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Arzneimittel & Abrechnung

Der Themenbereich „Arzneimittel & Abrechnung“ bietet Ärzten einen schnellen, fundierten Überblick über aktuelle Markttrends, sicherheitsrelevante Arzneimittelmeldungen und wichtige Abrechnungsänderungen.

Die Beiträge beleuchten die dynamische Entwicklung des Apotheken‑ und Arzneimittelmarktes, zudem informiert der Themenbereich über essenzielle Sicherheitswarnungen wie z.B. Rote-Hand-Briefe. Auch die Abrechnungsrealität in Arztpraxen steht im Fokus.

Nutzen Sie den kompakten, interdisziplinär nutzbaren Überblick , um in Ihrem Praxisalltag Verordnungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und moderne Versorgungskompetenz zu stärken.

Neuste Artikel

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Metastasiertes HER2-positives Mammakarzinom: DB03-Studie zeigt erstmals längeres medianes Überleben

Trastuzumab deruxtecan (T-DXd) wurde auf Basis der Studie DESTINY-Breast 03 (DB03) für die Zweitlinientherapie des HER2-positiven (HER2+) metastasierten Brustkrebs (mBC) zugelassen [1, 2]. In einer 2024 vorgestellten Analyse der Studie wurde erstmals das mediane Gesamtüberleben (mOS) erreicht [3].
Arzt gibt Daten über ein Tablet ein.
Loncastuximab tesirin, Epcoritamab und Odronextamab

G‑BA kippt die anwendungsbegleitende Datenerhebung für drei DLBCL‑Therapien

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑BA) verzichtet künftig auf eine anwendungsbegleitende Datenerhebung für 3 neuere Wirkstoffe zur Behandlung des diffus großzelligen B‑Zell‑Lymphoms. Betroffen sind Loncastuximab tesirin, Epcoritamab und Odronextamab. Hintergrund ist, dass die pharmazeutischen Unternehmer die geforderten Analysepläne und Studienprotokolle nicht fristgerecht eingereicht haben – mit Folgen auch für die Preisverhandlungen. 
Drogeriemarkt Rossmann mit Einkäufern
Handel und Gesundheit im Wandel

Rossmann plant Online‑Apotheke: Medikamente künftig digital

Nach dm kündigt auch Rossmann den Einstieg ins digitale Apothekengeschäft an. Der Drogeriekonzern aus Niedersachsen plant ein Online‑Angebot für Arzneimittel und apothekenexklusive Produkte. Getrieben wird der Markt durch E‑Rezept, bequemere Bestellprozesse und eine wachsende Nachfrage nach Beratung und Lieferung per Klick.
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HER2-low – wichtiger Biomarker beim metastasierten Mammakarzinom

HER2-low tritt bei etwa 50 % der Tumoren von Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom (mBC) auf [1–6]. Gemäß eines Expert*innen-Panels der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) gelten Tumoren als HER2-low, sobald diese einen HER2-IHC-Score von 1+ oder 2+/ISH− aufweisen [7].
Rote-Hand
Risiko schwerwiegender Stoffwechselschäden

Rote-Hand-Brief zu Infliximab (Remsima®)

Die neue IV-Formulierung (100 mg und 350 mg [40 mg/ml] Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung) enthält Sorbitol und ist daher bei Patienten mit hereditärer Fruktoseintoleranz kontraindiziert.
Arztzimmer Schreibtisch
Regeländerungen und neue Vorgaben für Arztpraxen

KBV-Änderungen ab Januar 2026: Das müssen Praxen wissen

Zum Jahresstart treten wichtige Änderungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in Kraft. Sie betreffen Abrechnung, Vergütung und digitale Prozesse. Erfahren Sie, welche Neuerungen für das erste Quartal 2026 gelten und wie Sie Ihre Praxis optimal darauf vorbereiten.
Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Drogeriemarktkette dm
Apotheken-Konkurrenz

dm startet Online-Apotheke für rezeptfreie Medikamente

Drogeriekette dm steigt mit einer eigenen Online-Apotheke in den Gesundheitsmarkt ein. Kundinnen und Kunden können rezeptfreie Medikamente bequem bestellen. Experten sehen Chancen, aber auch Risiken für Beratung und Wettbewerb.
Rote-Hand
Gefahr der Überdosierung

Rote-Hand-Brief zu Melphalan AqVida 90 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Der Zulassungsinhaber informiert in Abstimmung mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über den folgenden Sachverhalt: Melphalanhydrochlorid - eingesetzt in Kombination mit Zytostatika gegen Mammakarzinom und Ovarialkarzinom - Melphalan AqVida 90 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung erhöht das Risiko einer Überdosierung aufgrund einer höheren Konzentration.
Rote-Hand

Rote-Hand-Brief: Tranexamsäure-Formulierungen nie intrathekal applizieren!

Injizierbare Tranexamsäure-Formulierungen sind ausschließlich zur intravenösen Anwendung zugelassen. Daher muss mit größter Sorgfalt sichergestellt werden, dass die intrathekale Applikation vermieden wird, da hier schwerwiegende, teils tödliche Zwischenfälle auftreten können.
Baden-Württemberg, Mosbach: Menschen gehen in einem Kaufland-Center an einer Telemedizin-Praxis vorbei.
Digitale Arztberatung im Markt

Kaufland bietet Videosprechstunden direkt im Supermarkt

Hausarzttermin nicht verfügbar? Kaufland startet ein Pilotprojekt: Videosprechstunden im Supermarkt. Patienten können sich direkt vor Ort beraten lassen – inklusive Blutdruckmessung und EKG.
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Nebenwirkungsmanagement

Topische Creme reduziert Neuropathie bei Chemotherapie

Kribbeln, Taubheit und Schmerzen sind typische Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Eine neue Creme kann diese Beschwerden deutlich reduzieren und die Lebensqualität verbessern. Die Studie liefert überzeugende Ergebnisse.
Rx aktuell

Stellungnahme der AkdÄ zu Nivolumab bei Leberzellkarzinom

Stellungnahme der AkdÄ zur frühen Nutzenbewertung § 35a SGB V von Nivolumab – neues Anwendungsgebiet: Leberzellkarzinom, nicht resezierbar oder fortgeschritten, Erstlinie, Kombination mit Ipilimumab.