Beim fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Lungenkarzinom bleibt PD-L1 der entscheidende Biomarker für die Therapiesteuerung. Studien wie PACIFIC oder die KEYNOTE-Studien 024, 189 und 407 belegen den klaren Nutzen einer PD-L1-gestützten Stratifizierung. Bei Hochexprimierern stellt sich sogar schon die Frage, ob eine Chemotherapie überhaupt noch erforderlich ist.
PD-L1 bleibt „Taktgeber“ bei der Therapie des fortgeschrittenen NSCLC
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Die Therapiesteuerung beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) ist weiterhin stark von der Expression des Transmembranproteins PD-L1 abhängig (PD-L1: Programmed Death Ligand 1). „PD-L1 ist, obwohl nicht optimal, seit Jahren der einzige Marker, der uns Therapieentscheidungen treffen lässt“, unerstreicht Dr. Sylvia Gütz, Leipzig.
FAQ zur PD-L1-gesteuerten Therapie beim NSCLC
PD-L1 ist bislang der einzige etablierte Marker, der eine evidenzbasierte Steuerung der Immuntherapie beim NSCLC erlaubt – sowohl im lokal fortgeschrittenen als auch im metastasierten Stadium.
In Europa ist Durvalumab nach platinhaltiger Radio-Chemotherapie nur bei nachweisbarer PD-L1-Expression zugelassen, da Patient*innen mit PD-L1 ≥ 25% deutlich stärker vom Gesamtüberlebensvorteil profitieren.
Die Daten aus KEYNOTE 024 und KEYNOTE 189 sprechen dafür, dass eine Pembrolizumab-Monotherapie bei dieser Subgruppe vergleichbare Überlebensraten wie die Kombination mit Chemotherapie erreichen kann – eine individuelle Abwägung bleibt erforderlich.
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