Startseite Alle Beiträge Innere Medizin Niedriggradiges Prostatakarzinom – schon Krebs oder nur präkanzerös?
Umbenennung könnte viele Leben retten

Niedriggradiges Prostatakarzinom – schon Krebs oder nur präkanzerös?

|von Beatrice Hamberger

Eine Umbenennung des niedriggradigen Prostatakarzinoms (Grade Group 1) in eine Krebsvorstufe könnte mehr Todesfälle verhindern als verursachen. Der Grund: Mehr Männer würden an der PSA-Früherkennung teilnehmen, wenn die Angst vor Überdiagnose und Übertherapie sinkt. Ein Modell aus Los Angeles liefert die Daten.

Hand platziert Würfel mit Ungleichheitszeichen zwischen rosa und blauer Spielfigur
Eine neue Bezeichnung des niedriggradigen Prostatakarzinoms als Krebsvorstufe könnte die Sterblichkeit deutlich senken. (© Jo Panuwat D/stock.adobe.com)

Ist das niedriggradige Prostatakarzinom schon Krebs oder noch eine präkanzeröse Erkrankung? In der Fachwelt wird diese Frage heiß diskutiert, und das nicht nur aus biologischen Gründen. Einige Experten glauben, dass mehr Männer zur Vorsorge gingen, wenn dabei auch Krebsvorstufen gefunden würden. Ob die Umbenennung eines Grade Group 1 (GG1) Prostatakarzinoms in „Krebsvorstufe“ wirklich Auswirkungen auf die Sterblichkeit durch Prostatakrebs hätte, hat nun eine Modellstudie für die USA untersucht.

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