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Solide Tumoren

Die Seite "Solide Tumoren" bündelt relevante Inhalte zu häufigen und seltenen Entitäten, modernen Systemtherapien und begleitenden Versorgungskonzepten. Sie erhalten komprimierte, fachlich fundierte Informationen für Ihren Überblick im dynamischen onkologischen Umfeld.

Neuste Artikel

Dermatologische Untersuchung der Haut am Arm mit dem Tablet
Nützlich sind die Algorithmen trotzdem

Hautkrebsdiagnostik: Berufserfahrung schlägt Künstliche Intelligenz

Moderne KI-Modelle sind nicht per se diagnostisch genauer als Hautärzte. Zumindest erfahrene Dermatologen übertreffen moderne KI-Modelle weiterhin in Genauigkeit und Sensitivität. Nützlich sind die Algorithmen trotzdem: Insbesondere weniger erfahrene Diagnostiker könnten von einer KI-Unterstützung profitieren. Die Zukunft liegt daher offenbar nicht im Wettstreit, sondern in der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine.
Nahaufnahme eines Auges mit digitaler Analyse-Overlay
Gemeinsame biologische Mechanismen

Altersbedingter Sehverlust korreliert mit leicht erhöhtem Krebsrisiko

Augenerkrankung oder Hinweis auf mehr? Menschen mit neovaskulärer altersbedingter Makuladegeneration erkranken etwas häufiger an bestimmten Krebsarten. Eine Ursache könnten gemeinsame biologische Mechanismen beider Erkrankungen sein. Konsequenzen für die Krebsfrüherkennung oder Präventionsstrateg sind aber eher nicht zu erwarten.
Zwei stilisierte Figuren in Blau und Rosa stehen auf einem Schachbrettmuster vor unscharfem Hintergrund mit weiteren Figuren.
Individualisierte Onkologie braucht Geschlechterdaten

Geschlecht bestimmt Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Checkpoint-Inhibitoren

Männer und Frauen reagieren unterschiedlich auf Immun-Checkpoint-Inhibitoren: Während Männer von ICI-Monotherapien stärker profitieren, zeigen Frauen Vorteile bei Chemo-Immuntherapien – tragen aber generell ein deutlich höheres Risiko für schwere Nebenwirkungen. Eine geschlechtersensible Onkologie wird damit zur klinischen Notwendigkeit.
Eine große Gruppe von Menschen bildet gemeinsam die Form eines Pfeils, der nach rechts zeigt – symbolisch für Lotsenfunktion und den gemeinsamen Weg zur Lungenkrebs-Früherkennung.
Hausärzte, Internisten und Pneumologen als Lotsen gefragt

Erstberatung zum Lungenkrebs-Screening extrabudgetär abrechnen

Hausärzte, Internisten und Pneumologen entscheiden maßgeblich mit, ob das seit April 2026 verfügbare Lungenkrebs-Screening seine lebensrettende Wirkung entfalten kann. Wer im Praxisalltag gezielt die Rauchgeschichte erfragt, identifiziert Anspruchsberechtigte und ebnet den Weg zur Früherkennung in einem noch heilbaren Stadium. Eine Qualifizierung als Erstberater ist mit überschaubarem Aufwand möglich und extrabudgetär abrechenbar.
Rotes Warndreieck mit Ausrufezeichen und zeigende Hand.
Durchstechflaschen mit Verbördelungsfehler

Libtayo®-Rückruf: Cemiplimab-Charge wegen Verschlussmangel sperren

Rückruf von Libtayo® (Cemiplimab) 350 mg: Regeneron zieht die Charge 8494100007 wegen eines Verbördelungsfehlers an den Durchstechflaschen zurück. Die Sterilität des Verschlusses ist nicht garantiert. Kliniken und onkologische Praxen müssen Bestände sofort sperren. Ersatzware wird kostenfrei bereitgestellt, sodass die Versorgung onkologischer Patientinnen und Patienten sichergestellt bleibt.
Ein Mann und eine Frau beim Nordic Walking
Aktualisierte S3-Leitlinie

Darmkrebs-Nachsorge: Strukturiertes Bewegungsprogramm verbessert Überleben

Bewegung nach Darmkrebs wird zum festen Bestandteil der Nachsorge. Die aktualisierte S3-Leitlinie „Kolorektales Karzinom“ empfiehlt nach Primärtherapie und adjuvanter Chemotherapie erstmals angeleitete körperliche Aktivität. Grundlage sind Daten der CHALLENGE-Studie, die ein deutlich besseres krankheitsfreies Überleben und Gesamtüberleben durch strukturiertes Training belegen.
Knoten in einer Brust grafische Darstellung
Cholesterinmedikation

Mammakarzinom: Besseres Überleben durch Statine?

