbationsraten in der Versorgungsrealität deutlich – am stärksten bei Patienten mit schwerem, eosinophilem Asthma und Komorbiditäten wie COPD oder chronischer Rhinosinusitis. Die Versorgungslücke zwischen mildem und schwerem Asthma schließt sich.
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Rezeptfreie Medikamente

Online-Apotheke von dm vor Gericht: Streit um Verkauf apothekenpflichtiger Medikamente

Online-Apotheke dm-med vor dem Landgericht Karlsruhe: Die Wettbewerbszentrale will den Versand apothekenpflichtiger Arzneimittel durch die Drogeriemarktkette dm stoppen. Es geht um Wettbewerbsrecht, Arzneimittelgesetz und die Frage, ob Drogerie und Apotheke im Online-Auftritt ausreichend getrennt sind – ein Urteil mit Signalwirkung für den OTC-Markt.
Zeichnung durchscheinender Oberkörper mit rötlicher Hervorhebung des Verdauungstraktes
Anzeige – In Kooperation mit Daiichi Sankyo und AstraZeneca

Thieme Drug Report – Antikörper-Wirkstoff-Konjugat zur Behandlung des Adenokarzinoms

Mehr Überleben, neue Perspektiven: Die neuen Phase-III-Daten zeigen einen signifikanten Vorteil in der Zweitlinie des HER2-positiven fortgeschrittenen Magenkarzinoms und markieren einen neuen Therapiestandard. Jetzt E-Paper online lesen oder als PDF herunterladen.
Goldfisch spring in ein schöneres größeres Glas
Neue Option bei IPF in Sicht

Inhalatives Treprostinil bremst den Lungenfunktionsverlust bei idiopathischer Lungenfibrose

Bei idiopathischer Lungenfibrose bleibt der Bedarf an wirksamen Therapien hoch. In der Phase-III-Studie TETON-1 verlangsamte inhalatives Treprostinil den FVC-Verlust über 52 Wochen deutlich – mit einer medianen Differenz von 130 ml gegenüber Placebo und einer signifikanten Reduktion klinischer Verschlechterungsereignisse um ein Drittel. Der Effekt zeigte sich konsistent auch bei Patienten unter Nintedanib oder Pirfenidon. Die gepoolte Auswertung mit TETON-2 bestätigt zudem einen Rückgang akuter IPF-Exazerbationen.
ACE -nhibitoren Tablettendose
Nephrologie CKD

RAS-Inhibitoren bei CKD: eGFR-Abfall ist kein Grund zum Absetzen

RAS-Inhibitoren und eGFR-Abfall: Eine kanadische Kohortenanalyse mit 4233 Patienten zeigt, dass das Absetzen von ACE-Hemmern oder Sartanen nach einem akuten Nierenfunktionsverlust das Risiko für terminales Nierenversagen um 74 % und die Mortalität um 23 % erhöht – selbst bei einem eGFR-Einbruch von mehr als 30 %.
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Desogestrel bei Risikoprofilen und Komorbidität

Desogestrel bietet östrogenfreie Kontrazeption mit Zusatznutzen: Sie bietet Vorteile bei menstrueller Migräne, PMS, Endometriose sowie für Raucherinnen, Frauen über 35 und in der Stillzeit.
Renke Eggers (v. r.) geht mit einem Blister zum 3D-Arzneimitteldrucker, um ein Medikament in gewünschter Dosierung zu drucken.
Pharmazie im Wandel

Tabletten aus dem 3D-Drucker: Individuelle Arzneimittel für schwer kranke Kinder

Am Klinikum Oldenburg entstehen Kautabletten mit exakt angepasster Dosis, Form und Geschmack – zugeschnitten auf schwer erkrankte Kinder. Wie der Drucker funktioniert, welche Sicherheitsanforderungen gelten und warum Fachleute in der Technologie eine ernstzunehmende Ergänzung zur industriellen Arzneimittelherstellung sehen.
Dialysegerät
Terminale Niereninsuffizienz

GLP-1-Rezeptoragonisten bei Hämodialyse: Weniger Entzündung und ESA-Bedarf

Eine Real-World-Analyse mit 2.468 Hämodialysepatienten zeigt, dass Semaglutid, Dulaglutid und Tirzepatid Entzündungsmarker senken und den Bedarf an erythropoesestimulierenden Agenzien reduzieren – bei stabilem Hämoglobin. Welche Effekte die Studie im Detail belegt und was das für die Nephrologie bedeutet.
Eine stilisierte Waage mit Plus- und Minus-Symbolen auf einer Hand
1000 Nutzenbewertungen in 15 Jahren

IQWiG zieht kritische AMNOG-Bilanz

Nach 1000 frühen Nutzenbewertungenn in 15 Jahren zieht das IQWiG Bilanz: Noch immer legen Hersteller Dossiers ohne aussagekräftige Vergleichsstudien vor – selbst bei häufigen Indikationen wie Acne vulgaris oder Urtikaria. Das IQWiG zeigt am Beispiel Blinatumomab, dass randomisierte kontrollierte Studien auch bei seltenen Erkrankungen möglich sind, wenn Hersteller wollen.
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Nutzenbewertungen

G-BA-Nutzenbewertungen aus dem August 2026

Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie besteht.
Ein Mann hält eine Spritze mit dem Wirkstoff Semaglutid in der Hand. (gestellte Szene)
Debatte um Adipositas-Therapie

Abnehmspritze auf Rezept? AOK-Chefin warnt vor Milliardenkosten

Sollten Abnehmspritzen als GKV-Leistung bei Adipositas zugelassen w4erden, könnte dies jährliche Zusatzkosten von bis zu 45 Milliarden Euro verursachen, warnt die AOK-Bundesverbandschefin Carola Reimann. Anlass ist ein Vorstoß der neuen G-BA-Vorsitzenden Sonja Optendrenk, GLP-1-Rezeptoragonisten wie Wegovy® oder Mounjaro® bei schwerer Adipositas auf Kassenrezept zu ermöglichen.
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Ist Ihr Praxisinformationssystem bereit für KI?

KI-Scribe, automatische Dokumentation, smarte Terminsteuerung: Viele KI-Anwendungen können den Praxisalltag entlasten. Ob sie sich jedoch sinnvoll einsetzen lassen, hängt nicht allein vom gewählten Tool ab. Entscheidend ist auch, wie offen und technisch anschlussfähig das Praxisinformationssystem (PIS) ist. Ein neuer „PIS-Kompass“ von SwissMed AI nimmt jetzt ausgewählte Schweizer Systeme unter die Lupe.