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Arzneimittel & Abrechnung

Markttrends, Rote-Hand-Briefe und Abrechnungstipps für den Praxisalltag

Der Themenbereich „Arzneimittel & Abrechnung“ bietet Ärzten einen schnellen, fundierten Überblick über aktuelle Markttrends, sicherheitsrelevante Arzneimittelmeldungen und wichtige Abrechnungsänderungen.

Die Beiträge beleuchten die dynamische Entwicklung des Apotheken‑ und Arzneimittelmarktes, zudem informiert der Themenbereich über essenzielle Sicherheitswarnungen wie z.B. Rote-Hand-Briefe. Auch die Abrechnungsrealität in Arztpraxen steht im Fokus.

Nutzen Sie den kompakten, interdisziplinär nutzbaren Überblick , um in Ihrem Praxisalltag Verordnungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und moderne Versorgungskompetenz zu stärken.

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Rote-Hand
Rote Hand Brief

Lipidem® Emulsion zur Infusion – Vorsicht vor Agglomeratbildung

Lipidem® Emulsion zur Infusion – Hinweise zur sicheren Anwendung gemäß aktuellem Rote-Hand-Brief beachten.
500.000 Euro Schaden? DAK Gesundheit prüft Betrugsverdacht in Saarbrücken. (©Marcus Brandt/dpa)
Betrugsverdacht bei Krankenkasse

DAK unter Verdacht: 500.000 Euro Schaden durch Betrug

In Saarbrücken steht die Krankenkasse DAK Gesundheit unter Druck: Beschäftigte sollen Abrechnungen manipuliert und einen Schaden von rund 500.000 Euro verursacht haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, die DAK prüft intern und kündigt harte Konsequenzen an. Im Fokus steht die Verhinderungspflege – und mögliche Lücken im Kontrollsystem.
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HPV-Impfung für Erwachsene – eine Rechnung, die aufgeht!

Die HPV-Impfung ist die wichtigste Präventionsmaßnahme zur Vorbeugung bestimmter HPV-bedingter Erkrankungen wie z. B. Gebärmutterhalskrebs.1
Lipödem-Bein wird bandagiert
Krankenkassen

Lipödem-OP: Kasse übernimmt Kosten unter Auflagen

Für viele Lipödem-Patientinnen ist es ein Durchbruch: Die Krankenkasse trägt künftig unter bestimmten Bedingungen die Kosten für eine Fettabsaugung – unabhängig vom Stadium der Erkrankung.
Enterale Ernährung: G-BA-Online-Befragung läuft
Versorgung im Fokus

G-BA-Onlinebefragung zu bilanzierten Diäten gestartet

Wie steht es um die enterale Ernährung mit bilanzierten Diäten in Deutschland? Der Gemeinsame Bundesausschluss (G-BA) ruft Hersteller und Fachgesellschaften zur Teilnahme an einer groß angelegten Onlinebefragung auf – mit Blick auf mögliche Anpassungen der Arzneimittel-Richtlinie.
Holzwaage mit Würfeln
Diese Medikamente zeigen Zusatznutzen

G-BA-Nutzenbewertungen aus dem Juni 2025

Nicht jedes neue Medikament bringt automatisch einen Fortschritt. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) prüft nach Markteintritt, ob ein Zusatznutzen gegenüber der bisherigen Standardtherapie besteht. Im Juni 2025 wurden mehrere Wirkstoffe bewertet – darunter Therapien gegen Krebs, Autoimmunerkrankungen und seltene Leiden. Welche Arzneimittel überzeugen konnten, lesen Sie hier.
Klemmbrett mit Unterlagen zu Multiple Sklerose und Arztutensilien.
Multiple Sklerose

Orale Kontrazeptiva verzögern Krankheitsverlauf

Sexualhormone beeinflussen den Verlauf der Multiplen Sklerose – das zeigt eine aktuelle Studie mit über 1.200 Patientinnen. Frauen, die vor ihrer MS-Diagnose orale Kontrazeptiva einnahmen, hatten ein deutlich geringeres Risiko für eine schubunabhängige Progression. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung hormoneller Faktoren für den Krankheitsverlauf.
Grüne Waage auf einer Wiese vor einem blauem Himmel.
Zwischen Umwelt und Versorgung

Wenn Umweltschutz zur Gesundheitsgefahr wird

Eine geplante EU-Abwasserrichtlinie könnte unbeabsichtigte Folgen für die Arzneimittelversorgung haben: Hersteller warnen, dass lebenswichtige Medikamente wie Tamoxifen oder Metformin vom Markt verschwinden könnten. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) fordert eine Lösung, die sowohl den Gewässerschutz als auch die Versorgungssicherheit gewährleistet.
Holzwaage mit Würfeln
Diese Wirkstoffe zeigen einen Zusatznutzen

G-BA-Nutzenbewertungen aus dem Mai 2025

Nicht jedes neue Medikament bringt automatisch einen Fortschritt. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) prüft nach Markteintritt, ob ein Zusatznutzen gegenüber der bisherigen Standardtherapie besteht. Im Mai 2025 wurden mehrere Wirkstoffe bewertet – darunter Pembrolizumab, Daratumumab und Apremilast. Welche Arzneimittel überzeugen konnten, lesen Sie hier.
Stilisierte Gebärmutter schwebst über einer Frauenhand vor blauem Hintergrund.
AkdÄ Stellungnahme

Linzagolix bei Endometriose: Kein Zusatznutzen belegt

Linzagolix ist zur symptomatischen Behandlung der Endometriose zugelassen. Doch laut G-BA und Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) fehlt der Nachweis eines Zusatznutzens. Der pharmazeutische Unternehmer konnte keine geeigneten Vergleichsdaten vorlegen. Die Nutzenbewertung basiert auf der IQWiG-Dossierbewertung vom März 2025 1 2
Holzwaage mit Würfeln
Diese Wirkstoffe zeigen einen Zusatznutzen

G-BA-Nutzenbewertungen aus dem April 2025

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im April 2025 erneut neue Arzneimittel bewertet. Dabei wurde geprüft, ob ein Zusatznutzen gegenüber der bisherigen Standardtherapie besteht. Einige Wirkstoffe konnten überzeugen, andere nicht. Die Bewertungen sind Grundlage für Preisverhandlungen und beeinflussen die Verordnungspraxis in Deutschland maßgeblich.
Kondome und Kontrazeptiva auf weißem Hintergrund
EU-Beschluss

Neue Warnhinweise zu Estradiol/Nomegestrolacetat

Die Europäische Kommission hat die Zulassungsbedingungen für Arzneimittel mit Estradiol/Nomegestrolacetat geändert. Grund sind neue Erkenntnisse zu Wechselwirkungen mit bestimmten Hepatitis-C-Therapien, die zu Leberfunktionsstörungen führen können. Die aktualisierten Fachinformationen sollen die Patientensicherheit verbessern.