Ein aktueller Rote-Hand-Brief weist auf ein gering erhöhtes Risiko für intrakranielle Meningeome unter längerfristiger Anwendung Desogestrel- und Etonogestrel-haltiger Kontrazeptiva hin. Das Risiko steigt mit der Anwendungsdauer und ist bei Vorbehandlung mit anderen risikobehafteten Gestagenen wie Cyproteron oder Chlormadinon zusätzlich erhöht. Für Frauen mit Meningeom-Anamnese besteht künftig eine Kontraindikation, die Produktinformationen werden entsprechend aktualisiert.
Desogestrel und Etonogestrel erhöhen Meningeom-Risiko bei Langzeitanwendung
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