Startseite Arzneimittel & Abrechnung Seite 2

Arzneimittel & Abrechnung

Markttrends, Rote-Hand-Briefe und Abrechnungstipps für den Praxisalltag

Der Themenbereich „Arzneimittel & Abrechnung“ bietet Ärzten einen schnellen, fundierten Überblick über aktuelle Markttrends, sicherheitsrelevante Arzneimittelmeldungen und wichtige Abrechnungsänderungen.

Die Beiträge beleuchten die dynamische Entwicklung des Apotheken‑ und Arzneimittelmarktes, zudem informiert der Themenbereich über essenzielle Sicherheitswarnungen wie z.B. Rote-Hand-Briefe. Auch die Abrechnungsrealität in Arztpraxen steht im Fokus.

Nutzen Sie den kompakten, interdisziplinär nutzbaren Überblick , um in Ihrem Praxisalltag Verordnungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und moderne Versorgungskompetenz zu stärken.

Neuste Artikel

Holzwaage mit Würfeln
Nutzenbewertungen

G-BA-Nutzenbewertungen aus dem August 2026

Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie besteht.
Ein Mann hält eine Spritze mit dem Wirkstoff Semaglutid in der Hand. (gestellte Szene)
Debatte um Adipositas-Therapie

Abnehmspritze auf Rezept? AOK-Chefin warnt vor Milliardenkosten

Sollten Abnehmspritzen als GKV-Leistung bei Adipositas zugelassen w4erden, könnte dies jährliche Zusatzkosten von bis zu 45 Milliarden Euro verursachen, warnt die AOK-Bundesverbandschefin Carola Reimann. Anlass ist ein Vorstoß der neuen G-BA-Vorsitzenden Sonja Optendrenk, GLP-1-Rezeptoragonisten wie Wegovy® oder Mounjaro® bei schwerer Adipositas auf Kassenrezept zu ermöglichen.
Ärztin am Computer
Digitale Praxis

Ist Ihr Praxisinformationssystem bereit für KI?

KI-Scribe, automatische Dokumentation, smarte Terminsteuerung: Viele KI-Anwendungen können den Praxisalltag entlasten. Ob sie sich jedoch sinnvoll einsetzen lassen, hängt nicht allein vom gewählten Tool ab. Entscheidend ist auch, wie offen und technisch anschlussfähig das Praxisinformationssystem (PIS) ist. Ein neuer „PIS-Kompass“ von SwissMed AI nimmt jetzt ausgewählte Schweizer Systeme unter die Lupe.
USA, Cambridge: Der Schriftzug «moderna» ist am Eingang eines Gebäudes des US-Unternehmens zu sehen
Krebstherapie nach Maß

Individualisierte mRNA-Therapie gegen Melanom besteht Phase-III-Studie

Moderna und Merck & Co melden erstmals den erfolgreichen Abschluss einer Phase-III-Studie mit der personalisierten Neoantigen-Therapie Intismeran Autogene in Kombination mit Keytruda gegen schwarzen Hautkrebs. Das Rückfallrisiko bei fortgeschrittenem Melanom sinkt deutlich – Analysten sprechen von einem Meilenstein für die gesamte mRNA-Onkologie.
Abnehmtablette mit Semaglutid
Adipositas-Therapie

Abnehmtablette: Semaglutid ab September in deutschen Apotheken

Erstmals kommt eine Abnehmtablette auf Semaglutid-Basis in deutsche Apotheken. Die orale Form wirkt vergleichbar stark wie die Abnehmspritze, erfordert jedoch eine deutlich höhere Dosis und tägliche Einnahme unter strengen Nüchternregeln. Was Fachärzte zu Indikation, Wirksamkeit und Nebenwirkungen der GLP-1-Tablette wissen sollten.
Zeichen für einen Rote Hand Brief
Rote-Hand-Brief