Brustkrebspatientinnen können von Statinen profitieren, wie Studien zeigen. Aber gilt das pauschal für alle Tumorsubtypen?
Nahaufnahme einer Person im weißen Arztkittel mit Stethoskop, die mit den Händen mehrere transparente, ineinandergreifende Zahnräder in einer digitalen Darstellung berührt
Multimodale Therapie 2.0

Nur wer an vielen Stellschrauben dreht, verbessert die Therapie von GI-Tumoren

Multimodale Therapie, Immuncheckpoint-Inhibitoren und biomarkergeleitete Strategien verändern das Management von Ösophagus- und Magenkarzinomen. Um aber die Qualität der Behandlung dieser Tumore nachhaltig zu verbessen, sind darüber hinaus eine konsequente Versorgung der Patienten in Zentren und kreativere, stärker auf Biomarker ausgerichtete Studiendesigns notwendig.
HPV-Impfstoffampullen und Spritze
Nahezu vollständiger Rückgang

HPV-Impfung reduziert Sterblichkeit an Gebärmutterhalskrebs drastisch

HPV-Impfung wirkt – dies wurde jetzt auf nationaler Ebene dokumentiert: Zwischen 2020 und 2024 ist in England keine geimpfte Frau im Alter von 20–24 Jahren mehr an einem Zervixkarzinom verstorben. Das schulbasierte Impfprogramm, das dort 2008 eingeführt wurde, senkte HPV-Infektionen bei Jugendlichen um 90% – und bei Impfquoten von bis zu 90% sank die Sterblichkeit durch Gebärmutterhalskrebs in der jüngsten Altersgruppe um 100%. Ein starkes Signal!
Eine medizinische Fachperson zeigt mit einem Finger auf eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs auf einem Tablet; auf der linken Lungenhälfte ist ein auffälliger, farblich hervorgehobener Bereich zu sehen, daneben liegt ein Stethoskop
Marker mit Gewicht

PD-L1 bleibt „Taktgeber“ bei der Therapie des fortgeschrittenen NSCLC

Beim fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Lungenkarzinom bleibt PD-L1 der entscheidende Biomarker für die Therapiesteuerung. Studien wie PACIFIC oder die KEYNOTE-Studien 024, 189 und 407 belegen den klaren Nutzen einer PD-L1-gestützten Stratifizierung. Bei Hochexprimierern stellt sich sogar schon die Frage, ob eine Chemotherapie überhaupt noch erforderlich ist.
Mammografie
Vermeidbare Krebsfälle

Krebs-Screening und keiner geht hin? Das sind die Gründe

Obwohl Krebsvorsorgeprogramme nachweislich die Krebssterblichkeit mit Blick auf unterschiedliche Tumorarten senken können, werden die Angebote nicht von jedem genutzt.
Zwei Hände bedienen ein Tablet, auf dessen Bildschirm das Wort „Pankreaskarzinom“ groß dargestellt ist.
Ältere besonders benachteiligt

Pankreaskarzinom: Leitlinienempfehlungen häufig nicht umgesetzt

Die Versorgung von Patienten mit Pankreaskarzinomen ist verbesserungsfähig. Obwohl eine multimodale Therapie mit Operation plus Chemotherapie nachweislich die besten Ergebnisse liefert, erhalten in Deutschland nur etwa 45% der Betroffenen eine adjuvante oder additive Chemotherapie. Von den über 80-jährigen Erkrankten wurden fast 40% weder operativ noch zytostatisch behandelt.

Solide Tumoren: Häufige Fragen zum Themenbereich bei Thieme Praxis

Der Themenbereich bündelt aktuelle und praxisrelevante Beiträge zu häufigen sowie seltenen soliden Tumorerkrankungen. Im Fokus stehen moderne Systemtherapien, diagnostische Entwicklungen, supportive Maßnahmen, Nachsorge und interdisziplinäre Versorgungskonzepte – von der Erstdiagnose bis zur Behandlung fortgeschrittener Erkrankungen.