Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und peripherer arterieller Verschlusskrankheit waren GLP-1-Rezeptoragonisten im 5-Jahres-Verlauf mit einer signifikant niedrigeren Mortalität, weniger Major- und Minor-Amputationen sowie selteneren Revaskularisationen und Hospitalisierungen assoziiert als eine Metformintherapie. Besonders ausgeprägt fiel der Nutzen bei Betroffenen mit chronisch extremitätenbedrohender Ischämie und Adipositas aus – ein Argument für den frühen Einsatz dieser Substanzklasse in der diabetologischen Versorgung.
GLP-1-Rezeptoragonisten senken Amputations- und Sterberisiko bei Typ-2-Diabetes mit pAVK
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Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist eine der häufigsten – und zugleich am meisten unterschätzten – Folgeerkrankungen des Typ-2-Diabetes. Menschen mit Diabetes erkranken etwa doppelt so häufig an einer pAVK wie Stoffwechselgesunde und benötigen deutlich öfter Revaskularisationen oder Amputationen. Der Extremitätenerhalt muss neben der kardiovaskulären und renalen Protektion zunehmend an Gewicht gewinnen – auch bei der Wahl der antidiabetischen Therapie.
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