Desogestrel und Etonogestrel erhöhen Meningeom-Risiko bei Langzeitanwendung

Ein aktueller Rote-Hand-Brief weist auf ein gering erhöhtes Risiko für intrakranielle Meningeome unter längerfristiger Anwendung Desogestrel- und Etonogestrel-haltiger Kontrazeptiva hin. Das Risiko steigt mit der Anwendungsdauer und ist bei Vorbehandlung mit anderen risikobehafteten Gestagenen wie Cyproteron oder Chlormadinon zusätzlich erhöht. Für Frauen mit Meningeom-Anamnese besteht künftig eine Kontraindikation, die Produktinformationen werden entsprechend aktualisiert.
Anzeige

HPV: Wissenslücken bei Frauen – früh aufklären

Humane Papillomviren (HPV) zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen und können in bestimmten Fällen neben Genitalwarzen auch gewisse Krebsarten verursachen.¹‚²
Tablette und Glas Wasser werden von einer Krankenschwester an einen Patienten gereicht
Nur noch 52 Dosen im Jahr

Wöchentliche HIV-Tablette ebenbürtig zur täglichen Standardtherapie

Eine wöchentlich einzunehmende orale Kombinationstherapie aus Islatravir und Lenacapavir hält die Viruslast bei HIV-1-Patienten ebenso zuverlässig unter der Nachweisgrenze wie die etablierte tägliche Dreifachkombination Bictegravir–Emtricitabin–Tenofoviralafenamid. Nach 48 Wochen erreichten 93,4 % der Patienten unter dem Wochenregime eine anhaltende virologische Suppression – bei vergleichbarem Sicherheitsprofil und deutlich höherer Adhärenz. Die Phase-III-Studie ISLEND-1 eröffnet damit eine neue Perspektive gegen „pill fatigue“ in der lebenslangen HIV-Therapie.
Zwei Hände bedienen ein Tablet, auf dessen Bildschirm das Wort „Pankreaskarzinom“ groß dargestellt ist.
Hinweisgeber Medikamentenverordnung

Was verraten Verschreibungsmuster vor der Diagnose von Pankreaskrebs?

Rund 20.000 Menschen erkranken in jedem Jahr in Deutschland neu an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Diagnose ist dann oft ungünstig. Denn oftmals wird die Erkrankung erst spät entdeckt. Immer wieder befasst sich die Wissenschaft daher mit Therapieoptionen, die das Überleben verlängern.
Verschreibungspflichtige Medikamente wie das Antibiotikum InfectoTrimet und das Asthma-Präparat Luforbec liegen in der Schublade einer Apotheke.
Größte Krankenkasse

Arzneiverordnungen auf Rekordhoch: TK meldet neuen Höchstwert

Die Techniker Krankenkasse meldet für 2024 mehr als 34 Millionen eingelöste Rezepte bei 6,2 Millionen Erwerbstätigen. Herz-Kreislauf-Medikamente führen die Statistik an, gefolgt von Magen-Darm-Präparaten und Psychopharmaka. Auffällig sind deutliche regionale Unterschiede und ein klarer Gender-Gap bei Herzmedikamenten.
Eine große Gruppe von Menschen bildet gemeinsam die Form eines Pfeils, der nach rechts zeigt – symbolisch für Lotsenfunktion und den gemeinsamen Weg zur Lungenkrebs-Früherkennung.
Hausärzte, Internisten und Pneumologen als Lotsen gefragt

Erstberatung zum Lungenkrebs-Screening extrabudgetär abrechnen

Hausärzte, Internisten und Pneumologen entscheiden maßgeblich mit, ob das seit April 2026 verfügbare Lungenkrebs-Screening seine lebensrettende Wirkung entfalten kann. Wer im Praxisalltag gezielt die Rauchgeschichte erfragt, identifiziert Anspruchsberechtigte und ebnet den Weg zur Früherkennung in einem noch heilbaren Stadium. Eine Qualifizierung als Erstberater ist mit überschaubarem Aufwand möglich und extrabudgetär abrechenbar.
Holzwaage mit Würfeln
Nutzenbewertungen

G-BA-Nutzenbewertungen aus dem Juli 2026

Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie besteht.